SHEMITAH exposed

Are we facing a catastrophe? It is one that may begin in September of 2015 if not sooner. A 3,000 year old mystery, called the Shemitah.

COMPACT-TV Magazin

Das wichtigste TV-Nachrichtenjournal der alternativen Medienszene geht in seine dritte Ausgabe. Nein, das ist kein Eigenlob, sondern geht aus einem Bericht der Frankfurter Allgemeinen Zeitung über COMPACT TV hervor. Auch in dieser Sendung werden wieder die heißen Themen der Zeit aufgegriffen.

Speakers' Corner

Oliver Janich und Robert Stein präsentieren aus dem Speakers' Corner Studio in München interessante Talkgäste zu aktuellen Themen.

Die ungestellten Fragen zum IS

RT Deutsch Reporter Nicolaj Gericke hat den Publizisten Jürgen Todenhöfer zu seinem Aufenthalt beim Islamischen Staat interviewt. Das 37-Minuten Interview ist das längste, welches Todenhöfer bisher zu seinen Erfahrungen mit dem IS gegeben hat und beleuchtet bis dato nicht oder nur sehr oberflächlich angesprochene Aspekte zum IS.

Demonstration gegen Münchner Sicherheitskonferenz

Vom 6. - 8. Februar fand die 51. Münchner Sicherheitskonferenz statt. Für den Samstag hatte ein breites Bündnis um den Friedenswinter zu den jährlichen Gegenprotesten aufgerufen. Nach Polizeischätzungen versammelten sich 4000 Demonstranten.

Ewald Stadler über die Ukraine-Krise

Ewald Stadler berichtet objektiv seine Eindrücke als Wahlbeobachter am Donbass im November 2014 und auf der Krim im März 2014.

Syrien Tagebücher

Die junge Russin Anastasia Popowa hat mit Mut und Fleiß ein anderes Syrien gezeigt als die NATO-Propaganda. Sie wurde dadurch zu einem wichtigen Korrektiv für alle, die den Tatsachen dieses unerklärten Krieges auf die Spur kommen wollen.

Sonntag, 8. Februar 2015

KenFM am Set: Demonstration gegen die Münchner Sicherheitskonferenz, 7. Februar 2015 ►

Vom 6. - 8. Februar fand die 51. Münchner Sicherheitskonferenz statt. Für den Samstag hatte ein breites Bündnis um den Friedenswinter zu den jährlichen Gegenprotesten aufgerufen. Nach Polizeischätzungen versammelten sich 4000 Demonstranten auf dem Münchner Marienplatz und zogen dann durch die Innenstadt.

KenFM war mit Kamerateam vor Ort und hat Interviews mit den Konferenzteilnehmern Wolfgang Gehrke und Alexander Neu, beide Bundestagsabgeordnete der Linken, sowie den Galionsfiguren der Gegenproteste, Rainer Braun und Konstantin Wecker, geführt.

Die bisher nicht gestellten Fragen zum IS - RT Deutsch Interview mit Juergen Todenhöfer ►

RT Deutsch Reporter Nicolaj Gericke hat den Publizisten Jürgen Todenhöfer zu seinem Aufenthalt beim Islamischen Staat interviewt. Das 37-Minuten Interview ist das längste, welches Todenhöfer bisher zu seinen Erfahrungen mit dem IS gegeben hat und beleuchtet bis dato nicht oder nur sehr oberflächlich angesprochene Aspekte zum IS.

Mittwoch, 18. Juni 2014

ISIS im Irak | Der Westen bestellte das Feld, jetzt kommt die Ernte

„Herr, die Not ist groß, die Geister, die ich rief, werd' ich nicht mehr los.“ Treffender als mit diesem Zitat aus Goethes Zauberlehrling kann die aktuelle Situation im Irak wohl kaum beschrieben werden, ohne den Eindruck erwecken zu wollen, dass die Situation vor den Feldzügen der Gruppe "Islamischer Staat im Irak und der Levante" (ISIS) besonders rosig gewesen wäre. Der Irak erfährt eine neue Welle des Terrors. Das Land im Mittleren Osten ist bereits mehrere Male Schauplatz von Krieg und Zerstörung gewesen. Der Erste Golfkrieg, angetrieben durch die USA um an iranisches Öl zu kommen, endete ohne Sieger mit Waffenstillstand, aber mit hohen menschlichen Verlusten. Von mindestens 367.000 und maximal 875.000 Opfern (so genau zählt das keiner) auf beiden Seiten ist die Rede. Dieser Krieg brachte acht Jahre (1980 - 1988) Verderben.

Der Zweite Golfkrieg, oder auch erster Irakkrieg (echt verwirrend so was) begann mit der Eroberung Kuwaits durch den Irak 1990, also nur zwei Jahre später. Waren wir, also der Westen, im Ersten Golfkrieg noch ganz dicke Freunde mit Saddam (die westlichen Nationen verkauften Waffen noch und nöcher) fanden wir die Annexion Kuwaits gar nicht mehr witzig. Wer Gut und Böse ist bestimmt schließlich immer noch Washington. Ein Jahr später 1991 war der Spuk dann auch wieder vorbei. Resultat: 20.000 – 35.000 Tote auf irakischer Seite, 1200 auf kuwaitischer und die Koalition gegen Saddam (die üblichen Verdächtigen – USA, Saudis, Großbritannien usw.) kam auf 392 Gefallene. Casus Belli hier: Die Eroberung Kuwaits. Jedenfalls laut Wikipedia, als eigentlichen Casus Belli könnte auch die „Brutkasten-Lüge“ herangezogen werden.

Der Zweite Irakkrieg, oder Dritter Golfkrieg, war dann nur noch eine vollkommen völkerrechtswidrige Invasion des Iraks durch die USA und die üblichen Verdächtigen, die sich diesmal „Die Koalition der Willigen“ nannte. Casus Belli hier: Saddam ist der „zweite Hitler“ und hat Massenvernichtungswaffen, die auch bis nach Europa kommen könnten. Alles gelogen wie sich später herausstellen sollte und was der damalige US-Außenminister Colin Powell später als „Schandfleck seiner Karriere“ beschrieb. Und natürlich soll Saddam etwas mit Al-Qaida und 9/11 zu tun gehabt haben, was genau bleibt der Phantasie überlassen. Phantasie haben die Schergen in Washington schließlich genug wenn es um den Casus Belli geht. Lange Rede, kurzer Sinn: Saddam endete am Strick und die Amis waren ab 2003 im Irak um *Räusper* „Demokratie zu bringen“

Die einzigen Massenvernichtungswaffen, die man (jetzt) im Irak finden kann, hat die NATO selbst dort abgefeuert: Uran-Munition. Der Irak wurde zurück in die Steinzeit gebombt mit schrecklichen Folgen für kommende Generationen. Riesige Areale unter anderem um Bagdad sind radioaktiv verstrahlt und damit unbewohnbar. Wer die höchsten Missbildungsraten bei Neugeborenen weltweit sucht, muss nur in den Irak fliegen und dort ein Kinderkrankenhaus aufsuchen. Die Halbwertszeit der durch den Einsatz von Uran-Munition entstandenen radioaktiven Isotope beträgt 4,5 Milliarden Jahre. Der Irak ist verstrahlt.

Jetzt bekommt dieses von Terror und Krieg seit Jahrzehnten gebeutelte Land Besuch einer islamistischen Terrorgruppe – ISIS. Der Spiegel schreibt: „Die Terrorgruppe Isis wächst zu einer gefährlichen Armee heran. Die Dschihadisten haben vom irakischen Militär modernes Kriegsgerät erbeutet, und sie haben genug Geld, um sich auf dem globalen Schwarzmarkt mit den besten Waffen einzudecken. […] ISIS gilt als finanzstärkste Terrorgruppe der Welt.“ Woher hat ISIS das Geld und die Waffen? Natürlich von unseren guten Kumpeln in Saudi Arabien, die immer wieder gerne bei uns einkaufen um ihr eigenes Volk oder andere zu unterdrücken. Saudi Arabien zusammen mit Jordanien, Türkei und Katar waren und sind maßgeblich an der Bewaffnung, Ausbildung und Finanzierung eben solcher Terrorgruppen in Syrien beteiligt. Dort in Syrien sind sie Freunde, Rebellen, Opposition oder Freiheitskämpfer, die sich gegen den bösen Despoten Assad auflehnen. Jetzt im „demokratisierten“ Irak sind es Terroristen.

Die New York Times, die über zuverlässige Quellen in Washington verfügt, publizierte am 24. März 2013 einen Bericht mit dem Titel „Arms airlift to Syria rebels expands, with aid from CIA“. Dort zeichnet die Zeitung die Entwicklung dieser „secret airlifts“ nach und dokumentiert, auf welchen Wegen Katar und Saudi Arabien im Verbund mit der Türkei und Jordanien und unter der Koordination und Aufsicht der CIA gigantische Mengen an Waffen nach Syrien verfrachten, um den Aufstand gegen Assad voran zu bringen. Die Zeitung beruft sich unter anderem auf Aussagen von Jihadisten-Chefs in Syrien, Insider in Washington, Experten der Konfliktforschung sowie auf die Auswertung von Flugdaten und anderem Beweismaterial. Die geheimen Waffenlieferungen wurden in der Regel von den beteiligten Regierungen abgestritten.

Nach vorsichtiger Schätzung seien mit 160 Flügen bereits dreitausendfünfhundert Tonnen Waffen und militärisches Gerät transportiert worden, sagte Hugh Griffiths, Experte für illegalen Waffenhandel vom Stockholmer Friedensforschungsinstitut, damals der New York Times. Man müsse „angesichts der Intensität und Häufigkeit dieser Flüge von einer gut geplanten und koordinierten geheimen Militäroperation ausgehen.“

Zugegeben, all diese Gruppen, die sich in den Krisengebieten in Middle East tummeln, auseinander zu halten ist recht komplex. Wer sich da aus was gründet, auflöst oder zusammenschließt ist extrem unübersichtlich. So gibt es in Syrien die Nationale Koalition (unterstützt von USA, Großbritannien, Deutschland und Frankreich), die Muslimbrüder und die Freie Syrische Armee (FSA) (supported durch Türkei) und die al-Qaida-nahe al-Nusra-Front. Letztere stand 2013 kurz vor ihrer Auflösung, nachdem ISIS massenhaft Mitglieder abwarb. ISIS betonte nach einem Abwerben von ca. 80 % der al-Nusra Kämpfer öffentlich, dass die al-Nusra Front und sie jetzt vereinigt sind, auch wenn dies der restliche Teil der Nusra-Front um den Anführer Abou Mohammad al Joulani mehrmals dementiert hat. Gegenwärtig sind im Juli 2013 nahezu unüberbrückbare Spannungen zwischen der ISIS und der FSA entstanden, während die Nusra-Front eher dazwischen steht und versucht sich wiederaufzubauen. Weitere syrische Rebellengruppen sagen sich von der Nationalen Koalition los, die im Westen als wichtigste oppositionelle Organisation gilt.

Ganz nebenbei wurde übrigens durch die UN ein Waffenembargo gegen die al-Nusra-Front verhängt. Richtig so! Sollen die erst mal mit den Knarren hinkommen, die wir ihnen schon gegeben haben. Ein solches Embargo bringt übrigens herzlich wenig, wenn wir weiter an die Saudis Waffen verhökern, diese dann über Umwege in den Händen islamistischer Terroristen in Syrien landen und von da in den Irak gelangen. Auch in Syrien sollte es längst zum Eingreifen durch NATO-Truppen gekommen sein, wenn es nur nach der NATO ginge. So wurde Obamas rote Linie überschritten, die er extra für Assad gezogen hat – Giftgas gegen die eigenen Leute. Da wäre er wieder gewesen, der Casus Belli für die NATO. Dumm nur, dass Russland und China da nicht mitspielten um ein Desaster wie in Libyen zu verhindern. Obamas überschrittene Linie kristallisiert sich zudem mehr und mehr als False Flag Operation heraus. Es ist wahrscheinlich, dass die Rebellen den damaligen Anschlag ausübten um eine Intervention der NATO herbeizuführen.

Apropos False Flag Operation gegen Syrien: In der Türkei trafen sich zum Gespräch Außenminister Ahmet Davutoğlu, sein Staatssekretär Feridun Sinirlioğlu, der General Yaşar Güler und Geheimdienstchef Hakan Fidan. Davutoğlu beginnt das Gespräch: "Der Premierminister hat gesagt, dass wir in der gegenwärtigen Situation diesen Angriff (gemeint ist die Bedrohung des Grabs von Süleyman Shah, dem Großvater des Gründers des Osmanischen Reiches ) als Chance für uns sehen sollten."
Der Geheimdienstchef, ein enger Vertrauter Erdoğans, schlägt sofort vor: "Ich schicke vier Männer auf die andere Seite und lasse sie acht Stück (also Granaten oder Raketen) auf ein leeres Feld (in der Türkei) schießen. Das ist kein Problem. Ein Vorwand lässt sich konstruieren..." Der General ist konsterniert: "Das ist ein direkter Kriegsgrund", sagt er. "Ich meine, was wir da tun würden, ist ein direkter Kriegsgrund!" Geplant wurde ein inszenierter Angriff auf die Türkei um diesen dann dem Assad-Regime in die Schuhe zu schieben.

Auch der Iran spielt eine Rolle. Die maßgeblich schiitische, islamische Republik Iran ist im sunnitischen Saudi Arabien verhasst, für Sunniten sind Schiiten abtrünnige Ungläubige, die man bekämpfen und töten müsse. Die Unterstützerrolle, die der Iran für das Assad-Regime spielt, macht ihn bei den Saudis auch nicht gerade beliebt. Der Irak und der Iran haben etwas gemeinsam, nämlich eine schiitische Regierung. Angebote von Seiten Irans, man könne gemeinsam mit den USA gegen ISIS ankämpfen sind von Präsident Rouhani gemacht worden, doch die Amerikaner sind nicht darauf eingegangen.

Der Experte für den Nahen Osten, Journalist und Autor Arnold Hottinger schreibt über die Beziehung Irak – Iran - USA:

„Iran genießt in Bagdad mehr Vertrauen

Das Vertrauen zwischen Maliki und der Regierung Irans ist zweifellos größer als das zwischen Maliki und den Amerikanern.  Dies schon deshalb weil die Amerikaner es nie unterlassen, Maliki öffentlich dafür zu tadeln, dass er eine einseitige Politik zugunsten der irakischen Schiiten betreibe und die Aufsässigkeit der Sunniten weitgehend selbst provoziert habe. Ganz abgesehen davon, dass er den Verbleib von amerikanischen Truppen und Ausbildern nach 2011 unterband, indem er und "sein " Parlament es ablehnten, den amerikanischen Soldaten Straffreiheit gegenüber den irakischen Gerichten zuzusichern.

Kritik der amerikanischen Offiziere

Die amerikanischen Offiziere, die heute noch als Sicherheitsoffiziere im Rahmen der amerikanischen Botschaft mit der irakischen Armee zusammenarbeiten, sprechen sich äußerst negativ über deren  Fähigkeiten, Moral und Kampfbereitschaft aus. Dies obwohl sie wissen, dass die USA vor ihrem Abzug nicht weniger als 25 Milliarden Dollars dazu verwendet hat, um diese Truppen auszubilden. Seit Maliki regiere, erklären sie, sei es mit der irakischen Armee bergab gegangen. Dies aus politischen Gründen; beständige Führungswechsel seien eine der Folgen der Politisierung der Armee.

Die amerikanischen Gewährsleute sagen, die Politisierung der irakischen Armee, Korruption, schlechte Führung, kaputte Waffen und Material, mangelndes Vertrauen zwischen Armee und Regierung hätten alle zur Demoralisierung der irakischen Truppen beigetragen. In Mosul hätten vier der 14 irakischen Brigaden kampflos das Feld geräumt und ihre, von Amerika gelieferten, Waffen dem Feind überlassen. Sogar in Bagdad kämen manche der Wachsoldaten zur Arbeit mit zivilen Kleidern unter der Uniform, so dass sie diese gegebenen Falles nur ausziehen müssten, um als Zivile zu fliehen.

Allerdings habe es sich bei den vier Brigaden um gemischte Einheiten gehandelt mit sunnitischen, schiitischen und kurdischen Soldaten. Jene, die nur aus Schiiten bestünden, stünden näher bei Bagdad und könnten sich möglicherweise als loyaler und entschlossener erweisen.“

Hat sich eigentlich schon mal jemand gefragt, ob der Irak, egal wie verstrahlt das Land ist, nicht über eigenes Militär und Polizei verfügt um diese Terroristen zu verjagen? Schlecht ausgerüstet und demoralisiert, aber Polizei und Militär existieren. Man muss hier nur wissen, wo die Prioritäten liegen: 100.000 Polizisten schützen die irakischen Ölanlagena, genau da fließt die Aufbauhilfe hin. 25 Milliarden Dollar haben die USA aufgebracht um die irakischen Truppen auszubilden und diese Truppen werden nicht mit 8000 ISIS-Kämpfern fertig?! Unsere Medien versuchen uns gerade zu verkaufen, dass der Einmarsch der Islamisten plötzlich aus dem Nichts kam, binnen weniger Tage, ein Blitzkrieg quasi und „Assad hat es möglich gemacht“. In Zeiten wo wir ein Handy auf 50 Zentimeter genau orten können, die NSA alles und jeden überwacht, kam der Einmarsch von 8.000 ISIS-Kämpfern ganz überraschend? Der NSA-Agent, dem das entgangen ist, sollte zur Strafe ein Jahr lang nur Angela Merkel abhören dürfen.

Die 32 bis 37 Prozent der Sunniten im Irak fühlen sich durch die schiitische Regierung diskriminiert, weshalb für einige wenige der Überfall der sunnitischen Islamisten ganz gelegen kommt. Was die USA immer noch nicht ganz verstanden haben ist, dass die Unterstützung von Terrorgruppen in Land A, das Bekämpfen der gleichen in Land B und das Hinterlassen verstrahlter Erde unweigerlich zu mehr Hass, Abneigung und Extremismus führt und somit zum Blowback. Also besser schon mal vorsorglich Kriegsschiffe in den Persischen Golf, da ist man dann auch wieder praktischer Weise in Nähe des Irans. Vielleicht ist das aber auch alles genau so geplant: Israelische Strategieexperten sahen den Irak als die größte strategische Herausforderung seitens der arabischen Staaten an. Aus diesem Grunde stand der Irak im Zentrum der Balkanisierung des Nahen und Mittleren Ostens und der arabischen Welt. Auf der Grundlage der Konzepte des Yinon-Plans haben israelische Strategen die Aufteilung des Irak in einen kurdischen Staat und zwei arabische – einen schiitischen und einen sunnitischen – Staaten gefordert. Den ersten Schritt zur Umsetzung dieser Pläne bildete der Krieg zwischen dem Irak und dem Iran, der schon im  Yinon-Plan [dieses 1982 veröffentlichte Strategiepapier wurde nach seinem Verfasser Oded Yinon, einem hochrangigen Mitarbeiter des israelischen Außenministeriums, benannt] erörtert worden war.

Zur Frage der Kurden im Irak nochmal Arnold Hottinger:
„Was die Kurden angeht, scheinen sie ihre Entscheidung bereits getroffen zu haben, indem sie Kirkuk besetzten, oder, wie sie es formulierten, vor der Bedrohung durch ISIS "in Schutz nahmen". Gleichzeitig erklärten sie sich auch bereit, Maliki gegen ISIS zu helfen. Sie nützen also das Vakuum aus, das durch den weitgehenden Zusammenbruch der irakischen Armee entstanden ist, um ihre alten Anliegen gegenüber Bagdad durchzusetzen.
Gleichzeitig zeigen sie sich auch bereit, mit Bagdad zusammenzuarbeiten. Sie wissen wohl, dass Bagdad in seiner heutigen Lage auf  ihr Hilfsangebot nicht verzichten kann und sich daher gezwungen sieht, die einseitigen Schritte seiner kurdischen Freunde und potentiellen Helfer hinzunehmen.“

Ein weiterer Experte für die Region, Jürgen Todenhöfer, schätzt die Lage im Irak so ein, dass es sich bei den kämpfenden, islamischen Truppen nicht ausschließlich um ISIS-Mitglieder handeln könne. Seiner Auffassung nach spiele ISIS als Juniorpartner des Aufstandes zwar eine militärische Rolle, aber mit ihren etwa tausend Mann vor Mossul hätten sie in der Fast-Zwei-Millionen-Stadt keine Chance. Der „Nationale, Panarabische und Islamische Widerstand“ (FNPI) hingegen ist in Mossul mit über 20 000 Mann präsent und wird von der Bevölkerung getragen. Das ist eine säkulare Koalition mehrerer Gruppen, die schon mit großem Erfolg gegen die US-Armee gekämpft haben. Dieser irakische Widerstand, bei dem Todenhöfer 2007 im umkämpften Ramadi eine Woche verbrachte, ist von den USA jahrelang systematisch totgeschwiegen worden, obwohl er ihr Hauptfeind war. Er hat sie letztlich aus dem Irak vertrieben.

Steckt der saudische Geheimdienstchef »Chemie-Bandar« hinter den Chemiewaffenangriffen in Syrien?
Wie die Videos von dem Chemiewaffen-Angriff in Syrien inszeniert wurden
Syrien: Blackout der Medien angesichts neuer Enthüllungen
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Donnerstag, 29. Mai 2014

Offizielle Liste der Bilderberg-Teilnehmer 2014



Offizielle Liste der Teilnehmer der Bilderbergkonferenz 2014 veröffentlicht


Wikipedia: Die Bilderberg-Konferenzen sind informelle, private Treffen von einflussreichen Personen aus Wirtschaft, Militär, Politik, Medien, Hochschulen und Adel.

Die Teilnahme an der jährlich stattfindenden Konferenz ist abhängig von einer Einladung durch den Vorsitzenden und die beiden ehrenamtlichen Generalsekretäre, die nach Beratung und Empfehlung des Lenkungsausschusses erfolgt. Die Teilnehmer werden nach Bekanntgabe der offiziellen Organisatoren so ausgewählt, dass eine wohlinformierte, ausgeglichene Diskussion über die vorgegebenen Tagesordnungspunkte sichergestellt werde. Die Geschäftssprache ist Englisch. Es gilt wie beim ähnlich global ausgerichteten und diskret operierenden Council on Foreign Relations die Chatham House Rule. Es kann in allgemeinen Begriffen berichtet, aber niemals mit Namen zitiert werden.


Chairman

FRA Castries, Henri de Chairman and CEO, AXA Group

DEU Achleitner, Paul M. Chairman of the Supervisory Board, Deutsche Bank AG
DEU Ackermann, Josef Former CEO, Deutsche Bank AG
GBR Agius, Marcus Non-Executive Chairman, PA Consulting Group
FIN Alahuhta, Matti Member of the Board, KONE; Chairman, Aalto University Foundation
GBR Alexander, Helen Chairman, UBM plc
USA Alexander, Keith B. Former Commander, U.S. Cyber Command; Former Director, National Security Agency
USA Altman, Roger C. Executive Chairman, Evercore
FIN Apunen, Matti Director, Finnish Business and Policy Forum EVA
DEU Asmussen, Jörg State Secretary of Labour and Social Affairs
HUN Bajnai, Gordon Former Prime Minister; Party Leader, Together 2014
GBR Balls, Edward M. Shadow Chancellor of the Exchequer
PRT Balsemão, Francisco Pinto Chairman, Impresa SGPS
FRA Baroin, François Member of Parliament (UMP); Mayor of Troyes
FRA Baverez, Nicolas Partner, Gibson, Dunn & Crutcher LLP
USA Berggruen, Nicolas Chairman, Berggruen Institute on Governance
ITA Bernabè, Franco Chairman, FB Group SRL
DNK Besenbacher, Flemming Chairman, The Carlsberg Group
NLD Beurden, Ben van CEO, Royal Dutch Shell plc
SWE Bildt, Carl Minister for Foreign Affairs
NOR Brandtzæg, Svein Richard President and CEO, Norsk Hydro ASA
INT Breedlove, Philip M. Supreme Allied Commander Europe
AUT Bronner, Oscar Publisher, Der STANDARD Verlagsgesellschaft m.b.H.
SWE Buskhe, Håkan President and CEO, Saab AB
TUR Çandar, Cengiz Senior Columnist, Al Monitor and Radikal
ESP Cebrián, Juan Luis Executive Chairman, Grupo PRISA
FRA Chalendar, Pierre-André de Chairman and CEO, Saint-Gobain
CAN Clark, W. Edmund Group President and CEO, TD Bank Group
INT Coeuré, Benoît Member of the Executive Board, European Central Bank
IRL Coveney, Simon Minister for Agriculture, Food and the Marine
GBR Cowper-Coles, Sherard Senior Adviser to the Group Chairman and Group CEO, HSBC Holdings plc
BEL Davignon, Etienne Minister of State
USA Donilon, Thomas E. Senior Partner, O’Melveny and Myers; Former U.S. National Security Advisor
DEU Döpfner, Mathias CEO, Axel Springer SE
GBR Dudley, Robert Group Chief Executive, BP plc
FIN Ehrnrooth, Henrik Chairman, Caverion Corporation, Otava and Pöyry PLC
ITA Elkann, John Chairman, Fiat S.p.A.
DEU Enders, Thomas CEO, Airbus Group
DNK Federspiel, Ulrik Executive Vice President, Haldor Topsøe A/S
USA Feldstein, Martin S. Professor of Economics, Harvard University; President Emeritus, NBER
CAN Ferguson, Brian President and CEO, Cenovus Energy Inc.
GBR Flint, Douglas J. Group Chairman, HSBC Holdings plc
ESP García-Margallo, José Manuel Minister of Foreign Affairs and Cooperation
USA Gfoeller, Michael Independent Consultant
TUR Göle, Nilüfer Professor of Sociology, École des Hautes Études en Sciences Sociales
USA Greenberg, Evan G. Chairman and CEO, ACE Group
GBR Greening, Justine Secretary of State for International Development
NLD Halberstadt, Victor Professor of Economics, Leiden University
USA Hockfield, Susan President Emerita, Massachusetts Institute of Technology
NOR Høegh, Leif O. Chairman, Höegh Autoliners AS
NOR Høegh, Westye Senior Advisor, Höegh Autoliners AS
USA Hoffman, Reid Co-Founder and Executive Chairman, LinkedIn
CHN Huang, Yiping Professor of Economics, National School of Development, Peking University
USA Jackson, Shirley Ann President, Rensselaer Polytechnic Institute
USA Jacobs, Kenneth M. Chairman and CEO, Lazard
USA Johnson, James A. Chairman, Johnson Capital Partners
USA Karp, Alex CEO, Palantir Technologies
USA Katz, Bruce J. Vice President and Co-Director, Metropolitan Policy Program, The Brookings Institution
CAN Kenney, Jason T. Minister of Employment and Social Development
GBR Kerr, John Deputy Chairman, Scottish Power
USA Kissinger, Henry A. Chairman, Kissinger Associates, Inc.
USA Kleinfeld, Klaus Chairman and CEO, Alcoa
TUR Koç, Mustafa Chairman, Koç Holding A.S.
DNK Kragh, Steffen President and CEO, Egmont
USA Kravis, Henry R. Co-Chairman and Co-CEO, Kohlberg Kravis Roberts & Co.
USA Kravis, Marie-Josée Senior Fellow and Vice Chair, Hudson Institute
CHE Kudelski, André Chairman and CEO, Kudelski Group
INT Lagarde, Christine Managing Director, International Monetary Fund
BEL Leysen, Thomas Chairman of the Board of Directors, KBC Group
USA Li, Cheng Director, John L.Thornton China Center,The Brookings Institution
SWE Lifvendahl, Tove Political Editor in Chief, Svenska Dagbladet
CHN Liu, He Minister, Office of the Central Leading Group on Financial and Economic Affairs
PRT Macedo, Paulo Minister of Health
FRA Macron, Emmanuel Deputy Secretary General of the Presidency
ITA Maggioni, Monica Editor-in-Chief, Rainews24, RAI TV
GBR Mandelson, Peter Chairman, Global Counsel LLP
USA McAfee, Andrew Principal Research Scientist, Massachusetts Institute of Technology
PRT Medeiros, Inês de Member of Parliament, Socialist Party
GBR Micklethwait, John Editor-in-Chief, The Economist
GRC Mitsotaki, Alexandra Chair, ActionAid Hellas
ITA Monti, Mario Senator-for-life; President, Bocconi University
USA Mundie, Craig J. Senior Advisor to the CEO, Microsoft Corporation
CAN Munroe-Blum, Heather Professor of Medicine and Principal (President) Emerita, McGill University
USA Murray, Charles A. W.H. Brady Scholar, American Enterprise Institute for Public Policy Research
NLD Netherlands, H.R.H. Princess Beatrix of the
ESP Nin Génova, Juan María Deputy Chairman and CEO, CaixaBank
FRA Nougayrède, Natalie Director and Executive Editor, Le Monde
DNK Olesen, Søren-Peter Professor; Member of the Board of Directors, The Carlsberg Foundation
FIN Ollila, Jorma Chairman, Royal Dutch Shell, plc; Chairman, Outokumpu Plc
TUR Oran, Umut Deputy Chairman, Republican People’s Party (CHP)
GBR Osborne, George Chancellor of the Exchequer
FRA Pellerin, Fleur State Secretary for Foreign Trade
USA Perle, Richard N. Resident Fellow, American Enterprise Institute
USA Petraeus, David H. Chairman, KKR Global Institute
CAN Poloz, Stephen S. Governor, Bank of Canada
INT Rasmussen, Anders Fogh Secretary General, NATO
DNK Rasmussen, Jørgen Huno Chairman of the Board of Trustees, The Lundbeck Foundation
INT Reding, Viviane Vice President and Commissioner for Justice, Fundamental Rights and Citizenship, European Commission
USA Reed, Kasim Mayor of Atlanta
CAN Reisman, Heather M. Chair and CEO, Indigo Books & Music Inc.
NOR Reiten, Eivind Chairman, Klaveness Marine Holding AS
DEU Röttgen, Norbert Chairman, Foreign Affairs Committee, German Bundestag
USA Rubin, Robert E. Co-Chair, Council on Foreign Relations; Former Secretary of the Treasury
USA Rumer, Eugene Senior Associate and Director, Russia and Eurasia Program, Carnegie Endowment for International Peace
NOR Rynning-Tønnesen, Christian President and CEO, Statkraft AS
NLD Samsom, Diederik M. Parliamentary Leader PvdA (Labour Party)
GBR Sawers, John Chief, Secret Intelligence Service
NLD Scheffer, Paul J. Author; Professor of European Studies, Tilburg University
NLD Schippers, Edith Minister of Health, Welfare and Sport
USA Schmidt, Eric E. Executive Chairman, Google Inc.
AUT Scholten, Rudolf CEO, Oesterreichische Kontrollbank AG
USA Shih, Clara CEO and Founder, Hearsay Social
FIN Siilasmaa, Risto K. Chairman of the Board of Directors and Interim CEO, Nokia Corporation
ESP Spain, H.M. the Queen of
USA Spence, A. Michael Professor of Economics, New York University
FIN Stadigh, Kari President and CEO, Sampo plc
USA Summers, Lawrence H. Charles W. Eliot University Professor, Harvard University
IRL Sutherland, Peter D. Chairman, Goldman Sachs International; UN Special Representative for Migration
SWE Svanberg, Carl-Henric Chairman, Volvo AB and BP plc
TUR Taftalı, A. Ümit Member of the Board, Suna and Inan Kiraç Foundation
USA Thiel, Peter A. President, Thiel Capital
DNK Topsøe, Henrik Chairman, Haldor Topsøe A/S
GRC Tsoukalis, Loukas President, Hellenic Foundation for European and Foreign Policy
NOR Ulltveit-Moe, Jens Founder and CEO, Umoe AS
INT Üzümcü, Ahmet Director-General, Organisation for the Prohibition of Chemical Weapons
CHE Vasella, Daniel L. Honorary Chairman, Novartis International
FIN Wahlroos, Björn Chairman, Sampo plc
SWE Wallenberg, Jacob Chairman, Investor AB
SWE Wallenberg, Marcus Chairman of the Board of Directors, Skandinaviska Enskilda Banken AB
USA Warsh, Kevin M. Distinguished Visiting Fellow and Lecturer, Stanford University
GBR Wolf, Martin H. Chief Economics Commentator, The Financial Times
USA Wolfensohn, James D. Chairman and CEO, Wolfensohn and Company
NLD Zalm, Gerrit Chairman of the Managing Board, ABN-AMRO Bank N.V.
GRC Zanias, George Chairman of the Board, National Bank of Greece
USA Zoellick, Robert B. Chairman, Board of International Advisors, The Goldman Sachs Group

AUT Austria GRC Greece
BEL Belgium HUN Hungary
CAN Canada INT International
CHE Switzerland IRL Ireland
CHN China ITA Italy
DEU Germany NLD Netherlands
DNK Denmark NOR Norway
ESP Spain PRT Portugal
FIN Finland SWE Sweden
FRA France TUR Turkey
GBR Great Britain USA United States of America

Bilderberger - Wie mächtig sind sie wirklich

Die regelmäßigen Treffen der Bilderberger und der Trilateralen Kommission sorgen stets für viel Aufsehen. Doch wie mächtig sind diese Gruppen wirklich? Welchen Einfluss haben sie auf Wirtschaft und Politik? Das klärt dies Talkrunde mit spannenden Gästen wie Andreas von Bülow, ehemaliger Bundesminister und Buchautor, und Jan Gaspard, Autor, Journalist und Chefredakteur von Nexworld

Bilderberger - Zentrum der Macht

Der Bestsellerautor Andreas von Rétyi führt Sie durch diese enthüllende Dokumentation über die Bilderberger. Sehen Sie ein exklusives Interview mit Andreas von Bülow, einem ehemaligen Teilnehmer an einer Bilderberger-Konferenz, sowie brisante Interviews mit den Bilderberger-Kritikern und Enthüllungsjournalisten Daniel Estulin und Geoff Matthews. Der Bürgermeister von Rottach-Egern berichtet über seine Erfahrungen, als sich die Bilderberger im Mai 2005 in einem Luxushotel in seiner Stadt trafen. Wie äußern sich deutsche Politiker zu den Bilderberger-Treffen und welche von ihnen haben bereits daran teilgenommen?


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Donnerstag, 15. Mai 2014

Diesem Obdachlosen hilft niemand. Doch was passiert, wenn er einen Anzug trägt, wird Sie schockieren ►

Ein Obdachloser liegt auf dem Asphalt, ruft nach Hilfe. Unzählige Passanten laufen an ihm vorbei, viele sehen ihn an. Und trotzdem gehen sie unbeirrt weiter und ignorieren den Hilfebedürftigen.

Doch was passiert, wenn es kein "Penner" ist, der sich in einer Notsituation befindet? Was ist, wenn ein Mann im Anzug Hilfe braucht? Der französische Youtuber Norni hat einen Versuch gestartet - mit einem unglaublichen Ergebnis.

- The Huffington Post