SHEMITAH exposed

Are we facing a catastrophe? It is one that may begin in September of 2015 if not sooner. A 3,000 year old mystery, called the Shemitah.

COMPACT-TV Magazin

Das wichtigste TV-Nachrichtenjournal der alternativen Medienszene geht in seine dritte Ausgabe. Nein, das ist kein Eigenlob, sondern geht aus einem Bericht der Frankfurter Allgemeinen Zeitung über COMPACT TV hervor. Auch in dieser Sendung werden wieder die heißen Themen der Zeit aufgegriffen.

Speakers' Corner

Oliver Janich und Robert Stein präsentieren aus dem Speakers' Corner Studio in München interessante Talkgäste zu aktuellen Themen.

Die ungestellten Fragen zum IS

RT Deutsch Reporter Nicolaj Gericke hat den Publizisten Jürgen Todenhöfer zu seinem Aufenthalt beim Islamischen Staat interviewt. Das 37-Minuten Interview ist das längste, welches Todenhöfer bisher zu seinen Erfahrungen mit dem IS gegeben hat und beleuchtet bis dato nicht oder nur sehr oberflächlich angesprochene Aspekte zum IS.

Demonstration gegen Münchner Sicherheitskonferenz

Vom 6. - 8. Februar fand die 51. Münchner Sicherheitskonferenz statt. Für den Samstag hatte ein breites Bündnis um den Friedenswinter zu den jährlichen Gegenprotesten aufgerufen. Nach Polizeischätzungen versammelten sich 4000 Demonstranten.

Ewald Stadler über die Ukraine-Krise

Ewald Stadler berichtet objektiv seine Eindrücke als Wahlbeobachter am Donbass im November 2014 und auf der Krim im März 2014.

Syrien Tagebücher

Die junge Russin Anastasia Popowa hat mit Mut und Fleiß ein anderes Syrien gezeigt als die NATO-Propaganda. Sie wurde dadurch zu einem wichtigen Korrektiv für alle, die den Tatsachen dieses unerklärten Krieges auf die Spur kommen wollen.

Dienstag, 6. August 2013

Neues und Altes aus der Presselandschaft

Amazon-Gründer kauft die "Washington Post"

Katharine Weymouth, Vorstandsvorsitzende und Verlegerin der "Washington Post", bittet alle Mitarbeiter am Montag Nachmittag, um 16:30 in das große Auditorium im Erdgeschoss der Zentrale in Washington. Solche Aufforderungen verheißen meist nichts Gutes, wie sich auch bestätigen sollte: Der Onkel von Katharine Weymouth und Aufsichtsratchef, Donald Grayham, verkündete wenige Minuten später:
"Ich habe eine sehr überraschende Ankündigung zu machen. Unser Unternehmen macht öffentlich, dass wir die 'Washington Post' an Jeff Bezos, den Gründer von Amazon, verkauft haben."
Für lächerliche 250 Millionen Dollar, als Privatperson, nicht als Chef von "Amazon".
"Wir haben das Blatt geliebt und die, die es produziert haben", sagt Donald Graham zu seinen Mitarbeitern. Aber man habe keine Antwort auf die neuen Herausforderungen des Zeitungsgeschäfts gefunden, sieben Jahre in Folge seien die Gewinne zurückgegangen.

Die "Watergate-Zeitung"


Wikipedia über die Watergate-Affäre: "Als Watergate-Affäre (oder kurz Watergate) bezeichnet man, nach einer Definition des Kongresses der Vereinigten Staaten, zusammenfassend eine ganze Reihe von gravierenden „Missbräuchen von Regierungsvollmachten“[1], die es während der Amtszeit des republikanischen Präsidenten Richard Nixon zwischen 1969 und 1974 gegeben hat. Die Offenlegung dieser Missbräuche ab Juni 1972 verstärkte in den USA massiv eine durch den Vietnamkrieg ausgelöste gesellschaftliche Vertrauenskrise gegenüber den Politikern in Washington und führte schließlich zu einem schweren Verfassungskonflikt. Höhepunkt der teils dramatischen Entwicklungen war am 9. August 1974 der Rücktritt Nixons von seinem Amt."
Dafür, dass sie die kriminellen Praktiken der Republikaner entlarvt hatten, wurden die Reporter der "Washington Post" Bob Woodward und Carl Bernstein 1973 mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichnet. Sie hatten bereits nach dem Einbruch in den Watergate-Gebäudekomplex im Sommer 1971 vermutet, dass es sich nicht um eine Tat einzelner Personen, sondern um eine weitreichende politische Verschwörung unter Einschluss des Weißen Hauses handeln könnte. Na Gott sei dank, dass heutige Politdarsteller alle eine reine Weste haben(!). Staatstrojaner?! Schon wieder vergessen?
Dies geschah in einer Zeit, als der vierten Macht im Staate, der Presse, noch "Eier" attestiert werden konnten. Heute ruft Mutti Merkel die Vertreter eben genau dieser vierten (Ent)macht(ung) zu sich und bittet einfach mal darum, dass jene doch nicht ganz so detailliert über unsere "Euro-Krise" sprechen. Und was machen diese kastrierten Intellektüllen der westlichen Top Journaille? Sie tun ihr den Gefallen. Jakob Augstein schreibt in seinem Blatt, der Freitag: "[...] Ein paar Monate zuvor, am 8. Oktober 2008, hatte es ein sonderbares Treffen gegeben, das in diesem Zusammenhang Erwähnung finden soll. Die Bundeskanzlerin hatte an jenem Tag die bedeutenden Chefredakteure der bedeutenden Medien eingeladen. Es war die Zeit, in die der Ausbruch der großen Finanzkrise fiel. Man findet keinen ausführlichen Bericht über dieses Treffen, der veröffentlicht geworden wäre und überhaupt nur wenige Erwähnungen in den Archiven, nur hin und wieder einen Nebensatz, eine knappe Bemerkung. An einer Stelle liest man in dürren Worten, worum es an diesem Abend im Kanzleramt ging: Merkel bat die Journalisten, zurückhaltend über die Krise zu berichten und keine Panik zu schüren.
Sie haben sich daran gehalten, die Chefredakteure
. Noch im Februar 2009, vier Monate später, wunderte sich die taz über die Medien: "Sie halten die Bürger bei Laune, auf dass diese stillhalten. Wie viel Geld bereits in die Banken gepumpt wurde, wie viele Milliarden Bürgschaftszusagen vergeben wurden (und wie viele Hartz-IV-Monats"löhne" das sind), das steht auch nicht in der Zeitung. Die Süddeutsche (vom 15. 1.) beispielsweise versteckt die Mitteilung, dass die Hypo Real Estate zum vierten Mal in vier Monaten Milliarden Bargeld und Bürgschaften braucht, unter der Überschrift "Wenn Steinbrück an die Tür klopft"." Die Bild-Zeitung übrigens bekam sogar einen Preis dafür, dass sie so "verantwortungsvoll" berichtet habe. Einen Preis, der von Journalisten verliehen wurde. [...]"
Augstein kan vielleicht als ultralinker Salonlöwe bezeichnet werden, aber er hat von seinem Daddy vielleicht doch das Ein oder Andere mitbekommen. Sein Vater, ebenfalls Pressevertreter und Spiegel-Gründer, Rudolf Augstein, ging für seine Überzeugung sogar in den Knast. Franz Josef Strauß, der damalige Verteidigungsminister, hatte die Redaktion des Spiegels besetzen lassen und Vater Augstein musste mehrere Monate (103 Tage) hinter schwedischen Gardinen verbringen. Die Anzeige gegen das Blatt wegen Landesverrats wurde niedergeschlagen.

Des Kaisers neue Kleider

Wir erinnern uns an das Märchen: Der Kaiser möchte dem Pöbel, das sind wir, sein neues, edles Gewandt vorführen. Auf Grund der Lügen, die zuvor gesät wurden, traut sich niemand, ihn darauf hinzuweisen, dass er in Wahrheit nackt ist. Nur ein Kind hat die Chuzpe diese Tatsache laut auszusprechen. Für mich ist, neben einigen anderen alternativen Medienmachern, Jakob Augstein dieses Kind. Jakob Augstein hat vor kurzer Zeit ein Buch herausgegeben, mit dem schönen und auch so wahren Titel: "Sabotage. Warum wir uns zwischen Demokratie und Kapitalismus entscheiden müssen". Mit diesem Titel ist Augstein einer der ganz wenigen "seriösen" oder auch "etablierten" Journalisten die erkannt haben, dass bereits die Geier über unseren Köpfen kreisen. Der Unterschied zum Märchen ist der, dass im Märchen der gesamte Pöbel in Gelächter ausbricht und sich nun alle trauen auszusprechen was Fakt ist: Der Kaiser ist nackt! Was diesen Punkt bei unserer Presselandschaft angeht... Nun ja, die Jungs und Mädels sind ein wenig traniger.
Ist Augstein jetzt ein Kommunist, ein Sozialist, ein Miesmacher, ein radikaler Linker, Marxist oder schlicht ein durchgeknallter Irrer? Weder noch! Er ist einer der Journalisten die zur Mangelware geworden sind. Einer der sich traut auszusprechen, dass hier ein gigantisches Machtinstrument am wirken ist, dessen Ziel es sicherlich nicht ist Bürgerrechte oder Demokratie zu stärken. Augstein war auch einer der wenigen, die sich trauten Israel in Bezug auf den Umgang mit den Palästinensern zu kritisieren, was ihn prompt auf die Topten-Liste der gefährlichsten Antisemiten des Wiesenthal-Zentrums katapultierte. Eine Keule, die bekanntlich gerne geschwungen wird. Wir erinnern uns an Günter Grass.
George Orwell war gerade zu ein Hellseher. Er hat in seinem Buch 1984, das er 1948 schrieb, gut vorhergesagt was heute Realität ist. Nur war Orwell geradezu optimistisch. Er wusste auch etwas über Journalismus zu sagen: "Journalismus heißt, etwas zu drucken, von dem jemand will, dass es nicht gedruckt wird. Alles andere ist Public Relations."

Der kleine und/oder große Zusammenhang

Nochmal zurück zu Amazon: Was bedeutet es für unsere Presse wenn sich Heuschrecken-Unternehmen (oder deren Besitzer) Zeitungshäuser unter den Nagel reißen? Ehemalige Flaggschiffe wie die "Washington Post", die ja immerhin mal auf Augenhöhe mit der "New York Times" war? Werden dann noch kritische Berichte über solch gigantische Konzerne erscheinen? Wohl eher kaum! Auch wenn Jeff Bezos beteuert, nicht in das Tagesgeschehen eingreifen zu wollen. Aber spätestens dann, wenn ein Artikel aufzeigt, dass Amazon dafür (mit)verantwortlich ist, dass kleine regionale Buchläden gerade zu aussterben, dann... ja dann müsste er doch...?! ...Einschreiten? Oder nicht?! Er wird! Andersrum wäre es schädlich für den Konzern Amazon.
"In 20 Jahren wird es keine gedruckten Zeitungen mehr geben. Wenn doch, vielleicht als Luxusartikel, den sich bestimmte Hotels erlauben, als extravaganten Service für ihre Gäste. Gedruckte Tageszeitungen werden in 20 Jahren nicht mehr normal sein." Dieser Spruch stammt von Jeff Bezos.

PRISM, Amazon und Bespitzelung

Erinnern Sie sich noch an PRISM oder TEMPORA? Oder, zugegeben etwas länger her, an Echelon, oder, sorry, die STASI?
Wollen wir uns doch folgendes merken: PRISM und der ganze andere Rotz zeigt nur, dass die Regierungen, unsere Volksvertreter, natürlich alle demokratisch gewählt, außer da wo Öl liegt, uns permanent bespitzeln und das heißt, dass jeder Schritt im Web gespeichert und analysiert wird. Alle unsere Daten sind dank X-Keyscore von NSA und Co überall und jeder Zeit abrufbar. X-Keyscore ist so etwas wie eine Super-Suchmaske sagt Bruno Kramm, Spitzenkandidat der Piratenpartei in Bayern: "Die X-Keyscore-Suche eines Agenten ist vergleichbar mit der Suche von Otto Normalverbraucher nach einem Dokument auf seiner Festplatte. Man kann sich das einfach so vorstellen, als wären die ganze Welt und alle Menschen dieser Welt auf Ihrer einen, persönlichen Festplatte gespeichert"
Durch alles was wir so im Netz machen kann natürlich auch ein Profil von uns erstellt werden. Welche Zeitungen wir so lesen? Wie lange wir uns mit bestimmten Artikel befassen? Ob wir linke oder rechte Gazetten präferieren? Oder noch schlimmer - beides?! Auch ganz gefährlich könnten wir sein, wenn wir die syrischen, iranischen oder russischen Nachrichtenagenturen verfolgen. Denn DU bist Terrorist!
Und war es nicht auch der Konzern Amazon, der Online-Speicher an US-Geheimdienste verbimmelt hat? Und entwickelt nicht auch Amazon Spitzel-Utensilien wie die Cloud für Schnüffel-Behörden? Doch, genau das! Die Welt schreibt: "Die CIA überraschte IBM Anfang des Jahres, als sie sich beim Aufbau eines Cloud-Dienstes, der sie mit Geheimdiensten rund um die Welt verbinden soll, für Amazon entschied. Der Vertrag über vier Jahre wird auf bis zu 600 Millionen Dollar geschätzt." Und hat nicht auch Amazon einst die Server von Wikileaks gesperrt? Doch! taz.de vom 02.12.2010: "'Wikileaks von Amazon-Server verdrängt. Freie Rede im Land der Freien', teilten die Enthüllungs-Aktivisten von Wikileaks über Twitter am Mittwoch mit. Die Enthüllungsplattform hatte erst vor kurzem Server bei Amazon angemietet, um die vielen Zugriffe nach den jüngsten Enthüllungen gerecht zu werden."

Das Dilemma mit dem Gedächtnis und 0 und 1

Warum sind wir nicht in der Lage Zusammenhänge zu sehen? Sind wir doof oder einfach nur kaltschnäuzige Arschlöcher denen einfach alles Peng ist? Oder liegt es an den vermehrt auftretenden Online-Ausgaben der Zeitungen? Haben die Zeitungen nicht gerade deshalb ein Problem, weil kaum noch jemand seine Zeitung als Printausgabe kauft, und statt dessen auf die meist kostenlosen Angebote im Web zurück greift? Können sich Zeitungen nicht vielleicht auch deswegen keine guten Journalisten mehr leisten, und müssen die (bedauernswerten) Redakteure nicht auch gerade deswegen die Reuters-Meldungen in die PCs kotzen. Liegt es nicht vielleicht auch daran, dass die Zeitungen nicht mehr gegen die immer schnellere Welt im Netz ankommen. Und liegt es nicht vielleicht daran, dass wir Zusammenhänge nicht mehr sehen können, weil wir so schnell vergessen? Weil unser Hirn nur Platz für die neuste, aber nicht die wichtigere Info hat? Ist deswegen Affäre X von Ex-Fußballgröße Lothar Matthäus wichtiger als der Präsidentenwechsel im Iran? Zur Erinnerung: Das war mal der gefährlichste Mann der Welt. Der ist jetzt weg. Einfach so. Ohne Krieg. Durch Wahlen. Einfach nur weil die neuen Infos die alten überholen? Weil wir gar nicht so schnell den Finger über den Retina-Touchscreen wischen können, wie neue Meldungen rein tickern? Dazu gibt es jedenfalls interessante Studien. All diese Studien laufen auf die schlichte Erkenntnis hinaus, dass rein digital aufgeschnappte Infos es überall hin schaffen. Nur nicht in unseren Schädel. Jedenfalls nicht für eine längere Zeit. Wir können also unser Verhalten, egal in welcher Hinsicht, nicht auf Grund einer Information ändern, wenn wir diese Online bekommen haben, weil wir uns schlicht nicht lang genug erinnern.
Der bereits erwähnte George Orwell war nicht der einzige "Hellseher", bereits vor Jahrzehnten sagte der Kommunikationsgott Marshall McLuhan diese Vorgänge voraus. Unter anderem, dass Medien die Ausweitungen der menschlichen Sinne sind, denen die Aufgabe der Steuerung und Gestaltung des Ausmaßes und der Form menschlichen Zusammenlebens zukommt. Nachzulesen hier

Links: KenFM


Christian Hildebrandt

Samstag, 11. Mai 2013

Warum Ressourcen-Kriege fuehren

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat weitere militärische Unterstützung, auch nach einem Truppenabzug 2014, zugesagt. Dies erklärte Angela Merkel am Freitag, begleitet vom deutschen Verteidigungsminister Thomas de Maizière, in der Stadt Mazar-i-Sharif im Norden Afghanistans. Die Kanzlerin stellte allerdings Bedingungen für diese Unterstützung, so rief sie Kabul auf, demokratische Institutionen in dem durch Krieg zerrütteten Land zu installieren. Mit rund 4300 Soldaten in den Provinzen Kunduz, Balkh und Badakhshan stellt Deutschland das drittgrößte Kontingent, nach den USA und Großbritannien. Merkel erklärte, dass Deutschland ein wachsames Auge auf den politischen Fortschritt im Land haben werde. Am 18. April gab de Maizière an, dass Überlegungen bestünden, zwischen 600 und 800 Soldaten noch von 2015 bis 2017 in Afghanistan zu belassen. Ende Januar verlängerte der Deutsche Bundestag die Präsenz der deutschen Streitkräfte in Afghanistan bis zum Ende des Jahres 2014. Der Plan, die Mission in Afghanistan weiter andauern zu lassen ist in der Bevölkerung weithin unbeliebt, doch die Politiker halten weiter daran fest. Seit Oktober 2001 befinden sich deutsche Truppen im Kriegsgebiet an der Seite von US-geführten Truppen, die in das Land am Hindukusch einfielen, gerechtfertigt durch 9/11. Allerdings waren mindestens 15 der 19 mutmaßlichen Attentäter Saudis, auch der vermeidliche Hauptdrahtzieher, Osama bin Laden, stammte aus Saudi-Arabien, angeblich gefunden wurde jener dann in Pakistan. Nachdem das Land aus NATO-Sicht "demokratisiert" wurde, bestand eine der ersten Amtshandlungen des ins Amt gehievten Präsidenten, Hamid Karzai, einen Pipeline-Vertrag abzusegnen.
Zur Zeit des Einmarsches war Cheney Vize-Präsident der Vereinigten Staaten und der einflussreichste Mann hinter George W. Bush, beide stammen aus der Ölindustrie. 9/11 und der amerikanische Feldzug in Afghanistan hatten Zentralasien endgültig in den Brennpunkt der US-Außenpolitik gerückt. Washington war fest entschlossen, die geostrategischen Kräfteverhältnisse am Kaspischen Meer zu seinen Gunsten zu verändern.

Viel Aufwand der sich lohnt

Laut dem aktuellen Buch von Dr. Daniele Ganser verbraucht die Welt täglich 88 Millionen Fässer ÖL. Das folgende Bild zeigt einen sogenannten Supertanker und soll für ein besseres Vorstellungsvermögen dieser großen Zahl von 88 Millionen sorgen. Ganser spricht davon, dass einer dieser Tanker zirka zwei Millionen Fässer laden kann. Ein Fass mit 159 Litern kann man sich leicht vorstellen, zwei Millionen passen also in einen solchen Tanker und die Welt verbraucht pro Tag 44 solcher Supertanker, 88 Millionen Fässer, also 13.992.000.000 Liter, rund 14 Milliarden pro Tag und der Bedarf wird nicht weniger. Bei wachsender Bevölkerung, immer weiter wachsender Wirtschaft und steigenden Konsum ist es nur einleuchtend, dass, bis eine Alternative gefunden wird, immer mehr Öl ge- und verbraucht wird.
Jetzt könnte der Eindruck entstehen, dass die Regierungen der westlichen "zivilisierten Demokratien" gerade zu altruistisch handeln würden, um die Bevölkerungen mit Energie zu versorgen, um die Wirtschaft am Laufen zu halten, aber es geht natürlich auch um Geld. Um viel Geld! Der Ölkonzern Shell hat im ersten Quartal 2011 einen Gewinn von 7 Milliarden Dollar gemacht. Exon Mobile, der größte Ölkonzern in den USA, hatte 2011 einen Jahresgewinn von 40 Milliarden erwirtschaftet. Der Chef von Exon Mobile, Rex Tillerson, verdient, laut Dr. Ganser, 95 Tausend Dollar pro Tag. Sein Vorgänger, Lee Raymond, kam 2006 sogar auf ein Jahresgehalt von 357 Millionen Dollar, also eine Million am Tag. Nicht vergessen: Bush und Cheney stammen beide aus der Ölindustrie. Ganser sieht die Möglichkeit dieser horrenden Gewinne hauptsächlich darin, dass die Firmen das Produkt, welches sie verkaufen, nicht selber produzieren müssen, sondern es nur zu fördern haben. Auf der anderen Seite leben in den USA 45 Millionen Menschen von Essensmarken, ein Umstand der dem amtierenden Präsidenten, Barack Obama, den Beinamen "Food stamp president" einbrachte.

Peak-Oil erreicht

Mit dem Begriff "Peak-Oil" wird die maximale Ölförderrate bezeichnet, ein Plateau ab dem die Ölfördermenge nun kontinuierlich abnimmt, oder anders ausgedrückt: Die Ölimporte steigen während die Exporte abschmälern. In den Medien ist zu lesen, dass die Welt noch für 40 Jahre Erdöl zur Verfügung hat. Gut! Das hat man mir schon vor 20 Jahren in der Schule beigebracht und heute, zwei Jahrzehnte später, sind es immer noch 40 Jahre, aber irgendwas wird da schon dran sein. Was das konventionelle Erdöl angeht, ist Peak-Oil übrigens schon 2006 erreicht gewesen. Allein die USA verbrauchen 19 - 20 Millionen Fässer Erdöl pro Tag, Europa verbraucht 15 - 17 Millionen Fässer. In Europa hat es, bis auf Norwegen Und Großbritannien nie nennenswerte Ölvorkommen gegeben. Sowohl in Europa als auch in den USA ist Peak-Oil erreicht, aber auch China ist auf den Import von Öl angewiesen und die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt wächst. Was wenn auch bald jeder zweite Chinese ein Auto und vier beheizte Zimmer in einer 90 Quadratmeter-Wohnung haben möchte? Die folgende Grafik zeigt den Rückgang der Ölproduktion, besonderes Augenmerk bitte auf "Crude oil: fields yet to be found" und "Crude oil: fields yet to be developed", vielleicht könnte man auch sagen "Crude oil: fields yet to be conquered".
Russland und Saudi-Arabien sind die größten Ölförderer, mit den Russen hat es schon immer Spannungen gegeben, also konzentrierte sich die frühere US-Regierung lieber auf Saudi-Arabien, wobei solch reizende Aufnahmen entstehen wie unten zu sehen. Abgelichtet sind George Bush und König Abdullah von Saudi Arabien. Nochmal: 15 der Attentäter von 9/11 und der Hauptdrahtzieher stammen aus Saudi-Arabien, einmarschiert sind wir in Afghanistan und Irak, gefunden will man den Hauptdrahtzieher in Pakistan haben - Ein Schelm, wer böses dabei denkt.

Propaganda

"Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, die globale Wirtschaft ist stark auf neu entdeckte Ölvorkommen angewiesen, leider finden wir immer weniger, aber am Hindukusch, im Irak und vor allem im Iran liegt noch haufenweise von dem schwarzen Gold. Also fliegen wir hin, töten alle die was dagegen haben und nehmen es einfach!"
Würde Sie einen Politiker wählen, der so etwas auf einer Wahlkampfveranstaltung von sich gibt? Nein?! Die meisten wohl nicht, aber genau das ist heute Realität. Warum werden diese Menschen denn trotzdem gewählt? Mit Hilfe von...

...Propaganda!


Ich hab mich nun schon ausreichend über die Propaganda-Methoden und Krieglügen ausgelassen, deswegen hier nur zwei kurze Beispiele. 1990 flennt uns Nijirah al-Sabah die Ohren zu, Sie hätte gesehen wie irakische Soldaten in Kuwait "Baby-Bolzen" mit Frühgeburten spielten, das Ganze sollte geschehen sein in einem Hospital, in dem Sie arbeitete. Später stellte sich wie fast immer heraus - eine Propaganda-Lüge der US-Regierung. Nijirah al-Sabah war die Tochter des kuwaitischen Botschafter Saud Nasir as-Sabah. Inszeniert wurde die Schmierenkomödie von der Werbeagentur Hill & Knowlton für schlappe 10 Millionen Dollar. Dick Cheney war zu dieser Zeit Verteidigungsminister und von 1995 - 2000 Vorsitzender bei Halliburton.
Das zweite Beispiel ist das viel diskutierte World-Trade-Center. Ein ehemals schillerndes Gebäude, das nach neuen Gesetzen zum Asbest-Schutz nicht mehr viel wert war, es hätte komplett saniert werden müssen. Das billigste wäre es, es einfach zu sprengen, aber das durfte man natürlich nicht, weil der Asbest dann in die Luft gefeuert würde. Im Jahre 2001 übernahm Larry Silverstein den Komplex der beiden Türme, nachdem ein anderer Interessent einen Rückzieher gemacht hatte. Gebäude Nummer Sieben gehörte Siverstein bereits. Von einer Versicherung erhielt Silverstein nach 9/11 4,6 Milliarden Dollar. Des Weiteren wurden so genannte Put-Optionen auf die zwei Airlines der gekaperten Maschinen abgeschlossen - American und United Airlines. Jemand hatte also auf den Fall der Aktien der beiden Airlines gewettet und einen beträchtlichen Gewinn gemacht, die zuständige Institution rückt die Namen der Nutznießer bis heute nicht raus.
Zurück zu Gebäude Nummer Sieben: Da gibt es etwas besonders witziges, nämlich, dass die BBC zirka 20 Minuten zu früh vom Einsturz des Selbigen berichtete. Die Korrespondentin, Jane Standly, steht vor einem Fenster und berichtet vom Einsturz des WTC 7 (auch Salomon Brothers Building genannt), allerdings sieht man es noch deutlich im Hintergrund stehen. Im Jahr 2008 hat sich BBC für den Vorfall entschuldigt und sich auf eine Reuters-Meldung berufen, Reuters schweigt bis heute.

18 40 Tote bei Explosion in türkisch-syrischer Grenzstadt

Bei einer Explosion in der türkisch-syrischen Grenzstadt al-Rihaniya sind 18 40 Menschen getötet worden und 20 über 100 weitere verletzt. Der türkischen Zaman zufolge soll es sich um zwei Explosionen gehandelt haben. Innenminister Muammer Güler fürchte jedoch, dass die Anzahl der Todesopfer weiter ansteigen könnte. Wie Gesundheitsminister Mehmet Müezzinoğlu mitteilte, seien bereits 15 Krankenwagen entsandt worden. Das Rathaus der 60.000-Einwohner-Stadt soll schwer beschädigt worden sein.

Nach dem Anschlag sollen aufgebrachte Bürger auf syrische Flüchtlinge losgegangen sein und Autos mit syrischen Kennzeichen demoliert haben. al-Reyhanli liegt in der Nähe des Grenzübergangs Cilvegözü, über den viele Flüchtlinge aus Syrien in die Türkei kommen.

Der Spiegel zitiert in seiner Online-Ausgabe den türkischen Außenminister Ahmet Davutoglu, der von einem "Akt der Provokation" spricht. "Es scheint Kräfte zu geben, die den Frieden in der Türkei sabotieren wollen", sagte der Politiker am Rande eines Besuchs in Berlin. Es sei kein Zufall, dass sich der Anschlag in dem Moment ereigne, da sich die diplomatischen Bemühungen für eine Lösung des Syrien-Konflikts verstärkten, so Davutoglu. Zugleich warnte er davor "die Macht der Türkei" zu testen. "Unsere Sicherheitskräfte werden alle nötigen Maßnahmen treffen."

Ankara machte den syrischen Geheimdienst für die Attentate verantwortlich - Klar, als hätte der im Moment keine anderen Sorgen.

Quelle: SANA

Freitag, 10. Mai 2013

Dissidenten in die Klapse

Der Begriff Dissident bezeichnet einen Andersdenkenden, der seine von der Regierungslinie oder -politik abweichende Meinung öffentlich ausspricht. Im Allgemeinen wird der Begriff nur für Andersdenkende in Diktaturen und totalitären Staaten verwendet, weil in "Demokratien" die Meinung natürlich frei geäußert werden darf. Eine schöne "Demokratie" in der wir leben, in der zwar die eigene Meinung gesagt werden darf, aber bitte nur nicht zu laut.

Zu laut wurde Inge Hannemann (44) und dafür droht ihr nun der Verlust des Arbeitsplatzes und das "Prädikat Irre". Inge Hannemann ist zur Zeit von ihrer Tätigkeit als Jobvermittlerin beim Jobcenter in Hamburg Altona freigestellt. Als Hannemann nach ihrem Urlaub am 22. April einen Gesprächstermin mit ihrer Geschäftsführung hatte, dachte sie noch, dass sie nach dem Gespräch ihren Dienst antreten würde. Falsch gedacht! Hannemann wurde mit sofortiger Wirkung vom Dienst freigestellt, ihre Schlüssel wurden ihr abgenommen und sie darf kein Jobcenter mehr betreten.

Was hat ihr diese missliche Situation eingebrockt? Sie hat ihre Meinung gesagt. Öffentlich. Seit etwa einem Jahr betreibt Inge Hannemann, die auch Journalistin ist, die Seite Altonabloggt. Dort schreibt sie über alles, was in den Jobcentern in Deutschland verbockt wird. Sie schreibt, dass die Arbeitsagentur Armut schafft, gegen Menschenrechte verstößt und eine Zersplitterung der Gesellschaft fördert. Sie schreibt weiter über Ein-Euro-Jobs, über sinnlose Weiterbildungsmaßnahmen, vor allem aber über die Sanktionen gegen Arbeitslose.

Dass sich Hannemann mit ihrem Blog eine zusätzliche Beschäftigung suchen musste liegt, wenn man sich ihren IQ ansieht, auf der Hand, denn dieser liegt nach eigenen Angaben bei 142. Den IQ-Test hat sie rein aus Spaß an der Freude gemacht und ein beachtliches Ergebnis erzielt, was jeden anderen Arbeitgeber freuen würde, aber natürlich nur dort wo Intelligenz auch gefragt ist. Der Fall von Inge Hannemann zieht jetzt immer größere Kreise. Nun hat sich die Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen der Sache angenommen und den Fall zur Chefsache erklärt. Mit einem entsprechenden Gutachten könnte die Aktivistin mundtot gemacht und für bekloppt erklärt werden. Im äußersten Fall könnte das eine Einweisung in die Psychiatrie bedeuten.

Sollte dieser äußerste Fall eintreten, was wohl eher weniger zu erwarten ist, erinnert das sehr stark an den Fall von Gustl Molath. Gustl Mollath wurde 2006 als nicht schuldfähig und gemeingefährlich zum psychiatrischen Maßregelvollzug in das Bezirkskrankenhaus Bayreuth, eine Klinik für Forensische Psychiatrie, eingewiesen.

Qellen:
Die Welt
ShortNews
Handelsblatt
Wirtschaftswoche
Foto: Die Welt

Erdogan fordert Intervention der USA in Syrien

Die "rote Linie" in Syrien sei längst überschritten, findet der türkische Ministerpräsident Erdogan. Die Regierung in Damaskus habe 200 Raketen, darunter sollen sich auch Cemiewaffen befinden , abgefeuert. Dabei ist immer noch nicht klar wer, wie und ob überhaupt chemische Waffen zum Einsatz kamen. So berichtete IRIB am 1. Mai: "Die bewaffneten Terroristen in Syrien haben vor einigen Tagen Bürgern dieses Landes chemisches Pulver ins Gesicht gestreut, um der syrischen Regierung C-Angriffe in die Schuhe zu schieben. Laut Bericht der IRINN, die sich auf Sana berief, haben die bewaffneten Gruppen in Syrien ein neues Verbrechen begangen, um die syrische Armee des Einsatzes von chemischen Waffen zu bezichtigen, indem sie einigen syrischen Bürgern ein weißes chemisches Pulver ins Gesicht schleuderten. Laut diesem Bericht haben die Bewaffneten in Syrien, als sich eine Gruppe von syrischen Bürgern bei der Stadteinfahrt Saraqib versammelt hatte, Beutel mit einem unbekannten chemischen Pulver geöffnet und den Inhalt diesen Menschen ins Gesicht geschleudert. Dieser Angriff löste bei den betroffenen Bürgern Erstickungszustände, Zittern oder verschiedene Atembeschwerden hervor. Nach diesem verbrecherischen Akt haben die Bewaffneten die Bürger in Krankenhäuser türkischer Grenzstädte gebracht und behauptet, die syrische Armee hätte chemische Waffen gegen diese Menschen eingesetzt."

Für Erdogan ist die Sache allerdings klar. "Es wurden Patienten in unsere Krankenhäuser gebracht, die durch diese chemischen Waffen verletzt wurden", berichtete Erdogan. Die Türkei würde auch eine Flugverbotszone unter Leitung der USA unterstützen. Über die Rolle, die dabei deutsche Patriot-Raketen spielen, kann nur spekuliert werden. Darüber wolle er sich in der kommenden Woche mit Barack Obama beraten. Der US-Präsident hatte dem Assad-Regime schwerwiegende Konsequenzen angedroht, wenn chemische Waffen eingesetzt würden. Dies sei "eine rote Linie", hatte Obama gewarnt. Zwar liegen den USA Hinweise für den Einsatz von Chemiewaffen in Syrien vor, allerdings sei unklar, wer sie eingesetzt habe. Um die Vorfälle zu klären, sei die syrische Regierung bereit, sofort eine UN-Kommission zu empfangen, sagte Vize-Außenminister Faisal Mokdad. Mokdad kündigte auch an, auf erneute Angriffe aus Israel hart zu reagieren. Israel hatte am vergangenen Wochenende ein Reihe von Luftangriffen gegen Syrien gestartet. Laut einiger amerikanischen Medien will Russland Luft-Abwehrbatterien vom Typ S-300 an Damaskus liefern. Russland ist einer der letzten Verbündeten Syriens und sieht in den israelischen Luftangriffen einen Vorboten für eine Intervention westlicher Mächte in Syrien.

Die Propagandamaschine der NATO/USA in Bezug auf Syrien läuft nun schon einige Jahre, so soll vor nicht allzu langer Zeit die syrische Armee die Türkei beschossen haben, doch die Munition, so stellte sich später heraus, stammte aus NATO-Beständen. Der Chefredakteur der türkischen Zeitschrift Yurt gab an, dass seine Zeitung über verlässliche Informationen verfüge. Die Granaten sollen an die Freie Syrische Armee (FSA) geliefert worden sein. Die Beschriftung der verwendeten Mörsergranaten lautete 120 AE HE-TNT. Investigative Berichterstatter fanden heraus, dass diese Granaten in Europa für die NATO produziert werden In jüngerer Zeit fällt nun häufiger das Wort "Chemiewaffen". Deutschland hält sich bisweilen noch zurück und ist noch nicht auf diesen Zug aufgesprungen. Westerwelle hat kürzlich von sich gegeben, dass es keine Beweise gibt, dass Syrien solche Waffen eingesetzt hat. Wie gewöhnlich werden wir auch niemals Beweise zu Gesicht bekommen. Beweise nimmt speziell die amerikanische Administration ja auch nicht so ernst.