Freitag, 10. Mai 2013

Erdogan fordert Intervention der USA in Syrien

Die "rote Linie" in Syrien sei längst überschritten, findet der türkische Ministerpräsident Erdogan. Die Regierung in Damaskus habe 200 Raketen, darunter sollen sich auch Cemiewaffen befinden , abgefeuert. Dabei ist immer noch nicht klar wer, wie und ob überhaupt chemische Waffen zum Einsatz kamen. So berichtete IRIB am 1. Mai: "Die bewaffneten Terroristen in Syrien haben vor einigen Tagen Bürgern dieses Landes chemisches Pulver ins Gesicht gestreut, um der syrischen Regierung C-Angriffe in die Schuhe zu schieben. Laut Bericht der IRINN, die sich auf Sana berief, haben die bewaffneten Gruppen in Syrien ein neues Verbrechen begangen, um die syrische Armee des Einsatzes von chemischen Waffen zu bezichtigen, indem sie einigen syrischen Bürgern ein weißes chemisches Pulver ins Gesicht schleuderten. Laut diesem Bericht haben die Bewaffneten in Syrien, als sich eine Gruppe von syrischen Bürgern bei der Stadteinfahrt Saraqib versammelt hatte, Beutel mit einem unbekannten chemischen Pulver geöffnet und den Inhalt diesen Menschen ins Gesicht geschleudert. Dieser Angriff löste bei den betroffenen Bürgern Erstickungszustände, Zittern oder verschiedene Atembeschwerden hervor. Nach diesem verbrecherischen Akt haben die Bewaffneten die Bürger in Krankenhäuser türkischer Grenzstädte gebracht und behauptet, die syrische Armee hätte chemische Waffen gegen diese Menschen eingesetzt."

Für Erdogan ist die Sache allerdings klar. "Es wurden Patienten in unsere Krankenhäuser gebracht, die durch diese chemischen Waffen verletzt wurden", berichtete Erdogan. Die Türkei würde auch eine Flugverbotszone unter Leitung der USA unterstützen. Über die Rolle, die dabei deutsche Patriot-Raketen spielen, kann nur spekuliert werden. Darüber wolle er sich in der kommenden Woche mit Barack Obama beraten. Der US-Präsident hatte dem Assad-Regime schwerwiegende Konsequenzen angedroht, wenn chemische Waffen eingesetzt würden. Dies sei "eine rote Linie", hatte Obama gewarnt. Zwar liegen den USA Hinweise für den Einsatz von Chemiewaffen in Syrien vor, allerdings sei unklar, wer sie eingesetzt habe. Um die Vorfälle zu klären, sei die syrische Regierung bereit, sofort eine UN-Kommission zu empfangen, sagte Vize-Außenminister Faisal Mokdad. Mokdad kündigte auch an, auf erneute Angriffe aus Israel hart zu reagieren. Israel hatte am vergangenen Wochenende ein Reihe von Luftangriffen gegen Syrien gestartet. Laut einiger amerikanischen Medien will Russland Luft-Abwehrbatterien vom Typ S-300 an Damaskus liefern. Russland ist einer der letzten Verbündeten Syriens und sieht in den israelischen Luftangriffen einen Vorboten für eine Intervention westlicher Mächte in Syrien.

Die Propagandamaschine der NATO/USA in Bezug auf Syrien läuft nun schon einige Jahre, so soll vor nicht allzu langer Zeit die syrische Armee die Türkei beschossen haben, doch die Munition, so stellte sich später heraus, stammte aus NATO-Beständen. Der Chefredakteur der türkischen Zeitschrift Yurt gab an, dass seine Zeitung über verlässliche Informationen verfüge. Die Granaten sollen an die Freie Syrische Armee (FSA) geliefert worden sein. Die Beschriftung der verwendeten Mörsergranaten lautete 120 AE HE-TNT. Investigative Berichterstatter fanden heraus, dass diese Granaten in Europa für die NATO produziert werden In jüngerer Zeit fällt nun häufiger das Wort "Chemiewaffen". Deutschland hält sich bisweilen noch zurück und ist noch nicht auf diesen Zug aufgesprungen. Westerwelle hat kürzlich von sich gegeben, dass es keine Beweise gibt, dass Syrien solche Waffen eingesetzt hat. Wie gewöhnlich werden wir auch niemals Beweise zu Gesicht bekommen. Beweise nimmt speziell die amerikanische Administration ja auch nicht so ernst.

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