SHEMITAH exposed

Are we facing a catastrophe? It is one that may begin in September of 2015 if not sooner. A 3,000 year old mystery, called the Shemitah.

COMPACT-TV Magazin

Das wichtigste TV-Nachrichtenjournal der alternativen Medienszene geht in seine dritte Ausgabe. Nein, das ist kein Eigenlob, sondern geht aus einem Bericht der Frankfurter Allgemeinen Zeitung über COMPACT TV hervor. Auch in dieser Sendung werden wieder die heißen Themen der Zeit aufgegriffen.

Speakers' Corner

Oliver Janich und Robert Stein präsentieren aus dem Speakers' Corner Studio in München interessante Talkgäste zu aktuellen Themen.

Die ungestellten Fragen zum IS

RT Deutsch Reporter Nicolaj Gericke hat den Publizisten Jürgen Todenhöfer zu seinem Aufenthalt beim Islamischen Staat interviewt. Das 37-Minuten Interview ist das längste, welches Todenhöfer bisher zu seinen Erfahrungen mit dem IS gegeben hat und beleuchtet bis dato nicht oder nur sehr oberflächlich angesprochene Aspekte zum IS.

Demonstration gegen Münchner Sicherheitskonferenz

Vom 6. - 8. Februar fand die 51. Münchner Sicherheitskonferenz statt. Für den Samstag hatte ein breites Bündnis um den Friedenswinter zu den jährlichen Gegenprotesten aufgerufen. Nach Polizeischätzungen versammelten sich 4000 Demonstranten.

Ewald Stadler über die Ukraine-Krise

Ewald Stadler berichtet objektiv seine Eindrücke als Wahlbeobachter am Donbass im November 2014 und auf der Krim im März 2014.

Syrien Tagebücher

Die junge Russin Anastasia Popowa hat mit Mut und Fleiß ein anderes Syrien gezeigt als die NATO-Propaganda. Sie wurde dadurch zu einem wichtigen Korrektiv für alle, die den Tatsachen dieses unerklärten Krieges auf die Spur kommen wollen.

Sonntag, 26. Januar 2014

Ukraine | Der zweite Versuch


Seit Wochen herrschen Proteste in der Ukraine. Die Medien zeichnen ein Bild von einer geschlossenen Opposition mit Boxer Vitali Klitschko an der Spitze, die sich gegen den prorussischen Präsidenten Wiktor Janukowytsch richtet und eine Anbindung an die EU anstrebt.
Aber: Es ist eben nicht so, dass die gesamte Bevölkerung der Ukraine einen Anschluss an die EU will. Wer will das schon? Die Ukraine ist geteilt, während ein Teil des Westens der Ukraine eine Annektierung an die Europäische Union für wünschenswert hält, ist der Osten eher russophil. Das Verhältnis in der Bevölkerung - pro Russland zu pro EU - hält sich etwa Fünfzig zu Fünfzig.

Der erste Versuch 2004

Bei den Wahlen in der Ukraine 2004 konnte keiner der 24 Präsidentschaftskandidaten die absolute Mehrheit erreichen. Es kam zu Stichwahlen zwischen den russisch orientierten Wiktor Janukowytsch und dem westlich orientierten Wiktor Juschtschenko und zur Orangenen Revolution.
Janukowytsch gewann die Wahl knapp. Sehr knapp! Mit 49,42 Prozent der Stimmen, Juschtschenko erhielt 46,69 Prozent. Rufe der Wahlmanipulation wurden laut und schließlich befasste sich, unter Begleitung massiver Proteste, das oberste ukrainische Gericht mit der Sache und erklärte die Stichwahlen am 03. Dezember 2004 für ungültig und ordnete eine Wiederholung bis zum 26. Dezember 2004 an. Am 28. Dezember gab die Wahlkommission das vorläufige amtliche Endergebnis bekannt, wonach Wiktor Juschtschenko zum Sieger erklärt wurde. Er erzielte 51,99 % und Wiktor Janukowytsch 44,19 % der abgegebenen Stimmen. Die Orientierung gen Westen schien geglückt.
Janukowytsch wurde 2006 Regierungschef, zu Beginn des Jahres 2010 wurden Neuwahlen angesetzt. Janukowytsch setzte sich in der Stichwahl am 7. Februar 2010 mit 48,8 Prozent der Stimmen gegen die Multimillionärin Julija Tymoschenko durch und wurde Präsident. Tymoschenko wurde 2011 inhaftiert und sitzt bis heute. Der bisherige Amtsinhaber Wiktor Juschtschenko war bereits im ersten Wahlgang ausgeschieden. Es wurde wieder prorussisch.

Der zweite Versuch 2013/14

Die Protagonisten der heute neu entfachten Twitter-Revolution wünschen sich nicht nur ein Ende der Korruption im Lande (was auch sicherlich alle anderen befürworten würden), sie visieren einen Lebensstandard an, wie sie ihn aus Frankreich oder Deutschland (meinen) zu kennen. Die Revolutionäre der aktuellen Proteste glauben, dass, wenn Janukowytsch und seine Regierung gestürzt ist, der neue Präsident (vielleicht Klitschko) für bessere Verhältnisse sorgen würde, da er einen Anschluss an die EU voran treiben würde. Was die meist recht jungen Twitter-Revoluzzer dabei vergessen ist, dass auch Rumänien zur EU gehört. Dort ist die Armut immer noch so hoch, dass für viele Menschen die einzige Aussicht auf Besserung die Armutsmigration nach Deutschland ist.
Die derzeitigen Steineschmeißer auf und um den Maidan in Kiew haben mit Sicherheit jedes Recht sich gegen eine korrupte Regierung zu erheben, nur der Gedanke an eine Besserung durch Annäherung an die EU ist (sorry) lächerlich. Was auch gerne vergessen wird, in den Medien zu erwähnen, ist, dass es sich bei den Protestlern nicht nur um Anhänger des boxenden Möchtegern-Che-Guevaras, Vitali Klitschko, handelt. Seine Partei UDAR (Schlag) ist nur eine von vielen Retorten-Parteien, die dann zu verschwinden drohen, wenn das Geld der ausländischen Investoren ausgegangen ist. Grob kann die Protestbewegung in drei Lager geteilt werden: In die Klitschko-Partei UDAR, in die der inhaftierten Tymoschenko und in die Swoboda-Partei. Letztere ist eine Partei die in Deutschland noch ganz weit rechts von der NPD einzustufen wäre.
Stein des Anstoßes der erneuten Krawalle in Kiew war das Aufkündigen des Assoziierungsabkommen mit der Europäischen Union durch Regierungschef Mykola Asarow, wodurch sich die Bevölkerung, wie gesagt, eine Anhebung des Lebensstandards versprochen hatte. Doch warum kam es so plötzlich dazu? Platt gesagt: Putin hatte das bessere Angebot. Laut Ukraine-Experte Viktor Timtschenko brauche die Ukraine ungefähr 160 Milliarden um sich „fit für die EU“ zu machen. Die EU selber bot 610 Millionen Euro Kredit an und darüber hinaus wolle man ein gutes Wort beim IWF für weitere Kredite einlegen. Putin kündigte seinerseits an, 15 Milliarden Dollar aus einem russischen Staatsfonds in ukrainische Staatsanleihen zu stecken. "Dies ist an keine Bedingungen geknüpft", betonte er. Außerdem kündigte Putin an, der ehemaligen Sowjet-Republik etwa ein Drittel des Preises für russisches Gas zu erlassen. Statt etwa 400 Dollar pro 1000 Kubikmeter muss die ukrainische Naftogaz nun lediglich 268,50 Dollar an Gazprom zahlen. Eine Annäherung an Russland rückt also erneut in den Fokus, was es zu verhindern gilt.

Die Thinktanks

Ist das, was wir erleben, der zweite Versuch der westlichen Thinktanks aus den USA die Ukraine an den Westen und somit an die EU, aber auch an die NATO anzubinden? Nachdem der erste Versuch im Jahre 2004 mit der Orangenen Revolution auf lange Sicht gescheitert ist, liegt der Verdacht nahe. Es geht schließlich nicht nur darum die Ukraine für westliche Investoren als Markt zu erschließen, sondern auch um das weit verzweigte Netz ukrainischer Gas-Pipelines und um die Ausdehnung westlicher Machtansprüche in Richtung Osten – NATO-Osterweiterung.
Vor dem Niedergang der Sowjetunion und des Warschauer Paktes stimmte der damalige sowjetische Präsident Michail Gorbatschow der deutschen Wiedervereinigung zu, unter der Bedingung, dass sich die NATO nicht weiter in den Osten ausbreiten dürfe. Dieses Versprechen wurde vom Westen gegeben und seit dem immer wieder gebrochen, wie an den Beispielen Tschechien, Polen und Ungarn zu sehen ist. Danach erfolgte die Einladung der Länder Estland, Lettland, Litauen, der Slowakei, Slowenien, Bulgarien und Rumänien, welche am 29. März 2004 der NATO beitraten. Albanien und Kroatien erhielten am 3. April 2008 beim Gipfeltreffen in Bukarest eine Einladung zum Militärbündnis. Die tatsächlichen Absprachen über die NATO Osterweiterung sind bis heute umstritten. Was allerdings gut zu erkennen ist, ist eine Einkreisung Russlands durch neue Mitglieder.
Um diese Expansion der Westmächte voran zu treiben, haben diese zahlreiche Thinktanks ins Leben gerufen. Ein Thinktank, zu deutsch Denkfabrik, ist eine Institution, oder auch Non goverment organisation (NGO), deren Ziel es ist, die politische Meinungsbildung zu beeinflussen.
Einer dieser Thinktanks ist das "National Endowment for Democracy" (NED), finanziert vom Multimilliardär und Hedgefonds-Manager George Soros, auch Gründer der Soros-Stiftung. Unterstützer meinen, NED fördere weltweit eine Vielzahl von sozialdemokratischen und liberalen Gruppen, darunter auch antiamerikanische, sofern diese sich an Normen und Prinzipien der Demokratie halten, wie beispielsweise in Indonesien und eben auch in der Ukraine. Gelenkt wird NED vom CIA-Strategen Gene Sharp. 2011 entstand der Dokumentarfilm „How to start a revolution“ über Sharps globalen Einfluss, der mehrere Preise gewann.
Sharp wiederum hat gleich zwei weitere Keulen in den Händen, mit denen er Demokratie in der ganzen Welt verkauft – Otpor (Widerstand) und das „Centre for Applied Nonviolent Action and Strategies“ (CANVAS).
Erstere Demokratiekeule war eine Organisation aus Serbien, seit 2002 auch Partei, die bei „Umgestaltungen“ in Osteuropa tatkräftig zu gegen war, auch schon in der Ukraine. Maßgebliche finanzielle Unterstützung erhält Otpor von der „Open Society Institute International Renaissance Foundation“, eine weitere Organisation von George Soros. Mitgegründet wurde Otpor in den 1990er Jahren von dem Serben Srdja Popovic. Im Jahre 2000 war Popovic maßgeblich am Sturz von Slobodan Milosevic beteiligt, heute betreibt er „Revolution als Business“, sein mitverfasstes Buch „50 entscheidende Punkte für den gewaltlosen Kampf“ wird derzeit vor allem in der arabischen Welt verschlungen. „Protest funktioniert wie ein ganz normales Business: Wenn du länger als zehn Minuten brauchst, um dein Gegenüber von deinem Produkt zu überzeugen, dann wirst du nichts verkaufen“, sagt Popovic.
CANVAS wurde 2004 von Slobodan Djinovic und Popovic in Belgrad gegründet. Die Finanzierung von CANVAS erfolgt durch das Ausland, insbesondere aus US-amerikanischen Quellen. Die amerikanische NGO „Freedom House“ unter der Leitung des ehemaligen CIA-Direktors James Woolsey bildet Trainer aus und finanziert „Aktivistencamps“. Zu den weiteren Sponsoren zählt wieder(!) das „Open Society Institute“ von George Soros. Auch der Mitbegründer der „Jugendbewegung des 6. April“ Mohamed Adel bekam im Juli 2011 in Belgrad einen Crashkurs in Sachen Revolution. Die „Jugendbewegung des 6. April“ gehörte später zu den Initiatoren der Revolution in Ägypten 2011.
Aus kürzlich durchgesickerten E-Mails geht hervor, dass CANVAS-Gründer Popovic mit der CIA und dem für das Pentagon tätigen, von George Friedman 1996 gegründeten, Spionageunternehmen STRATFOR kollaboriert hat; dessen gute Verbindungen zu Militärgeheimdiensten der USA sind allgemein bekannt“. Das US-Magazin Barron’s bezeichnete STRATFOR aufgrund seiner nachrichtendienstlichen Eigenschaften 2010 als „Schatten-CIA“.
Kommen wir zu „Freedom House“, oder besser zu dem schon genannten Leiter, dem Ex-CIA-Direktor James Woolsey. Dieser war auch Mitglied einer anderen NGO beziehungsweise eines anderen Thinktanks – Dem „Project for the new american century“ (PNAC). Aus Wikipedia: „Das PNAC war inner- und außerhalb der USA umstritten. Kritiker argwöhnten, die Denkfabrik verfolge zum Nachteil anderer Staaten rein US-amerikanische Interessen und strebe eine Vorherrschaft der USA in der Weltpolitik an (Pax Americana) – und betreibe dafür umfangreiche Lobbyarbeit unter Politikern. Das PNAC nannte seine Vorgehensweise, umfangreiche politische Konzepte für Parlamentarier so zu straffen, dass sie in eine Aktentasche passen, brief case test.“

Die Thesen des PNAC

  • US-amerikanische Führerschaft ist sowohl gut für die Vereinigten Staaten von Amerika als auch für die ganze Welt.
  • Eine solche Führerschaft erfordert militärische Stärke, diplomatische Energie und Hingabe an moralische Prinzipien.
  • Eine multipolare Welt hat den Frieden nicht gesichert, sondern stets zu Kriegen geführt.
  • Die Regierung der Vereinigten Staaten soll Kapital schlagen aus ihrer technologischen und wirtschaftlichen Überlegenheit, um durch Einsatz aller Mittel - einschließlich militärischer - unangefochtene Überlegenheit zu erreichen.
Das PNAC wurde 1997 gegründet und 2006 wieder eingestampft. Die Nachfolgeorganisation „Foreign policy initiative“ (FPI) wurde 2009 gegründet und existiert bis heute. Das FPI ist ein neokonservativer Thinktank, der eine aggressive, interventionistische US-Außenpolitik fördert. Laut der eigenen Website ist das FPI einer starken Unterstützung seiner Verbündeten verpflichtet, den Menschenrechten und einem starken amerikanischen Militär, um den Herausforderungen des 21 Jahrhundert gewappnet zu sein und um die globale Wettbewerbsfähigkeit der USA zu stärken.
Während der Einfluss verschiedener Thinktanks an der Orangenen Revolution als erwiesen gelten, kann man dies über die momentanen Geschehnisse in der Ukraine noch nicht sicher sagen. Wahrscheinlich ist es alle mal. Nur ein Gefühl, kein Fakt. Sieht man sich die Vergangenheit an, wurde zu viel von Soros und Konsorten und deren NGOs investiert, um das Projekt Ukraine einfach aufzugeben. Klitschko ist in diesen Kreisen nur ein nützlicher Idiot und dient als populäres Gesicht einer groß angelegten Kampagne. In Ländern, die sich der von der Wall Street, dem Pentagon, der City of London und der EU verordneten "Neuen Weltordnung" widersetzen, finden sich immer arme Schwachköpfe, die sich mit Bargeld, Versprechungen oder auch nur mit Nahrungsmitteln für eine "Revolution" gewinnen lassen und dann auf die Straße gehen, um später schmerzlich feststellen zu müssen, dass sich nichts verbessert. Fragt die Jungs uns Mädels in Ägypten.

Montreux | Friedenskonferenz


Die Konferenz in Montreux zur Gestaltung der Zukunft Syriens hat begonnen, Freitag geht es in Genf weiter und unser alter neuer Außenminister Frank Walter Steinmeier hat schon von sich gegeben, dass man keine Wunder erwarten dürfe. Halt stopp! Denn ein Wunder hat es ja schon gegeben. Wunder weil wunderlich.
Auf wunderliche Art und Weise sind Fotos von Gefolterten aufgetaucht, die ein anonymer Fotograf mitgehen lassen haben will. Solche Fotos würden angefertigt um der Bürokratie in Syrien zu beweisen, dass die aufgetragenen Hinrichtungen ordnungsgemäß erfolgten. 11.000 Tote, 55.000 Fotos. Wunderlich, dass diese Fotos ausgerechnet zum Zeitpunkt der Syrien-Konferenz auftauchen. Genauso wunderlich wie der Giftgasanschlag in Damaskus, der sich genau dann ereignete, als eine UN-Truppe im Lande war um genau DAS zu klären, nämlich ob Assad Giftgas einsetzt. Die deutsche UN-Mitarbeiterin Angela Kane machte später deutlich, dass eben nicht klar gesagt werden könne, wer den Anschlag begangen hat. Klar sei nur, DASS es einen Angriff gegeben habe, aber nicht von WEM. Das haben unsere Leitmedien dann aber leider vergessen an die große zu Glocke zu hängen. Unsere Leitmedien haben stündlich darüber berichtet, dass der Despot Assad sein eigenes Volk vergast. Dass es wahrscheinlich ist, dass es eben genau die Regierungsgegner waren, um den Inspekteuren auch etwas zu liefern, verlief im Sande.
Zufall? Nein, Propaganda! Als Edward Bernays gleichnamiges Buch „Propaganda“ 1928 erstmals erscheint, ruft das Wort keine guten Assoziationen hervor. Sein Autor jedoch glaubt zutiefst an die Notwendigkeit von Propaganda. Da der Begriff sich nicht so einfach rehabilitieren lässt, prägt er dafür in seinem Buch ein anderes Wort: Public Relations. Der Neffe Sigmund Freuds berichtet in seinem Buch, das auch Goebbels inspirierte, wie sich über den gezielten Zugriff auf das Unbewusste Waren verkaufen oder unpopuläre Maßnahmen durchsetzen lassen. Zitat: „Propaganda gewöhnt die Öffentlichkeit an den Wandel und den Fortschritt.“ Propaganda oder auch PR wurde seit je her benutzt um Kriege durchzusetzen. Der dreisteste Fall ist vielleicht derjenige, der uns den Golfkrieg 2.0 verkaufen sollte. Die kuwaitische Regierung hatte damals aus dem Exil die PR-(oder Propaganda) Agentur Hill & Knowlton für zehn Millionen Dollar beauftragt, dem US-Kongress ein Eingreifen des US-Militärs zu Gunsten Kuwaits schmackhaft zu machen.
Aus Wikipedia: „Die damals fünfzehnjährige Tochter des kuwaitischen Botschafters Saud Nasir as-Sabah gab sich als kuwaitische Hilfs-Krankenschwester aus und gab vor einem informellen Menschenrechtskommittee des US-Kongresses unter Tränen eine Erklärung ab: Sie habe freiwillige Arbeit im Al-Adnan-Krankenhaus in Kuwait-Stadt geleistet und sei dabei Zeugin des Eindringens irakischer Soldaten geworden. Sie sagte: „Ich habe gesehen, wie die irakischen Soldaten mit Gewehren in das Krankenhaus kamen …, die Säuglinge aus den Brutkästen nahmen, die Brutkästen mitnahmen und die Kinder auf dem kalten Boden liegen ließen, wo sie starben.“ Sie gab lediglich ihren Vornamen mit „Nayirah“ an. Erst sehr viel später stellte sich heraus, dass ihr Bericht falsch bzw. erfunden war, dass die Jugendliche nie dort gearbeitet hatte, und dass sie die Tochter des kuwaitischen Diplomaten war. […] Die Darstellung der Jugendlichen hatte eine durchschlagende Wirkung auf die Politik der USA gegenüber dem Irak. Präsident George H. W. Bush erwähnte deren Geschichte in den nächsten fünf Wochen sechs Mal. Aber auch Amnesty International veröffentlichte am 19. Dezember 1990, über drei Monate nach dem Auftritt des Mädchens, einen 84-seitigen Bericht über Menschenrechtsverletzungen in Kuwait, welche die Brutkästen-Behauptung enthielt. Sie wurde auch noch am 8. Januar 1991 von einem führenden Mitarbeiter von Amnesty International vor dem Komitee für auswärtige Angelegenheiten wiederholt. Der US-Senat stimmte schließlich am 12. Januar 1991 mit 52 zu 47 Stimmen für einen Krieg gegen den Irak, was 1991 zum Zweiten Golfkrieg führte. Das Repräsentantenhaus stimmte mit 250 zu 183 Stimmen für den Krieg.“ Ganz großes Kino!
Nur ein Beispiel von vielen. Zurück nach Syrien: Nachdem die Strategie des Überschreitens der roten Linie, Giftgas gegen das eigene Volk, unter anderem am Widerstand Russlands scheiterte, nun die Fotos von Folteropfern des Assad-Regimes. Der Spiegel schreibt: „Die Veröffentlichung (der Fotos) wird die Friedenskonferenz in der Schweiz beeinflussen.“ Richtig, das sollen sie ja auch. Oder ist es doch nur Zufall, dass die Fotos zeitgleich mit der Konferenz auftauchen?! „In politics, nothing happens by accident. If it happens, you can bet it was planned that way.“ Franklin D. Roosevelt. Zum Spiegelartikel
Die Fotos zeigen deutlich Verletzungen, aber auch nichts weiter. Keine Hinweise auf Ort, Zeit oder Täter. Ähnlich wie bei der Tötung Osama bin Ladens. Als Beweis für den Tod bin Ladens verkauften uns die US-Propagandisten dieses Foto. Auch einige Bilder in schlechter Qualität vom Tatort im pakistanischen Abbottabad, die unter anderem einen Blutfleck zeigen sollen, existieren, aber kein toter bin Laden. Die Leiche hat man praktischer Weise direkt im Meer versenkt. Da haben die Spin-Doctors ganze Arbeit geleistet.
Wer das politische Schachbrett kennt, weiß dass Syrien als Eingang in den Iran gilt. Wer es nicht kennt, möge sich mit Zbigniew Brzezinskis Machwerk „The grand chessboard“ befassen. Die frisch gewählte schiitische Rohani-Regierung in Teheran unterstützt die schiitische Regierung unter Assad. Das ehemals persische Reich erlangt neues Selbstwertgefühl und zeigt dies auch, entsendet sogar zwei Kriegsschiffe in den Atlantik. Der Iran wird mehr und mehr von den westlichen Nationen als Staat wahrgenommen, mit dem man verhandeln kann und muss. Das passt einigen Verbündeten in der Region Naher Osten so gar nicht. Für Israel zum Beispiel war es eine heftige Ohrfeige am 5+1-Treffen nicht Teil nehmen zu dürfen. Weshalb wohl der Iran kurze Zeit vor der Syrien-Konferenz wieder ausgeladen wurde. „Auf Druck der USA“ hieß es, „Druck der USA“ heißt wohl, dass sich die mächtigen zionistischen Lobbyverbände in Washington für ein Fernbleiben des Irans stark gemacht haben. Das sunnitische Saudi Arabien dürfte ebenfalls seinen Part dazu beigetragen haben, den verhassten schiitischen Iran von der Konferenz fern zu halten. Für den Westen geht es wie immer um Rohstoffe, für die Region auch um Religion – Sunniten, Schiiten und zionistische Juden in Israel.
Kommen wir wieder zu den Fotos der Folteropfer, oder besser zu Folter im Allgemeinen. Wenn jetzt Folter, so verwerflich und abscheulich sie ist, als Grund herangezogen wird, eine Militärintervention der NATO zu rechtfertigen, dann haben wir noch einiges vor der Brust. Auch hier in Europa und bei Verbündeten wie Saudi Arabien, Katar, Israel und viele andere. Manfred Nowak war UNO-Sondergesandter für Folter von 2004 bis 2010. Der Österreicher be- und untersuchte Länder auf der ganzen Erde, er sprach mit Opfern und Tätern. Er klagt an, dass in vielen Ländern Polizei beziehungsweise Militär schlecht ausgebildet und ausgestattet sind und somit keine andere Möglichkeiten haben als zu foltern um Ermittlungserfolge zu erzielen. Laut Nowak wird in 90 Prozent der Länder gefoltert. Schlimmer noch: „Folter ist ein Standard-Repertoire der Kriminalpolizei, auch in Demokratien“, so Nowak. Für seine Untersuchungen ist er auf die Kooperation der Staaten angewiesen, die gesamte arabische Welt, die USA und Russland verweigerten ihm die Zusammenarbeit. Die USA haben mit 9/11 und den darauf folgenden „War on Terror“ die menschenrechtliche Unantastbarkeit des Folterverbotes aufgehoben. Manfred Nowak wurden Gespräche mit Gefangenen in Guantanamo verweigert. Neben seinem Buch „Folter: Die Alltäglichkeit des Unfassbaren“ befasst er sich auch mit Verbrechen in den CIA-Geheimgefängnissen wie in Abu-Ghuraib und der Methode des „Detention by Proxy“, eine beliebte Methode um sich die eigenen Hände nicht schmutzig zu machen, man lässt einfach durch andere Länder foltern. Oder dem „Prison of darkness“ in der Nähe von Kabul, das er als schreckliche Steigerung von Guantanamo sieht. Manfred Nowak war im Januar 2002 Richter am internationalen Gerichtshof in Bosnien Herzegowina, dort bekam er mit, wie sechs freigesprochene Häftlinge von der CIA verschleppt und nach Guantanamo gebracht wurden. Die sechs wurden beschuldigt einen Anschlag auf die US-Botschaft in Sarajevo geplant zu haben und von Nowak, mangels Beweise, freigesprochen. Einer befindet sich noch immer dort.
Auch Isolationshaft ist Folter und findet statt. Zum Beispiel bei unserem Verbündeten Israel, wo Mordechai Vanunu elf Jahre in Isolationshaft verbringen musste, weil er das israelische Atomwaffenprogramm auffliegen lies.
Anfang 2013 traten tausende palästinensische Häftlinge in Israel in den Hungerstreik, als laut wurde, dass ein Häftling an den Folgen von Folter durch die Israelis gestorben sein soll. Die Haftbedingungen in den meisten israelischen Gefängnissen beschreibt Nowak auch als Folter.
Und tippe ich „Folter Saudi Arabien“ bei Google ein, spuckt die Suchmaschine 196.000 Ergebnisse aus. Saudi Arabien – einer unserer fettesten Homies da unten, der größte Abnehmer deutscher Rüstungsgüter.
KenFM im Gespräch mit Karin Leukefeld über: Syrien-Konferenz in Montreux

Sonntag, 29. Dezember 2013

Chodorkowski ist frei, Snowden muss weiter zittern – Verbrechen lohnt sich eben doch


Das alte Lied: Nicht die Untat, ihre Ankündigung macht die Menschen blass, auch wütend, ich kenn' es von mir selbst. Und dass wir lieber den bestrafen, der die Tat benennt, als den, der sie begeht: Da sind wir, wie in allem übrigen, alle gleich. Der Unterschied liegt darin, ob man's weiß. (Christina Wolf, Kassandra, S.213)
Während Edward Snowden weiterhin in Russland auf sein Schicksal wartet, Julian Assange das gleiche in der ecuadorianischen Botschaft in London tut und Bradley Manning in den USA gesiebte Luft atmet, ist der Steuerhinterzieher, Lobbyist und Chef der russischen Ölfirma Jukos, Michail Chodorkowski, in das Berliner Nobelhotel Adlon eingezogen. Der oberste Interessenverkäufer Russlands residiert im edelsten Hotel Berlins und, nicht zu vergessen, Georg Klein, der Mann unter dessen Befehl und erlogenen Voraussetzungen, über 100 Zivilisten in Afghanistan, bei einem Luftangriff getötet wurden, damals noch Oberst, wurde jüngst zum General befördert – Crime pays!
Chodorkowski wurde vom russischen Präsidenten Putin begnadigt, verurteilt wurde er unter anderem für massive Steuerhinterziehung. Laut Anklageschrift habe Chodorkowski 350 Tonnen Öl gestohlen, diese Zahl wurde später auf 218 Tonnen korrigiert. Nun stand der Lobbyist und ehemals reichster Mann Russlands nicht mit Bohrmaschine, Schlauch und Tanker an der Pipeline. Öl in diesem Stil stiehlt sich anders. Das Öl blieb dort, wo es schon immer war – in der Röhre. Öl stehlen, egal in welchen Mengen, muss man nicht unbedingt mit einem Tankwagen. Der Betrug läuft so: Es existieren zwei Unternehmen, kluger Weise beide im Besitz Chodorkowskis, Unternehmen A gehört ihm zu 100 Prozent, Unternehmen B mehrheitlich. A fördert das Öl, B verkauft es auf den Weltmarkt. Beide Unternehmen erwirtschaften Gewinne – A weniger, B dafür mehr. Auf Gewinne fallen Steuern an, jetzt ist es von Interesse, dass A seine Gewinne möglichst gegen Null fährt, da, als Ölförderer, ansässig in Russland. B macht den großen Reibach und hockt irgendwo auf den Kaimaninseln in einem Briefkasten, an eine Palme genagelt.
Weiterhin hat sich Chodorkowski der Bestechung und der Förderung der Korruption schuldig gemacht. So sollen dutzende Millionen Dollar sowohl an linke, als auch rechte Parteien geflossen sein. Wenn man jedem relevanten politischen Lager Geld spendet, kann wohl nicht mehr von einer politischen Überzeugung die Rede sein. Es ist was es ist: Man kauft sich Gesetze – Lobbyismus. Lobbyismus – ein auch in Deutschland beliebtes Spiel, weswegen wohl hier zu Lande immer noch nicht das Antikorruptionsgesetz verabschiedet wurde. Etliche Abgeordnete der russischen Duma standen auf der Lohnliste von Jukos (Unternehmen A). Der Parlamentssprecher Gennadij Selesnjow sagte einmal: »Wenn in der Duma Gesetzesentwürfe besprochen werden, die Interessen von Jukos tangieren, habe ich den Eindruck, im Saal säßen 250 Dubows.« Der Volksabgeordnete Wladimir Dubow ist einer der Inhaber von Group MENATEP Limited (Unternehmen B), der Stammgruppe um Chodorkowski, der im Parlament – sogar als Vorsitzender des Steuerausschusses – die Interessen der Gruppe wahrnahm.
Des Wahnsinns fetteste Beute ist allerdings, dass sich damals 2003 ausgerechnet George Bush junior hinstellt und sich erdreistet, die Verurteilung Chodorkowskis zu kritisieren. Bush: „[...] Ich habe Präsident Putin meine Bedenken zu diesem Fall mitgeteilt. Bei uns ist jeder so lange unschuldig, bis seine Schuld bewiesen ist. Für uns sah es aber ganz so aus, also ob man ihn (Chodorkowski) bereits vor einem fairen Verfahren für schuldig erklärt hatte. Man hat ihn ins Gefängnis gesteckt und erst dann verurteilt. Wir haben unsere Beunruhigung bezüglich solch eines Verfahrens ausgedrückt. [...]“ Ausgerechnet der Verbrecher, der drei Stunden nach den Flugzeugeinschlägen ins World Trade Center, die vermeidlichen „Attentäter“ parat hatte? Ohne Beweise! Der, der einen nicht enden wollenden „Krieg gegen den Terror“ angezettelt hat? Ohne Beweise! Der ehemalige Vertreter einer US-Regierung, die immer noch das Strafgefangenenlager Guantanamo Bay unterhält, wo de facto keiner(!) der Gefangenen einen fairen Prozess hinter sich hat, nicht mal einen unfairen Prozess. Klar war Bush angefressen, denn Chodorkowski war im Begriff einen großen Teil der russischen Ölindustrie an die amerikanische Ölwirtschaft zu verscheuern, mit der die Bush-Familie seit jeher im Bett liegt.
Das schlägt die Brücke zurück zu den Überbringern der Nachricht aus Christina Wolfs Roman „Kassandra“: Der ehemalige CIA-Chef James Woolsey hat gefordert, den NSA-Whistelbower Edward Snowden wegen Hochverrat anzuklagen: "Wenn er dann von seinesgleichen verurteilt wurde, sollte er an seinem Hals aufgehängt werden, bis er tot ist." Das sagt er dem US-Fernsehsender Fox News und erklärte, er halte die Idee für "idiotisch", Snowden Amnestie zu gewähren.
Snowdens Vertrauter, Jacob Appelbaum, sieht sich derweil in Berlin bedroht.: „Die US-Geheimdienste setzen auf eine Taktik der "Zersetzung" wie sie von der Staatssicherheit der DDR her bekannt sei. "Die Überwachung terrorisiert Menschen und unterstützt den noch viel gewaltigeren Terror der Drohnenkriege", sagte Appelbaum der "Berliner Zeitung". Der frühere Sprecher der Enthüllungsplattform Wikileaks gehört zu den wenigen Menschen, die Zugriff auf die Dokumente Snowdens haben. “
Die Springer-Presse, allen voran die Blöd-Zeitung, versucht bisweilen den Eindruck eines „bösen Putins“ und des „Verräters Snowden“ zu fundamentieren – permanent. Sowie den Eindruck des guten Westens. Genauso wie jetzt versucht wird, Putin als schlimmen Tyrannen und Chodorkowski als Regimegegner darzustellen. So las sich die Propaganda bei der Affäre um die NSA: Auszug vom 03.11.2013 mit den „sieben Thesen zum NSA-Skandal (BILD):

These 1

Ausspähen ist notwendig „Aus den Snowden-Dokumenten ergibt sich (bisher) kein Beweis, dass die NSA „uns alle“ ausspäht. (...)“
Nein, natürlich nicht! Und die Schnüffeldienste der Geschichte hatten immer unser bestes im Sinn. Gestapo?! Stasi?!

These 2

US-Agenten trauen keinem – zu Recht! „Die NSA überwacht (sehr gezielt) andere Länder, weil sie sich auf die Ermittlungsbehörden anderer Länder schlicht nicht verlassen kann. (...)“
Zu Recht! Denn die USA ist mit ihrem Terror-Tool, die NATO, zum größten Terrorstaat der Welt avanciert. Da möchte man doch schließlich wissen, wer das bislang alles bemerkt hat und vielleicht versucht etwas dagegen zu unternehmen.

These 3

Nur die Amerikaner können Diktatoren kontrollieren! „Wir haben Feinde, auch wenn wir es oft nicht wahrhaben wollen: Iran baut an einer Atombombe. In Syrien versuchen Terroristen, Massenvernichtungswaffen unter Kontrolle zu bringen. (…)“
Stimmt! Sie unterstützen Diktatoren, die der US-Wirtschaft dienlich sind und lassen wiederum jene verschwinden, die für die Interessen dieser Wirtschaft kontraproduktiv sind. Das heißt hier „kontrollieren“.

These 4

Wir haben keine Erfahrung mit Terror! „Wir können uns Empörung leisten, weil bei uns nie etwas passiert ist. (…)“
Stimmt fast! Wir, als Vasallenstaat der USA, oder als besetztes Land, hatten immer (nur) dann bittere Erfahrungen mit Terror machen müssen, wenn die NATO respektive Washington es für sinnvoll erachtet haben. Siehe Gladio beim Attentat auf das Oktoberfest 1980. Hier

These 5

Bedrohung durch Terror ist keine Paranoia! „Immer wieder werden die USA derzeit als Land im Verfolgungswahn beschrieben. (...)“
Richtig, Terror ist keine Paranoia. Terror funktioniert super. National und international. Inszeniere, Gruppierung X macht an Ort Y einen Anschlag. Nun kannst du Maßnahmen ergreifen um dein Volk gegen Gruppierung X zu schützen. Später ist es Gruppierung Z – Ganz nach belieben. Rechter Terror, linker Terror. NSU, oder RAF. Devide et imperas – Teile und Herrsche.

These 6

NSA-Kritiker wollen von eigenen Versäumnissen ablenken! „Wenn Kanzlerin Angela Merkel ihre Amtsgeschäfte tatsächlich über ein nicht abhörsicheres Handy führt, gehören ihre zuständigen Berater für Spionageabwehr entlassen. (...)“
Ablenkung ist immer Gewollt. Und nützlich. Seit der NSA-Affäre ist es verdächtig ruhig geworden, um Syrien, den Iran, die Finanzkrise. Amerika ist schon wieder mal pleite, aber so richtig. Vergessen? Hier nochmal zur Erinnerung: USA Kongress Haushaltsstreit Shutdown

These 7

Snowdens Enthüllungen gefährden Leben! „Bei aller Sympathie für die vielleicht ehrenwerten Motive von Edward Snowden: Laut „New York Times“ befinden sich in Edward Snowdens Dokumenten die Klarnamen von US-Geheimdienstlern. Das bringt die Agenten, die in einem Jahrzehnt des Terrors ihr Leben riskiert haben und nicht bloß Abhör-Schurken sind, in größte Gefahr.“
Ja, es wird mit Sicherheit üble Konsequenzen haben, wenn die „Agenten“ also known as US-Terrortruppen auffliegen. Komplettfassung der sieben Thesen:
Aber die Springer-Presse kann noch mehr. Aus der Bild-Zeitung:
12.07.2013 - Ein Verräter von Putins Gnaden
„Jetzt weiß Snowden endlich, wohin er gehört: Nach Moskau, in Putins Reich. Erst hat er sein Land verraten, dann die Ideale, mit denen er sich schmückt: Menschenrechte, Datenschutz und Pressefreiheit. (…) Da sitzt er nun wie ein ausgewrungener Lappen im Transitraum von Scheremetjewo. Nur ein paar ferne Diktatoren in Südamerika wollen ihn noch haben. (...)“ Hier
14.07.2013 – Absurder Stasi-Vergleich
„(...) Jeder Vergleich zwischen der NSA und der Stasi aber, wie er jetzt von CSU-Abgeordneten bis zum Schriftsteller Uwe Tellkamp gezogen wird, ist komplett daneben. (...)“ Hier
15.07.2013 – Zum Nutzen des deutschen Volkes
„(...) Selbst wenn Angela Merkel den vollen Umfang der amerikanischen Ausspähaktionen gekannt haben sollte: Sie hätte uns allen geschadet, wenn sie diese Aktionen gestoppt hätte. (...)“ Hier
20.07.2013 – Was haben wir für ein Problem mit den Amis?
„(...) Amerika macht es uns leicht, uns gut zu fühlen, denn Amerika erledigt für uns die Schmutzarbeit. Wir müssen keine Terroristen wie Osama bin Laden töten und keine E-Mails überwachen, um Terroranschläge zu verhindern. (...)“ Hier
Genau diese Springer-Presse schreibt nun über Chodorkowski: „(...) Denn wenige Tage später, am 25. Oktober, wurde Chodorkowski wegen angeblicher(?) Steuerhinterziehung, in Wahrheit aber wohl wegen seiner harten Kritik an Korruption(?) und anderen Missständen in Russland, verhaftet. Einige Jahre später meldeten sich die Anwälte Chodorkowskis, die inzwischen nach London geflüchtet waren, bei Genscher mit der Bitte um Hilfe. Der vielleicht erfahrenste Strippenzieher der deutschen Politik sagte sofort zu. Doch über Jahre blieben Genschers Bemühungen vergeblich. Selbst zwei Gespräche mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin brachten keine Fortschritte. Putins Position: „Straftäter verdienen ihre gerechte Strafe.“ (...)“
Alles was Putin macht ist falsch und latent böse, wie zur Zeiten des Kalten Krieges als „der Russe“ quasi hinter jeder Hecke mit der Kalaschnikow lauerte. Sicherlich ist der Ex-KGB-Mann Putin kein Waisenknabe, aber es kommt mir schlicht das Essen hoch in Anbetracht dieser schmierigen West-Propaganda in Bezug auf den russischen Umgang mit „Staatsfeinden“. Wer sollte uns eigentlich sympathischer sein? Der russische Oligarch, einst reichster Mann Russlands, der die russische Öl-Industrie an den Westen verhökern will? Jemand der sich Abgeordnete der Duma kauft? Netter Typ? Bestimmt! Ist ja gegen Putin. Oder sollten uns Menschen mehr am Herzen liegen, die Gesundheit, Freiheit und Leben riskieren, um die Wahrheit über die Machenschaften der USA ans Licht zu tragen? Und wer sitzt beziehungsweise saß denn nun eigentlich bei wem hinter schwedischen Gardinen? Vor wem muss sich Snowden und Assange verstecken? Vor Putin und dem Kreml? Wer sperrte den Wirtschaftsverbrecher und wer den Informanten Assanges, Bradley Manning, weg. Und wessen Diplomatie ist es zu verdanken, dass die Welt nicht vor einen verheerenden neuen Krieg der NATO in Syrien steht? Die Kriegsschiffe der NATO lagen bereit vor Anker, um in Syrien weiter zu führen, was im Irak und Afghanistan begonnen wurde. „Regime change“ auch zuvor in Tunesien, Ägypten und Libyen. Erst als Putin durch die Blume ankündigte, dass es einen auf den imperialistischen, hegemonialen Sack gibt, erst da konnte die Agenda Naher Osten und ein Angriff auf Syrien vorerst(!) gestoppt werden.
Schlechter Putin, guter Westen? „Ich weiß nicht wer das Wasser entdeckt hat, aber ich bin mir ziemlich sicher, dass es kein Fisch war“ (Marshall McLuhan). Die menschliche Realität ist immer nur ein Fazit, ein Resultat der Eindrücke. Ein Bild, das in unseren Köpfen gemacht wird. Für den Fisch existiert das Wasser nicht. Wer jetzt versucht dem Fisch zu erklären, dass er von Wasser umgeben ist, wird ähnlich frustriert scheitern wie der Whistleblower, ein Tat- und Zeitzeuge, der versucht die Welt von den Verbrechen der USA zu überzeugen. Die Annahme, alles westliche und kapitalistische sei gut und marktwirtschaftlich vorteilhaft, und alles, was östlich von Warschau liegt, sei verkappt kommunistisch, sozialistisch, planwirtschaftlich und sowieso irgendwie schlecht, ist einfach zu stark in den Köpfen unserer Kultur manifestiert. Aber sie bröckelt.
Edward Snowden kann die, eigentlich lange bekannten, Tatsachen zwar an die Öffentlichkeit bringen. Was er aber nicht schafft, ist eine breite, groß angelegte Empörung in der Öffentlichkeit. „Ich habe ja schließlich nichts zu verbergen.“ Dieser Satz spiegelt genau jenen gesunken Verstand in der Masse wieder, den Gustav le Bon einst niederschrieb: „In der Masse sinkt der Verstand mit der Anzahl der Versammelten.“

Freitag, 6. September 2013

Echte Fründe ston zesamme | USA wirbt um Unterstützung für Syrieneinsatz


Echte Fründe ston zesamme, ston zesamme su wie eine Jott un Pott...
Das haben die USA nebst ihren jeweiligen Administrationen ein wenig falsch verstanden. In der Beziehung USA und den Freunden auf der restlichen Welt hat erste Priorität nicht der Zusammenhalt, sondern die Lüge. Nicht, dass den USA der Zusammenhalt nicht wichtig wäre. Das Zusammenstehen ist den USA von eklatanter Wichtigkeit. Wenn sie einen Militärschlag planen. So argumentierte der US-Außenminister John Kerry im Senat: „Der Präsident fragt sie nicht nach einem Krieg. Der Präsident fragt sie nach einer militärischen Aktion.“ Ahja! Für mich als wandelnden Kollateralschaden ist das besonders wichtig, ob mir der Granatsplitter einer „militärischen Aktion“, oder eines „Krieges“ die Pelle zersiebt. Ich weiß gerade gar nicht, ob Kerry als guter Redner gilt, aber das war schon nicht schlecht. Fremdschämen war allerdings angesagt als Kerry die „Saddam-Hitler-Keule“ einsetzte: „Adolf Hitler hat sechs Millionen Juden vergast […] Saddam Hussein hat Giftgas gegen sein Volk eingesetzt!“ Ja, ist klar, Kerry. Natürlich ist das wieder der absolute Beweis. Fehlten nur noch ein paar Bilder von abgemagerten KZ-Insassen, ein Hakenkreuz und vielleicht noch das ein oder andere Massengrab.
Kerrys Rede
Der Krieg … räusper... Militäreinsatz muss verkauft werden und zum Verkaufen braucht es Emotionen, sprich: Bilder und bildhafte Rhetorik – Pathos statt Inhalt, Rhetorik statt Beweise. Russlands Präsident Putin fasste es vor dem G20-Treffen so zusammen: „Er lügt, und er weiß, dass er lügt. Es ist traurig“. Kerry absolvierte ein Studium der politischen Wissenschaften an der Yale University. Wie viele andere Yale-Absolventen ist er Mitglied der studentischen Verbindung Skull & Bones. Kerry meldete sich 1966 freiwillig zum Dienst in der US Navy, wo er eineOffiziersausbildung absolvierte. Nachdem er im Vietnamkrieg verletzt wurde kehrte Kerry als absoluter Kriegsgegner in die USA zurück. Das war damals. Heute wird die Kriegstrommel geschlagen. Ein anderer Kriegstreiber ist, neben Obama natürlich, John McCain, der schon im Jahre 2010 öffentlich forderte, in Bezug auf den Iran: „...endlich den Abzug zu ziehen!“
Pull the trigger
McCain war ein Befürworter des Irakkrieges, kritisierte jedoch früh die Strategie von Präsident Bush und das Pentagon, zu wenig Soldaten im Irak stationiert zu haben. Seiner Forderung nach mehr Streitkräften zur Bewältigung der Probleme wurde schließlich 2007 entsprochen. Laut einem Bericht der US-Armee soll die Aufstockung der Truppen der Hauptgrund für eine deutliche Verbesserung der Lage im Irak gewesen sein. Er ist ein starker Kritiker der Außenpolitik von Barack Obama. So sagte er: "Zu behaupten, dass Al-Qaida 'auf der Flucht' sei, zeigt ein mir völlig unverständliches Maß an Realitätsverlust." McCain schließt ein militärisches Vorgehen gegen den Iran als letzte Möglichkeit nicht aus. Während des Präsidentschaftswahlkampfs 2008 sang er bei einer Veranstaltung den Refrain des Liedes "Bomb Iran" (dt.: bombardiert Iran), eine Abwandlung des Liedes „Barbara Ann“ der Beach Boys.
Bomb, bomb, bomb... Bomb Iran!
Und wenn dann alles „Demokratisiert“ ist, dann kommt Dick Cheney mit Hulliburton und räumt das Bomben-Chaos wieder auf und verdient ein Vermögen. Halliburton stand auf Grund fragwürdiger Geschäfte mit Ländern wie Libyen, Irak und Iran in den letzten Jahren vermehrt in der Kritik der Öffentlichkeit. Der ehemalige US-Vizepräsident Dick Cheney war 1995–2000 Vorstandsvorsitzender von Halliburton. Durch „verzögerte Zahlungen“ erhielt Dick Cheney 2005 von Halliburton 211.465 US-Dollar, wohingegen er für seine Regierungstätigkeit als Vizepräsident 205.031 US-Dollar verdiente. Halliburton bekam für den Irak ohne öffentliche Ausschreibung Exklusivverträge von der US-Regierung auf der Basis eines Kostenzuschlagsvertrages (Cost-plus contract) zugesprochen.
Halliburton - Wikipedia
Zurück zu den Beweisen im aktuellen Syrienkonflikt: Das verschwommene Handyvideo, gefunden auf Youtube ist sicherlich dramatisch, aber ganz sicher kein Beweis. Da liegen tote bzw sich nicht bewegende Menschen, auch Kinder, auf dem Boden, einige komischer Weise auch gefesselt. Drum herum springen einige Helfer. Das beweist, ganz klar, dass auf irgendeinem Ort der Welt Menschen, sehr wahrscheinlich Tote, am Boden liegen und andere drum herum laufen. Dann gibt es noch ein anderes Video, das gern als Beweis heran gezogen wird. Auch hier gilt: Tragisch aber nicht bewiesen wer hier was wann und wo gemacht hat.
Mutmaßlicher Giftgaseinsatz
Natürlich könnte man nun der US-Regierung einen Vertrauensbonus einräumen, weil die uns natürlich nie belügen würden. Die Spitzelei der NSA, ok. Aber in so einer wichtigen Sache? Niemals! Oder doch?!
Die „Brutkastenlüge“ im ersten Golfkrieg hatten wir ja schon, genauso wie Bushs Lüge über die angeblichen Massenvernichtungswaffen, die nie gefunden wurden. Über Geschmack soll man bekanntlich nicht streiten, aber über einen erfunden Kriegsgrund noch Witze zu reißen?! Naja...
Bush parodiert sich selbst
Kommen wir doch jetzt mal zu einem der besten Freunde der Amis – zu uns:
„Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, heute abend hat die NATO mit Luftschlägen gegen militärische Ziele in Jugoslawien begonnen. Damit will das Bündnis weitere schwere und systematische Verletzungen der Menschenrechte unterbinden und eine humanitäre Katastrophe im Kosovo verhindern. Der jugoslawische Präsident Milosevic führt dort einen erbarmungslosen Krieg. Die jugoslawischen Sicherheitskräfte haben ihren Terror gegen die albanische Bevölkerungsmehrheit im Kosovo allen Warnungen zum Trotz verschärft. Die internationale Staatengemeinschaft kann der dadurch verursachten menschlichen Tragödie in diesem Teil Europas nicht tatenlos zusehen. Wir führen keinen Krieg, aber wir sind aufgerufen, eine friedliche Lösung im Kosovo auch mit militärischen Mitteln durchzusetzen. [...]“, Gerhard Schröder (SPD, damals Kanzler)
Komplette Rede
Nochmal: „Wir führen KEINEN KRIEG, aber wir sind aufgerufen, eine FRIEDLICHE LÖSUNG im Kosovo auch mit MILITÄRISCHEN MITTELN durchzusetzen.“ Militärisches, meditatives Mandala malen für Söldner, oder was?
Besser geht es kaum!
Der damalige Verteidigungsminister Rudolf Scharping springt voll drauf an und präsentiert uns sein ganz eigenes Horrormärchen vom Kosovo: Im kosovarischen Dorf Rugovo erinnert bis heute der zerschossene Kleinbus an eine Schießerei zwischen den Soldaten der sogenannten Kosovo-Befreiungsarmee UCK und serbischen Polizisten. In Deutschland hatte Bundesverteidigungsminister Rudolf Scharping daraus ein Massaker an der Zivilbevölkerung gemacht. Das ist heute bestenfalls „nicht mehr ganz glaubhaft“. Es handelte sich mitnichten um ein Massaker, sondern die 25 Toten waren UCK-Kämpfer, die in einem "normalen" Gefecht mit serbischen Einheiten gefallen sind. Nachträglich aufgenommene Bilder benutzte Scharping als "Fotobeweise" für seine Massaker-Theorie. Bis heute rückt Scharping - wider besseres Wissen? - nicht von seiner damaligen Darstellung ab.
Scharping legt Beweise dar
Gleich zu Beginn des Krieges redet Scharping von "ernst zu nehmenden Hinweisen auf Konzentrationslager im Kosovo" mit dem Zusatz: "Ich sage bewusst KZ". Scharping meint, dass das Fußballstadion von Pristina möglicherweise in ein serbisches Konzentrationslager mit 100.000 Menschen verwandelt worden sei. Wenn gar nichts mehr geht, KZ und Hitler zieht immer. Diese Propagandameldung wie auch die, einflussreiche kosovo-albanische Intellektuelle würden in Pristina systematisch vom serbischem Militär ermordet, stammen von der UCK. Sie werden dennoch von Scharping verbreitet. Wenige Tage später tauchen zahlreiche Todgeglaubte wieder auf. Und Aufnahmen von deutschen Aufklärungs-Drohnen widerlegen die Behauptung eines Konzentrationslagers im Stadion von Pristina. Angemessene Dementis bleiben aus, KZ-Geschichten machen weiter die Runde. "Die Brutalität eskaliert, die Fliehenden ziehen buchstäblich an Bergen von Leichen vorbei. Mir geht eine alte Angst durch den Kopf: Dieser Verbrecher will einen Waffenstillstand auf dem Friedhof", erklärte uns Rudi weiter. Nichts weiter als Pathos, Lügen und Propaganda. Lange vor dem Krieg stirbt die Wahrheit als erstes.
Aber: Echte Fründe ston zesamme.... und bespitzeln sich.
Gregor Gysi über das Besatzungsstatut: „[...] ich muss Ihnen mal ganz ehrlich sagen, dass das Besatzungsstatut immer noch gilt. Wir haben nicht mehr das Jahr 1945, wir haben das Jahr 2013. Könnte man das nicht mal aufheben und die Besatzung Deutschlands beenden? [...]“
Gysi - Besatzungsstatut
Schäuble über die Souveränität Deutschlands: „[...] und Deutschland ist seit dem 8. Mai 1945 zu keinem Zeitpunkt voll souverän gewesen [...]“
Schäuble - Deutschland nicht souverän
Ulrich Maurer ist Jurist und deutscher Politiker (SPD, später Die Linke), als solcher langjähriges Mitglied des Landtages von Baden-Württemberg, Mitglied des Deutschen Bundestages und des geschäftsführenden Vorstandes der Partei Die Linke. Ulrich Maurer zum § 146 GG: „[...] Deutschland ist kein souveränes Land und befindet sich eigentlich noch im Nachkriegszustand. (…) Naja gut, wir haben eine staatliche Ordnung. Das ist keine Frage, aber sind kein Land wie Frankreich [...]“
Ulrich Maurer - Deutschland kein Land wie Frankreich
Aber Mutti hat das in den letzten Tagen erledigt. Daumen hoch, Angie!
Merkel rettet unsere Souveränität
Das einzige Land, das wirklich in der Geschichte Massen an Massenvernichtungswaffen aller Art eingesetzt hat, ist der Moralapostel Nr.1 – Die USA.
NATO Geheimarmeen in Europa (Lesung)
Der Kosovo-Krieg: Es begann mit einer Lüge - Deutschlands Weg in den Kosovo Krieg (Doku)

Mittwoch, 28. August 2013

Syrien - Assad soll C-Waffen eingesetzt haben | NATO will Krieg

SYRIEN... Außenwelle: "...dann wird Deutschland zu denjenigen gehören, die Konsequenzen für richtig halten..." Sein französisches Pendant: "...Es MUSS etwas geschehen! Die EINZIGE Option, die es NICHT gibt, ist, NICHTS zu tun". Das brauch ich wohl nicht in Normalsprech zu übersetzen. N24 gestern wörtlich: "UNABHÄNGIG von der UN-Untersuchung drängen besonders Frankreich und Groß-Britannien auf einen schnellen Militärschlag in den nächsten Tagen". Franzosen und Briten also... war ja klar... Syrien soll wohl wieder Kolonie werden, waren zu lange unabhängig vom Imperialismus/Kolonialismus/Hegemonialismus.

Als hätten mich N24 und n-TV nicht schon genug gequält, habe ich mir zusätzlich reichlich Footage aus Syrien rein gezogen. Was der Mainstream gerade als Opposition, Rebellen und Freie syrische Armee bezeichnet ist Al-Kaida und die, ihr nahe stehende Al-Nusra Front. Ganz früher nannte der Mainstream die sogar "friedliche Demonstranten, die nur Demokratie wollen". Es ist ein gutes Jahr her, da flimmerte noch jeden Tag ein anderes Balg durch die Flachröhre, dem Assads Schergen die Fingernägel raus gerissen haben sollen. Nie konnte man das Gör erkennen, nie hat es mal die entnagelten Flossen in die Kamera gehalten, egal, scheinbar hat Assad damit ja aufgehört. Ist ja schließlich medial nicht mehr präsent, also auch nicht mehr existent.

Zurück zum Footage: Also mein Arabisch ist schei.... , deren aber scheinbar auch. Was ich verstehe ist "Allahu akbar" nichts anderes, nur "Allahu akbar", fast das einzige Arabisch was ich höre. Das heißt übrigens soviel wie "Allah ist groß". Wieso juckt mich das? Laut Ärzten ohne Grenzen werden zum allergrößten Teil "Rebellen" (eigentlich islamistische Terroristen) aus dem Ausland behandelt, sprich: Sie haben ausländische Pässe dabei. Sprich: Saudi-Arabien, Jemen, Türkei, Katar usw. Die wiederum holen sich ihren CIA-unterstützten Nachwuchs aus dem gesamten Umland, wo natürlich, ja das weiß ich auch, auch arabisch gesprochen wird. Es (das Allahu akbar rufen) spricht aber vor allem dafür, dass das islamistische Irre sind. In einem säkularen Staat. Was suchen die da? Warum nennt sich so was "Freie syrische Armee“ und nicht wie sonst auch „Al-Kaida“? Medial würde das nicht so gut rüber kommen, wenn wir Terroristen unterstützen!

Und nun zu uns/NATO: Warum supporten wir die gleichen islamistischen Terroristen in Syrien, die wir unbedingt in Mali bekämpfen müssen? In Libyen haben wir die auch unterstützt, gegen Gaddafi, dem man - nur am Rande - das Gesicht halb abgezogen und eine Machete in den Hintern geschoben hat (Gerüchten zufolge). Sehr humanistisch diese Typen. In Libyen herrscht jetzt die Scharia und die islamistischen Terrorbrigaden... äähhhm, NATO, diese Demokratisierung hat nicht geklappt. Möchtest du nochmal in Syrien üben, oder wie?, aber Hauptsache der Gaddafi ist weg und jetzt halt Assad. Auch nur so am Rande: Zuvor hatte die NATO bereits Gaddafis jüngsten Sohn nebst drei Enkelkinde per Airstrike getötet. Die CIA hat mit Unterstützung ausländischer Luftwaffe sein Haus weg gebomt, Sohn und Kinder waren doofer Weise drin. Gaddafi hat auch ein riesiges Bewässerungsprojekt der Wüste in Gang gebracht, frecher Weise ohne amerikanische Unternehmen wie Halliburton. Gaddafi wollte auch sein Öl nicht mehr in Dollar handeln, er wollte den Gold-Dinar einführen und eine mächtigere afrikanische Union bilden. Alles große Frechheiten. Mir egal ob Gaddafi ein Spinner war, aber: Ein Wort davon in der Journaillie? Nichts! Nur, dass Gaddafi weg muss – deinstalliert gehört. Propaganda.

Video - Gaddafis Sohn getötet

Jetzt ist Assad der Nächste. Werden die zahlreichen Pro-Assad-Demos im Fernsehen erwähnt? Nö!

Video - Pros-Assad-Demo

Die Message ist die selbe wie in Libyen, Irak, Afghanistan und davor im Kosovo (Den Kosovo-Krieg trauten die sich übrigens erst nach dem Zusammenfall der Sowjetunion – logisch. Es gab kein Mandat, nichts. Rot-Grün hatte uns damals völkerrechtswidrig in den Krieg gezogen). Alle Kriege wurden mit einer massiven Medien-Lüge begonnen. ALLE! Und trotzdem glaubt jetzt wieder der größte Teil der westlichen Welt, dass Assad die Chemiewaffen eingesetzt hat. Wer soll es denn auch sonst gewesen sein? Die spinnerten islamistischen Terroristen natürlich! Die Irren, die während einer Ballerei "Allahu akbar" grölen!Die, Kinder anstacheln, gefangenen Soldaten den Kopf abzusäbeln! Die, die mittlerweile zwölfjährige rekrutieren, weil sie die Erwachsenen verheizt haben! Die, die, wenn man die Augen auf macht, zur Al-Kaida und Konsorten gehören! Und auf Al-Kaida hält ja nachweislich die CIA das Copyright, wenn wir uns mal an die Sowjets in Afghanistan erinnern. Die CIA hatte damals auch einen super Leader gefunden, total sympathischer Vogel, spätestens ab 9/11 war er der Böse. Wir machen uns die Welt widde widde wie sie uns gefä-ällt. Die, die von uns Unterstützung wollen, und bekommen werden, haben die 1300 Leute in Aleppo, Homs und Damaskus auf dem Gewissen, gerade um einen Militärschlag der NATO zu provozieren. WIR haben die Jungs da ja erst mal installiert, damit sie genau DAS machen können, denn WIR wollen schon seit Jahrzehnten in den Iran und Syrien ist nicht mehr und nicht weniger als ein Trittbrett in den Iran.

Schon Im Frühjahr sollte uns ja Glauben gemacht werden, dass der „Schlächter von Syrien“ chemische Waffen eingesetzt haben soll. Die Welt (Springer-Verlag): „Mehrere Quellen berichten, dass in Aleppo Chemiewaffen eingesetzt wurden. Es gab Dutzende Tote, Opfer berichten von Atemnot und Chlorgeruch. Regierung und Rebellen verdächtigen sich gegenseitig.“

Welt - C-Waffen damals

Großes Geschrei und dann war plötzlich wieder Ruh. Warum? Vielleicht weil man es dem Wahlvieh nicht so gern erzählt wenn Regierung und Medien lügen bzw. PROPAGANDA verbreiten. Denn: Die Washington Post, die Zeitung, die einst die Watergate-Affäre aufdeckte und jetzt leider dem Amazon-Gründer Jeff Bezos gehört, titelte darauf: „Syrian rebels used Sarin nerve gas, not Assad’s regime: U.N. official“

Die Rebellen waren es

Zu 9/11: 19 Terroristen, davon so um die 15 aus Saudi-Arabien. Wo marschieren wir ein? In Afghanistan! Supi! Und weil wir gerade in der Nähe sind, schauen wir noch mal bei Saddam vorbei. Was der nun damit zu tun hatte? Keine Ahnung! Einen Bösen brauchen wir halt immer. Und dann haben wir den Oberbösewicht, den End-Boss, geendlöst – Ooooooosamaaaa. Zehn Jahre haben wir einen alten , nierenkranken Mann gesucht. Um ihn dann wo zu finden? IN SEINEM HAUS in Abbotabad! Und das ist wo? In Pakistan! Einmarschiert sind wir wo? In Afghanistan und den Irak (Klappe die Zweite). Und die Terroristen von 9/11 kamen woher? Aus Saudi Arabien! Wer ist unser bester Freund da unten? Saudi-Arabien! Warum wurde eigentlich nicht ein einziger von den Vögel vor Gericht gestellt? Gut, Gaddafi wurde gelyncht, aber was war mit Osama und Saddam? Sind unsere supertollen Spezialeinsatzkommandos ;Navy Seals usw., nicht in der Lage, alte Säcke nach Den-Haag zu verfrachten, oder sollen die nicht reden? Jedenfalls ist der End-Boss jetzt besiegt. Der Tod Bin-Ladens wurde uns fachgerecht durch das mit gepostete Bild „bewiesen“. Die Obama-Admins schauen zu wie er (Bin-Laden) erledigt wird und wir dürfen ihnen beim zusehen zusehen. Jetzt muss das Spielchen aber weiter gehen. Und dafür brauchen wir einen neuen Bösewicht. Jener war dann abwechselnd Mahmud Ahmadinedschad und seine Atombombe und der Fingernagel-Rausreiser Baschar al-Assad. Mahmud ist eine Zeit lang nahe zu ganz aus den Medien verschwunden. Vielleicht dämmerte da jemanden, dass Mahmud 2013 eh weg ist, weil der Präsi im Iran nur zwei Legislaturperioden in Amt und Würden bleiben darf. FAZ - Wahlen im Iran
Der „gefährlichste Mann der Welt“, wie ihn die BILD nannte, darf nur zweimal Präsi spielen, genau wie in den USA. Huch! Habe ich gerade die USA mit dem Iran verglichen? Schande auf mein Haupt. Ich werde sofort zu Mc-Donalds rennen und mir einen Burger und eine Coke kaufen. Während ich den Schweinefraß in mich hinein stopfe singe ich mit voll gestopften Maul „The Star-Spangled Banner “ und salutiere vor „Stars and Stripes“.

Der „gefährlichste Mann der Welt“, der „Israel vernichten will“ ist jetzt weg, sein Nachfolger ist Hassan Rohani, der kommt auch noch dran und muss den Bösen spielen – versprochen! Aber im Moment wollen wir uns auf den Chemiewaffen schleudernden Killer aus Damaskus konzentrieren. Ursprünglich übrigens Augenarzt aus London, seine Frau, Asma, zeigt ihre Haare und ist nicht vermummt. Die beiden haben drei Kinder, Hafiz (* 3. Dezember 2001), Zein (* 5. November 2003) und Karim (* 16. Dezember 2004).

Wikipedia - Baschar al-Assad
und...
Asma al-Assad

Unbedeutende Tatsachen die eigentlich niemand wissen muss bzw. niemand wissen darf oder sollte, denn auch das Weglassen von Informationen ist eine Form von Propaganda, auch das nennt man Zensur. Es wäre viel zu leichtsinnig Assad als Familienvater zu zeigen, auch seine Frau und die Tatsache, dass er Augenarzt in London mit eigener Praxis war, muss medial totgeschwiegen werden. Es würde das Bild des folternden Diktators zerstören. Genau dieses Bild, das seit 2007 gezeichnet wird. Dieses Bild ist wichtig, damit der Pöbel, das sind wir, einem Krieg zustimmt! Das wussten schon Hitler und Goebbels. Das wussten aber auch schon alle Präsidenten der USA. Edward Bernays, Neffe von Sigmund Freud, beschrieb in seinem Buch „Propaganda“ alles was seit Napoleon, wenn nicht früher, von Regierung unternommen wird um Kriege zuerst für die Bevölkerung „akzeptabel“ zu machen und anschließen zu führen. Unsere heutigen Medien hätten Goebbels blass werden lassen – vor Neid, dass er so was nicht vermochte.

Dann gibt es da die richtigen Verbrecher, PR-Strategen und Propaganda-Genies, die, die hinter den Präsidenten die Strategien ausbaldowern – Spindoktoren: Karl Rove*, Henry Kissinger (Kriegsverbrecher und Träger des Friedensnobelpreises), Zbigniew Brzeziński (Autor von: „The Grand Chessboard: American Primacy and Its Geostrategic Imperatives.“), Thomas P.M. Barnett (Autor von: „Blueprint for Action: A Future Worth Creating“ und „The Pentagon's New Map“) und noch viele weitere Vögel die erst Präsidenten beraten und dann über ihre menschenverachtenden Verbrechen Bücher schreiben oder umgekehrt.

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* „Roves Rolle hinter den Kulissen beim Verkaufen und Herbeireden des Irak-Kriegs war weit bedeutender als allgemein bekannt ist.“ Michael Isikoff in Newsweek, 13. August 2007
* „Der Präsident selbst rief ihn mitunter "Turd Blossom" (etwa: Mistblüte), weil Rove, die Koryphäe aller Spin-Doktoren, es wie kein anderer verstand, aus jedem noch so ordinären Dreck schönste Blüten zu treiben.“ Christoph Prantner, Der Standard, 14. August 2007
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„Menschen“ wie diese denken sich seit an Beginn der Zivilisationen Strategien aus um auf der Welt das Sagen zu haben. Menschen wie Obama oder Merkel sind dabei nur Marrionetten, die auch jetzt zu den Takt der Kriegstrommeln tanzen müssen, die von mächtigen Lobbyverbänden geschlagen werden. Öl bedeutet Dollar, Rüstung bedeutet Dollar und Krieg bedeutet Öl und Rüstung... und Truppen... und Macht.

Wikipedia - Spindoktoren

Blueprint for action

The Pentagon's New Map

Freeman 2007: „'Das Öl gehört uns!' Das war immer schon die Einstellung der Amerikaner gegenüber den Ländern die Ölquellen haben, speziell den Arabischen. Sie betrachten das Erdöl dort als ihr Eigentum welches sie sich einfach holen können. Dazu kommt noch, die Länder müssen den Dollar als Zahlungsmittel akzeptieren, weil dadurch das Öl für Amerika gratis ist. Wenn sich ein Land gegen diese Ausplünderung sträubt oder in einer anderen Währung bezahlt werden will, dann wird es zuerst mit einem Wirtschaftskrieg durch Erpressung und Boykott mürbe gemacht. Und wenn das nicht funktioniert und es nicht ein Marionettenstaat Amerikas werden will, dann mit einem echten Krieg erobert. Das passierte mit dem Irak und wird jetzt als nächstes mit dem Iran praktiziert.

"how did our oil get under their sand"

Alles Schall und Rauch

Die Frage ist gar nicht „ob“ wir, die NATO, USA – egal wie wir es nennen – die Frage ist nur „wann“. Wenn Syrien gefallen ist, werden die Kriegslügen weiter gesponnen, dann ist wieder der Iran der Böse und muss gestoppt werden, bevor er die Atombombe hat. Ungeachtet dessen, dass der Iran von Atommächten umzingelt ist und dass mit Atommächten anders umgegangen wird als mit denen, die keine Nukes ihr eigen nennen. Pakistan, China, Nordkorea habe sie, die Bombe, um nur einige zu nennen. Ich bin mir sicher, dass da auch nicht die nettesten Herrscher am Werke sind, aber die Kriegstrommeln tönen nicht in ihre Richtung. Warum? Sie haben Atomwaffen! Eine weitere Frage die sich stellt ist: Wie lange schauen sich Russland und China die verkommenen Verbrechen der Hegemonialherrschaft Amerikas noch an? Der iranische Botschafter in Moskau, Mohammad Reza Sajjadi, sagte, dass die syrische Armee keine Unterstützung brauche: „Die syrische Armee ist stark genug und braucht keine militärische Unterstützung aus dem Iran.“ Aber der Sprecher des iranischen Außenministeriums, Seyyed Abbas Araghchi, hat vor den Folgen eines Militäreinsatzes in Syrien schon mal vorsichtshalber gewarnt.

„In einer Zeit, in der die Syrienkrise wegen des Chemiewaffeneinsatzes durch terroristische Gruppen so sensibel wie nie zuvor ist und die Nahostregion Ruhe und Besonnenheit benötigt, ist es gefährlich über Vorbereitungen für einen Militärangriff gegen Syrien ohne UN-Mandat zu sprechen“, sagte der iranische Außenamtssprecher am Montag in einem Interview mit ISNA. „Eine militärische Lösung ist weder realisierbar noch nützlich, nur durch Gespräche und politische Verständigung kann eine friedliche und dauerhafte Lösung in Syrien gefunden werden“, ergänzte er.

Was Araghchi hier vergisst, ist, dass es für die syrische Bevölkerung vollkommen irrelevant ist, ob MIT oder OHNE UN-Mandat. Seit dem Krieg im Kosovo interessiert sich die NATO einen Dreck um UN-Mandate. Die NATO ist x-fach mächtiger als die schlappe UN. Außerdem ist eine militärische „Endlösung“ sehr wohl realisierbar, die Kriegsschiffe im Mittelmeer hat Araghchi ja vielleicht übersehen, aber wie kann er die Vorgänger Syriens vergessen haben. Und nützlich? Das liegt im Auge des Betrachters. Fakt ist: Wenn Russland und China das Spiel nicht mehr mitmachen, ist die Lunte zum dritten Weltkrieg gezündet. Gelegt ist sie schon und die USA haben das Streichholz in der Hand. Das sagt unter anderem der venezolanische Präsident Nicolás Maduro: „Die USA wollen anscheinend einen großen Weltkrieg entfesseln. Wir sind am Rand eines offenen Kriegs gegen Syrien, aber wir werden das syrische Volk nicht verlassen.“

Die US-Armee sei bereit, ein Militärszenario in Syrien umzusetzen, wenn sie einen entsprechenden Befehl von US-Präsident Barack Obama bekommt (Kein Konjunktiv wie sonst immer? Hmm...), sagte US-Verteidigungsminister Chuck Hagel. Wir sehen: Interessant ist der Befehl des US-Präsidenten – die UN ist abgehakt. Kongress? Gewaltenteilung, Legislative, Exekutive, Judikative? Alles abgeschafft! Und der US-Präsident ist nichts weiter als die Nutte der Geheimdienste und der NATO, die wiederum sind nichts weiter als Machtspielzeuge der Lobbyverbände und einer kleinen elitären Klicke aus der Hochfinanz – Goldman-Sachs lässt grüßen. Zurück zum Angriff mit C-Waffen: Der russische Außenminister Lawrow, sieht die Lage sehr richtig, jedenfalls nach meiner Auffassung. Lawrow: „Nur die syrische Opposition braucht Rummel um C-Waffeneinsatz bei Damaskus“. Moskau (RIA Novosti/IRIB) - Der Rummel um die Anwendung von chemischen Waffen bei Damaskus ist laut dem russischen Außenminister nicht für die syrischen Behörden, sondern für jene nützlich, die Schläge gegen dieses Land von außen provozieren wollen.
Für die syrische Regierung wäre es sowohl aus politischer als auch aus militärischer Sicht ungünstig, während der Arbeit von UN-Inspekteuren in Syrien chemische Waffen einzusetzen, sagte der russische Außenminister Sergej Lawrow am Montag in Moskau in einer Pressekonferenz. Zudem sei die gegenwärtige militärische Lage für die Regierung eher günstig und ein amerikanisch-russisches Treffen zur Vorbereitung einer Genf-Konferenz solle demnächst stattfinden. Laut Lawrow kann er nicht eindeutig die Schuldigen nennen - „im Unterschied zu denen, die bereits der Regierung die Schuld daran gegeben haben…“.
„Wir müssen abwarten, bis die Expertengruppe (der UNO) eine unvoreingenommene Untersuchung durchführt – und das allerdings nur, wenn sie nicht daran gehindert wird“, so Lawrow. Die Expertengruppe der UN wird allerdings nur feststellen, DASS C-Waffen zum Einsatz kamen, aber wahrscheinlich nicht VON WEM. Und wenn schon? Wir brauchen das schwarze Gold!

IRIB - Weltkrieg

IRIB - Syrische Armee braucht keine Hilfe

IRIB - Opposition braucht Rummel um C-Waffen

Präsident Baschar al-Assad betonte, dass Syrien ein souveränes Land ist (Anders als die BRD), welches den Terrorismus (made by USA) bekämpfen wird und selbst entscheidet, mit welchen Ländern Beziehungen aufgebaut werden, die im Interesse des syrischen Volkes sind.
In einem Interview mit der russischen Zeitung "Iswestija" bekräftigte Präsident al-Assad: „Die Mehrheit derer, die wir bekämpfen sind Takfiris. Sie folgen der Al-Kaida-Doktrin. Dann gibt es auch noch eine kleine Anzahl von gesetzlosen Söldnern." Auf dem angeblichen Einsatz von chemischen Waffen entgegnete Präsident al-Assad, dass die Aussagen der amerikanischen Regierung und derer anderer westlichen Länder mit solcher Verachtung und unverhohlener Missachtung stattfanden, um die öffentliche Meinung zu manipulieren. Es gebe keine Institution, geschweige denn eine Supermacht, die erst einen Vorwurf äußert und sich dann erst ans Sammeln von Beweisen macht. Der Präsident betonte, dass die Anschuldigungen politisch motiviert sind und zu dieser Zeit aufgrund der Erfolge der syrischen Armee gegen die Terroristen zur Sprache gebracht werden.

SANA - Interview mit Präsident Assad

Ende 2012 Anfang 2013 war die Rede vom „Fiscal cliff“ - Die Fiskalklippe. Die USA waren de facto pleite. Und sind es immer noch, es wird auch schlimmer anstatt besser. Logisch: Die Kohle, die wir den Griechen gepumpt haben, verbrät Obama an einem Vormittag. Die USA stoßen nach Angaben von Finanzminister Jacob Lew Mitte Oktober wieder an die gesetzliche Schuldenobergrenze. US-Finanzminister Jack Lew rief Republikaner und Demokraten im Kongress am Montag in einem Brief auf, sich möglichst bald auf eine Anhebung der Schuldenobergrenze zu verständigen. Anderenfalls könne der Bund bis Mitte Oktober zahlungsunfähig sein, schrieb Lew. "Ein solches Szenario könnte die Finanzmärkte erschüttern und unsere Wirtschaft empfindlich treffen", erklärte er. Die Regierung von Präsident Barack Obama hatte ursprünglich erklärt, eine Einigung müsse bis September erzielt werden, um eine Zahlungsunfähigkeit zu vermeiden. Na erst mal sehen, was da so in Syrien zu holen ist. Da muss doch irgendwas machbar sein.

Zeit - Fiscalcliff

„Journalismus heißt, etwas zu drucken, von dem jemand will, dass es nicht gedruckt wird. Alles andere ist Public Relations.“
George Orwell

Und jetzt alles zusammen:

O! say can you see
by the dawn’s early light,
What so proudly we hailed
at the twilight’s last gleaming,
Whose broad stripes and bright stars
through the perilous fight,
O’er the ramparts we watched,
were so gallantly streaming?
And the rockets’ red glare,
the bombs bursting in air,
Gave proof through the night
that our flag was still there;
O! say does that star-spangled
banner yet wave,
O’er the land of the free
and the home of the brave?

...

Von einer unabhängigen Presse in Amerika kann nicht die Rede sein. Nicht ein einziger Mann unter ihnen wagt es seine ehrliche Meinung auszusprechen. Wir sind die Instrumente und Vasallen der Reichen hinter den Kulissen. Wir sind Marionetten. Jene Männer ziehen an den Fäden und wir tanzen. Unsere Zeit, unsere Talente, unser Leben und unsere Kräfte sind alle Eigentum jener Männer – Wir sind intellektuelle Huren.”
- John Swinton, (1830-1901), Herausgeber und Chefredakteur der New York Times

Obama fängt Osama

Märchenrepublik - Kriegslügen als imperialistischer Trend