SHEMITAH exposed

Are we facing a catastrophe? It is one that may begin in September of 2015 if not sooner. A 3,000 year old mystery, called the Shemitah.

COMPACT-TV Magazin

Das wichtigste TV-Nachrichtenjournal der alternativen Medienszene geht in seine dritte Ausgabe. Nein, das ist kein Eigenlob, sondern geht aus einem Bericht der Frankfurter Allgemeinen Zeitung über COMPACT TV hervor. Auch in dieser Sendung werden wieder die heißen Themen der Zeit aufgegriffen.

Speakers' Corner

Oliver Janich und Robert Stein präsentieren aus dem Speakers' Corner Studio in München interessante Talkgäste zu aktuellen Themen.

Die ungestellten Fragen zum IS

RT Deutsch Reporter Nicolaj Gericke hat den Publizisten Jürgen Todenhöfer zu seinem Aufenthalt beim Islamischen Staat interviewt. Das 37-Minuten Interview ist das längste, welches Todenhöfer bisher zu seinen Erfahrungen mit dem IS gegeben hat und beleuchtet bis dato nicht oder nur sehr oberflächlich angesprochene Aspekte zum IS.

Demonstration gegen Münchner Sicherheitskonferenz

Vom 6. - 8. Februar fand die 51. Münchner Sicherheitskonferenz statt. Für den Samstag hatte ein breites Bündnis um den Friedenswinter zu den jährlichen Gegenprotesten aufgerufen. Nach Polizeischätzungen versammelten sich 4000 Demonstranten.

Ewald Stadler über die Ukraine-Krise

Ewald Stadler berichtet objektiv seine Eindrücke als Wahlbeobachter am Donbass im November 2014 und auf der Krim im März 2014.

Syrien Tagebücher

Die junge Russin Anastasia Popowa hat mit Mut und Fleiß ein anderes Syrien gezeigt als die NATO-Propaganda. Sie wurde dadurch zu einem wichtigen Korrektiv für alle, die den Tatsachen dieses unerklärten Krieges auf die Spur kommen wollen.

Sonntag, 9. Dezember 2012

Damaskus (SANA) | Mikdad: „Jede Ausländische Aggression Gegen Syrien Wird Katastrophale Auswirkungen Für Die Region Haben.“

Der stellvertretende Außenminister, Dr. Fayssal Mikdad, betonte, dass jede ausländische militärische Aggression gegen Syrien teuer werde und zu katastrophalen Folgen für die Region führe.
In einem Interview mit dem libanesischen TV-Sender al-Manar (Der Leuchtturm) am Donnerstag sagte Mikdad, dass seit Beginn des Jahres 2011 ein psychologischer Krieg gegen Syrien geführt werde, und diejenigen die kriegerische Aggressionen gegen Syrien in Erwägung ziehen, sollten die katastrophalen Folgen für die gesamte Region bedenken.
 Mikdad beschrieb die westliche Kampagne über die Existenz von Chemiewaffen in Syrien als dramatisch. Wenn es solche Waffen gebe, würden diese definitiv nicht gegen das eigene Volk eingesetzt.
Er äußerte Bedenken über ein westliches Konstrukt, das Terroristen mit C-Waffen beliefert um deren Einsatz dann der Syrischen Armee in die Schuhe zu schieben um eine Militärintervention zu rechtfertigen.
Mikdad sagte, dass Israel hinter den Ereignissen in Syrien und der arabischen Region steckt, und fügte hinzu, dass die US-Regierung die Vorwürfe von chemischen Waffen gerne aufnimmt, um Israel aus einer Sackgasse, in die es sich selbst, aufgrund seiner Siedlungspolitik in der arabischen Welt, hinein manövriert hat, zu retten. Dies sein die Hauptursachen, so Mikdad weiter, warum Syrien gedroht wird und aus allen Ländern der Welt Terroristen entsandt werden, besonders aus den arabischen Ländern, die der USA zugesagt haben, die Sicherheit Israels zu gewährleisten.
Er betonte, dass die Lösung in Syrien eine politische sei. Wenn Länder, insbesondere die USA und einige westliche, die Syrien feindselig gegenüber stehen, diese politische Lösung wünschen, dann müssen sie mit der Unterstützung der Terroristen aufhören, die Syrien und seine Bevölkerung ins Ziel genommen haben, da es gegen internationalem Recht verstieße.
Er ergänzte, dass Russland die Türkei aufgefordert habe es sofort zu unterlassen, es den bewaffneten Männern so leicht zu machen die syrische Grenze zu überqueren und sie dabei sogar zu unterstützen.
Mikdad sagte, dass die Wahlurne für alle Parteien das entscheidende Kriterium dafür sei, wer Syrien führen wird. Über Russland meinte er, dass es jegliche militärische Intervention, ganz egal in welchem Land, ablehnt, aber auch, dass Russland keine Verhandlungen im Namen des syrischen Volkes führen könne.
Einige Länder die unter der Fuchtel der Muslim-Bruderschaft stehen, arbeiten daran Syrien zu isolieren, sagte Mikdad und wies darauf hin, dass diese den Terrorismus in seinem Land antreiben, anders als die Menschen die Syrien und die Bevölkerung unterstützen, und diese werden die Realität über diese Gruppen enthüllen.
„Die Anfrage der Türkei, Patriot Missiles an der syrischen Grenze zu installieren, zeigt die Verzweiflung der Türkei“, so Mikdad. Das Problem liege bei der türkischen „Bruderschaft“-Regierung und der Regierung Erdogans der an die NATO appellierte gegen das syrische Volk zu intervenieren, dieses habe eine gute Meinung über das türkische Volk.
Mikdad spricht darüber, dass die Türkei die Terroristen bewaffne und al-Qaeda dazu aufgerufen habe her zu kommen, dann habe die Türkei ihre Grenze geöffnet, damit sie Syrien infiltrieren könne. Die Türkei habe die Terroristen beherbergt, finanziert und ausgebildet, aber all das habe nichts zu erkennen gegeben, was den Eindruck entstehen lasse, das die Erdogan-Regierung ihre Ziele erreichen werde.
In Anbetracht der Zukunft, der jetzigen Geschehnisse in Syrien und des Geständnis von Oqab Saqr, die Terroristen mit Waffen und Geld unterstützt zu haben, wundert sich Mikdad, dass Syrien der Situation einfach nur widersteht und nichts unternimmt, während Saad al-Hariri und Oqab Saqr die Terroristen weiter finanziell und mit Waffen unterstützen um das syrische Volk zu töten.
Er sagte, dass die libanesische Regierung nicht weiter eine Politik der Selbstabgrenzung einschlagen könne während Terroristen bereits im Libanon sein. Wenn sich der Terrorismus in Syrien ausbreite, würde dies auch im Libanon passieren. Die libanesische Regierung solle sich daher der Verantwortung bewusst sein, was es heiße den Terrorismus in Syrien zu unterstützen. „Was hier statt findet ist keine Politik, es ist einfach nur die Tötung des syrischen Volkes“, appelliert Mikdad.
„Bereits vor sieben Monaten haben wir vor solch einer Entwicklung gewarnt und legten entsprechende Dokumente vor. Wir ziehen in Erwägung diese libanesischen Kriminellen auf die internationale Liste der Terroristen zu setzen. Wir ziehen auch die Möglichkeit in Betracht, in dieser Angelegenheit, einen öffentlich Brief an den UN-Sicherheitsrat zu verfassen“, so Mikdad weiter.
Laut Mikdad sei die Haltung Frankreichs abgedroschen und ekelhaft und unterstütze den Terrorismus. Er fügte hinzu, dass all diejenigen, die die Feindseligkeiten gegenüber Syrien schürten, namentlich Chirac oder Sarkozy, verschwunden sein, aber die syrische Regierung weiter Bestand habe.
Der syrische Minister ist der Meinung, dass für den Fall, dass diese Heuchelei Frankreichs weiter anhalte, dies aber trotzdem irgendwann ein Ende haben werde. Wie die Kolonialisierung die, schon lange vor deren Beendigung durch Frankreich, von allen Völkern der Welt verworfen wurde.
„Die aktuelle Haltung Saudi-Arabiens verfügt über keinerlei Logik und es fehlt ihr an jeglichen, angeblichen Interesse am Wohlbefinden und der Souveränität Syriens“, so Mikdad. „Die saudische Herrscherfamilie fördert den Terrorismus in Syrien, deswegen haben wir sie aufgefordert den Kurs zu ändern und von allem Abstand zu nehmen was den Terrorismus voran treibt. Denn diejenigen, die den Terror fördern, werden bald den Geschmack ihrer eigenen Medizin schmecken.“
Die Masse der arabischen Bevölkerung sei aber auf der Seite von Syrien, sagt Mikdad. Die Haltung Arabiens gegenüber Syrien reflektiere nicht die Meinung der Menschen, betonte er.
Mikdad fügte hinzu, dass die arabischen Regierungen zu bloßen Werkzeugen geworden sein um die Entwicklung am Boden zu steuern. Kein Land ohne Verfassung, ohne Parlament habe das Recht ein Land zu kritisieren, das sehr viel für die Etablierung der Demokratie und die Wahrung der Menschenrechte getan habe.
Mikdad bekräftigte, dass die finanzielle Unterstützung, der Waffenschmuggel und die Medienkampagne gegen Syrien nicht verhindern, dass die syrischen Menschen die Verschwörung durchschauen werden. Foto: al-Manar المنار
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Die Zeichen deuten auf Krieg

Die Meldungen über angebliche Massenvernichtungswaffen und/oder Chemiewaffen häufen sich, und es sind wieder nur Behauptungen. Nicht ein einziger Beweis für die Existenz solcher Waffen. Das Spiel kennen wir doch schon. So schreibt Reuters: „Größte Sorge der Türkei und ihrer Nato-Verbündeten sind die Chemiewaffen im Besitz des syrischen Militärs unter Kommando von Assad. Die Nato und mehrere westliche Staaten warnten die Regierung in Damaskus davor, derartige Massenvernichtungswaffen gegen die vorrückenden Aufständischen einzusetzen. “ Vielleicht ist die USA und NATO diesmal klüger und findet bei einem möglichen Einsatz in Syrien auch welche.

Die USS-Eisenhower ist derweil auch schon unterwegs, der Flugzeugträger verfügt über acht Bomberschwadronen und 8.000 Mann Besatzung und hat gestern die syrische Küste erreicht. Außer der US-Eisenhower lassen die USA noch weiter die Muskeln spielen. Sollte sich die Obama-Administration zu einer militärischen Intervention entscheiden verfügen die USA, nach DEBKAfile, über 10.000 Soldaten in der Region, 17 Kriegsschiffe, 70 Kampfbomber und zehn Zerstörer und Fregatten.

Die USA ist also bereit für eine Militärintervention und über deutsche Unterstützung an der Nordfront in der Türkei wird wohl endgültig nächste Woche entschieden. „Nach Angaben von Auswärtigem Amt und Verteidigungsministerium sollen bis zu 400 deutsche Soldaten in dem Nato-Land eingesetzt werden. Mit der Entsendung der Batterien entspricht Deutschland einem Wunsch der türkischen Regierung. Nun ist der Bundestag am Zug, der vermutlich kommende Woche über das bis Januar 2014 laufende Mandat entscheiden soll“, so Reuters weiter. Die Regierung hat die Verlegung solcher Abwehrsystem bereits beschlossen. Derweil gehen die Meldungen über Massenvernichtungswaffen weiter, sodass die breite Bevölkerung hinter der Intervention stehen wird, sollte es zu einer kommen.
Wie der Iran in diesem Fall reagieren wird ist nicht klar. Egal dürfte es Präsident Ahmadinedschad aber nicht sein, denn die Wahrscheinlichkeit, dass es dem Iran als nächstes an den Kragen geht ist hoch. Spätestens das dürfte dann verstärkt Russland und China auf die Bühne rufen.

Der iranische Parlamentspräsident Ali Laridschani sagte, dass Syrien in ein internationales Abenteuer geraten sei

Der iranische Parlamentspräsident Ali Laridschani (Ja, der Iran hat so was!) sagte, dass Syrien in ein internationales Abenteuer geraten sei. „Einige Länder, die noch keine Demokratie erlebt haben, sprechen sich nun für die Demokratie in Syrien aus. […] Dies spricht also dafür, dass andere Faktoren bei der Syrienkrise eine Rolle spielen.“
Laridschani hob hervor, dass sich die Syrien-Frage von den Umwälzungen in Ägypten unterscheide und fuhr fort, dass verschiedene Vorschläge zur Beilegung der Krise in Syrien vorgelegt worden seien. Die IR Iran sei der Ansicht, dass Demokratie nicht durch Waffen und Tötungen hergestellt werden könne und dass zur Umsetzung der Reformen die Strukturen geändert werden müssten. Iran unterstütze die Ausarbeitung der Verfassung in Syrien sowie die Durchführung von Parlaments- und Präsidentschaftswahlen.
Er wies außerdem auf die bestehende Denkweise bezüglich der Palästina-Frage hin und sagte, dass der Westen hinter den Israelis stehe und andere Länder nur reden und nichts für die Palästinenser tun, und in dieser Sparte auch sehr viele islamische Länder seien und nur einige Länder, wie z.B. der Iran, den Palästinensern helfen.
Der Vorsitzende des islamisch-iranischen Parlamentes sagte zu seiner letzten Reise in einige Länder der Region, dass man dabei über Palästina, Syrien, den Libanon und die Türkei diskutiert und konsultiert habe und im Irak auch über die Pilger und die bilateralen wirtschaftlichen Beziehungen sowie über weitere Themen gesprochen wurde.
Ali Laridschani wies auch auf das widersprüchliche Verhalten der USA bezüglich Iran hin und ergänzte: „Es ist die Strategie der USA, Sanktionen gleichzeitig mit Gesprächsangeboten zu machen, dieses Vorgehen basiert auf Dialog und Druck."
Laridschani erinnerte, das die Amerikaner glaubten, dass die Rolle Irans in der Region durch politischen Druck geringer werde, aber die Rolle Irans in der Region sei größer geworden und die Menschen in der Region akzeptieren die Ideologie und den Geist des Widerstandes Irans.
Er sagte auch, dass Iran nicht auf Abenteuer in der Region aus sei und stets die Sicherheit dieses Gebietes im Auge habe und ergänzte: "Niemand ist gegen vernünftige Vorschläge der USA, und wenn sie klare und logische Konzepte haben, können sie diese im Rahmen der Gespäche Irans mit der G5+1 vorlegen."
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Syrien, die Chemiewaffen und aeltere Luegen

Hört der Mist denn nie auf?! Gestern berichtete die Zeit in ihrer Onlineausgabe über die bevorstehende Gefahr, dass Syrien Chemiewaffen gegen sein eigenes Volk und gegen Nachbarländer anwenden könne und Obama hebt warnend den rhetorischen Zeigefinger, ganz genau wie (fast) alle seine Vorgänger zuvor.

"Der Einsatz von chemischen Waffen ist und wäre völlig inakzeptabel", sagte der wiedergewählte Kriegsverbrecher Obama, gegen dem, nur so am Rande, seit März ein Amtsenthebungsverfahren angestrebt wird, so hätte es jedenfalls gern der republikanische Abgeordnete Walter Jones aus North Carolina. Jones rief mit der „HCR Resolution 107“ das Repräsentantenhaus und den Senat auf Obama des Amtes zu entheben.

Stunden vor Obamas Warnung meinte bereits US-Außenministerin Hillary Clinton, dass es bereits Pläne gebe, solle die syrische Regierung C-Waffen einsetzen. EU und UN schrauben ihre diplomatische Präsenz in Syrien sicherheitshalber schon mal runter. Natürlich weiß ich nicht ob Syrien, oder besser Bashar al-Assad, C-Waffen besitzt, und noch weniger weiß ich, ob diese, wenn vorhanden, zum Einsatz kommen sollen. Was ich aber weiß ist, dass wir, jedes mal wenn die USA oder die NATO gerne Krieg spielen möchten, belogen werden.

Erster Weltkrieg

1915 torpedierten deutsche U-Boote die RMS-Lusitania, was tragischer Weise rund 1200 Opfer forderte. Es hätte allerdings gefragt werden müssen was ein Passagierschiff unter britischer Flagge trotz aller Warnungen in Gewässern zu suchen hat, von denen ganz genau gewusst wurde, dass sich in ihnen deutsche U-20 herum treiben.
Bereits im Februar 1913 hatte der erste Lord der Admiralität(Marineminister)Winston Churchill in einem Schreiben der Cunard Line erklärt, dass sich die von der Admiralität bezahlten Schiffe bald bewähren müssten, denn „der Krieg gegen Deutschland ist sicher – spätestens im September 1914 wird er ausbrechen.“ (Wikipedia)
Es könnte die Vermutung entstehen, dass dieser schlimme Vorfall der damaligen US-Regierung ganz gut in den Kram passte – ähnlich wie ein schwimmendes World Trade Center.

Zweiter Weltkrieg

Die Japaner bombardieren das „Sommer-Spaß-Camp“ des amerikanischen Militärs – Pearl Harbor. Was dem allerdings voraus ging, darüber wurde gern geschwiegen. Das "böse Schlitzauge" hat unseren Stützpunkt platt gemacht, natürlich ohne Grund und mit aller erdenklichen Hinterhältichkeit, so die Meinung in den Köpfen der breiten Masse 1941. Und wieder passte es ganz gut in den Kram der Regierung. Amerika mischte jetzt mit der Unterstützung des Volkes im zweiten Weltkrieg mit.
Die Nazis selbst wiederum hatten zuvor 1933 den Reichstagsbrand den sie Marius van der Lubbe, ein politisch links orientierter, niederländischer Arbeiter, und anderen Kommunisten in die Schuhe geschoben hatten. Noch am nächsten Tag nach dem Reichstagsbrand wurde die Verordnung des Reichspräsidenten zum Schutz von Volk und Staat (Reichstagsbrandverordnung) erlassen, so was ähnliches wie ein frühzeitlicher Patriot Act.

Vietnamkrieg

Das amerikanische Volk wollte größtenteils keinen Krieg, genau wie in den Malen zuvor. Warum auch? In der Regel will das Volk (Bis auf einige extreme Spinner) niemals Krieg. Also das gleiche Spiel von vorn: Die amerikanische Regierung behauptet, dass im Golf von Tonkin im August 1964 ein amerikanisches Kriegsschiff von zwei nordvietnamnesischen Schnellboten angegriffen worden sei. Das veranlasste den damaligen US-Präsidenten Lyndon B. Johnson zur Tonkin-Resulotion, welche dann am Ende zum Vietnamkrieg führte. Und wieder war es ein "glücklicher Zufall" der den Kriegsplänen der Regierung in die Hände spielte.

Erster Irakkrieg

Saddam Hussein wurde als zweiter Hitler verkauft, dabei hat er nichts anderes gemacht als das falsche Land anzugreifen, die USA hätte gern gehabt, dass er in den Iran einmarschiert. Doof nur, dass sich die Perser gewährt haben, also ist er lieber in Kuwait rein um dort an seine Ölquellen zu kommen. Das Land, das angegriffen werden soll ist leider nicht frei wählbar. Folge: Golfkrieg, Klappe die Erste.

Der Kosovokrieg, und diesmal mischen die Deutschen mit

1999 kommt es zum Kosovokrieg (natürlich erst nach dem Ende des Warschauer Paktes), ein Krieg der nie ein Mandat vom UN-Sicherheitsrat hatte und deswegen ein illegaler Krieg war. Die NATO hat ohne Mandat den Kosovo bombardiert und ausgerechnet eine Rot/Grüne Regierung unter Gerhard Schröder war sehr stark dafür. „Der Krieg wäre ein Krieg für den Frieden“, so Joschka Fischer damals, die Allround Erklärung wenn man keinen Grund finden kann, aber ein weiterer Grund fand sich dann doch – das Ratschak Massaker. Es geschah im Januar 1999 und im März 1999 startete die NATO den Krieg. Die Serben sollen etwa 30 albanische Zivilisten abgeschlachtet haben, heute sagen Historiker, dass es gar nicht mehr sooo klar ist, dass es tatsächlich Albaner waren die starben, oder ob es Zivilisten oder nicht doch UCK Kämpfer waren. Es beginnt halt jeder Krieg mit einer Lüge. Auf jeden Fall müsse man nun den Albanern „helfen“ (geholfen wird später auch noch in Libyen). Gute Albaner böse Serben, das war das Bild was durch die Medien gepeitscht wurde. Der Kosovo ist ein Teil von Serbien ähnlich wie Bayern ein Teil von Deutschland ist, dieser Teil wurde raus gebombt. Die NATO war die Luftwaffe der UCK, das hat den Russen übrigens gar nicht gefallen, die meinten das ist illegal – legal, illegal, scheißegal. Der Kosovo wurde heraus gelöst und ist heute ein unabhängiges Land in dem man weitere Truppenstützpunkte aufbauen kann.

Afghanistan und Irak Klappe die Zweite

11 September: Keine Worte mehr. Wer da noch den öffentlich gemachten Aussagen glaubt ist nicht mehr zu retten. Ich kenne die Wahrheit auch nicht, bei den vielen Theorien ist es schwer den Durchblick zu bekommen. Folge: "Ab nach Afghanistan und wenn wir schon in der Nähe sind, nehmen wir den Irak gleich mit", muss sich die damalige Bush-Administration wohl gedacht haben.
"Welchen Grund haben wir um erneut den Irak platt zu machen?"
"Hussein!"
"Hat der was mit dem 11. September zu tun?"
"Nö, wir behaupten einfach er hat Massenvernichtungswaffen!"
Diese Massenvernichtungswaffen wurden bis heute nicht gefunden und das einzige was Bush dazu zu sagen hat ist Hohn und Spot für all diejenigen, die aufgrund dieser gefälschten Tatsache gestorben sind, Angehörige verloren haben, verwundet wurden oder jetzt auf verstrahlten Boden leben. Vladimir Putin hat übrigens mal gesagt: "Wenn ich die USA gewesen wäre, ich hätte welche (Massenvernichtungswaffen) gefunden."

Libyen und der böse Diktator

Sicherlich waren Gaddafi, Hussein und wen es da sonst noch so gab keine Heiligen, aber so lange der Westen gute Geschäftsbeziehung mit ihnen führen kann ist alles in Butter. Wenn jetzt aber der ehemalige Staatschef etwas unternimmt was den Westen nicht passt, wird er zum bösen Diktator der auf sein eigenes Volk losgeht. Oberst Muammar Gaddafi mag eine sehr exzentrische Erscheinung in den Medien abgegeben haben, aber war er wirklich der grausame, irre Diktator wie es uns die Medien Glauben machen wollten? Wahrscheinlicher ist, dass dies auch wieder nur eine infame Lüge der NATO-Propaganda ist. Zweifellos hat auch Gaddafi schwere Fehler begangen. Als Gaddafi zum „heiligen Krieg“ gegen die Schweiz aufrief und zwei Schweizer Geschäftsleute in Geiselhaft nahm, fand sich außer bei der Intelligence aber kaum Kritik darüber. Bei allen Fehlern hatte Gaddafi auch positive Aspekte, die es nicht in die Medien schaffen. In Libyen unter Gaddafi gab es nur geringfügige Steuern. Strom, Gesundheitswesen und Ausbildung waren kostenlos und Mieten extrem niedrig. Das Land solle nicht nur unverschuldet gewesen sein, es verfüge sogar angeblich über ein Guthaben von zumindest 200 Milliarden Dollar. Gaddafi hatte durch das „Great-Man-Made-River-Projekt“ nicht nur das ganze Land mit Trinkwasser versorgt, sondern auch weite Wüstengegenden fruchtbar gemacht. Und wer sich als Landwirt betätigen wollte, bekam Land und Maschinen vom Staat kostenlos zur Verfügung gestellt. Sind wir mal ehrlich: Menschenrechte oder Verbrechen am eigenen Volk haben die NATO noch nie interessiert. Über den waren Grund, warum Gaddafi deinstalliert werden musste, kann man nur spekulieren, aber das Öl seines Volkes nicht mehr in Dollar zu handeln und den s.g. Gold-Dinar einzuführen, waren sicherlich nicht vorteilhaft für Gaddafis Fortbestehen.

Das waren nur die populärsten Kriegshandlungen, die auf Lügen oder inszenierten Ereignissen basieren. Unterm Strich hat die USA seit Ende des zweiten Weltkrieges ungefähr 100 Militäraktionen in 49 Ländern durchgeführt, wobei die genauen Zahlen schwierig nachzuvollziehen sind.

Nicht alle Diktatoren sind gleich

Es erinnert mich irgendwie an die alte, aber dennoch sehr tolle TV-Serie „Hurra Deutschland“ in der, in einer Folge, Helmut Kohl, Hans-Dietrich Genscher und einige andere Politiker der damaligen Zeit in einer Kneipe beisammen sitzen. Die Politiker diskutieren am Stammtisch welche Nation deutsche Waffen erhält und welche nicht. Genscher (Gedächtnisprotokoll) hält in dieser Szene ein Buch in der Hand mit der Aufschrift „Guter Diktator – Böser Diktator“. Am Ende des Geschehens singen alle: "Enemene Sterbegeld, deutsche Waffen für die Welt." So ähnlich muss es wohl wirklich geschehen, der Freitag schrieb gestern:
"Dass sich die Bundesregierung den Aufständischen in Libyen verbunden fühlte und heute für die Aufständischen in Syrien viel übrig hat, ist niemandem verborgen geblieben. Ganz anders erging es schiitischen Rebellen im Emirat Bahrain. Als dort im März 2011 Straßenproteste dem herrschenden Chalifa-Clan signalisierten, er solle seine absolute gegen eine konstitutionelle Monarchie tauschen, wurde der Aufstand erst durch Polizeigewalt, anschließend durch eine Panzerbrigade aus Saudi-Arabien erstickt. In Berlin schwieg man beredt. Die Begeisterung für den Arabischen Frühling musste der Sorge um regionale Stabilität weichen. Auch galt ein gewisses Loyalitätsgebot gegenüber dem saudischen Partner, von dessen zupackender Art man sich nur ungern irritieren lässt. Besonders dann nicht, wenn Waffengeschäfte erwogen werden – gelten sie nun dem gepanzerten Exportschlager "Leopard-2" oder wie im Augenblick dem Radpanzer "Boxer", mit dem der Königlichen Garde des islamistischen Staates mehr Schlagkraft verliehen werden könnte. Wo könnte die sich bemerkbar machen? Demnächst in Riad, falls sich dort eine anti-monarchische Opposition regt? Oder erneut in Bahrain, dessen Arabischer Frühling nicht ein für allemal vorbei sein muss? Selten wusste man in Deutschland besser, wer da wozu und weshalb beliefert werden könnte."

Fazit: Nicht wirklich neu und auch nicht überraschend, der gute Diktator ist der, der die Waffen von Deutschland und der USA kauft. Im Idealfall fällt noch ein wenig Öl für uns ab.

Jetzt dreht sich das Rad in Syrien weiter: Es wird behauptet, dass brutale Militäristen auf harmlose Demonstranten schießen, die ja nichts weiter als westliche Demokratie wollen. Es wird weiter behauptet, dass das syrische Regime die Türkei angreift, was unsagbar dämlich von Assad wäre. Assads Armee kommt mit seinen eigenen Rebellen nicht klar, aber sollen ein NATO-Mitglied angreifen wollen, was nach Artikel 5 den Bündnisfall auslösen würde, was Erdogan ja auch versucht hat zu erreichen. Kein klar denkender Mensch würde mit der NATO Krieg spielen, es sei denn die NATO fängt an. Der Diktator, der das versucht, könnte auch gleich die Bomben auf sein eigenes Land werfen. Und zu guter Letzt sind es jetzt die Chemischen Waffen. Mal sehen wann behauptet wird das Regime unter Assad habe C-Waffen gegen die Bevölkerung eingesetzt, und wann die ersten NATO-Flieger in der Luft sind um dem Volk zu „helfen“, was ja schon zuvor mehrmals super geklappt hat. Als nächstes dürfte dann wohl wider der Iran interessant werden, um den es ja ungewöhnlich still geworden ist.

Karikatur von Middle East Info

Und noch ´ne Tranche für Griechenland!

Glückwunsch an die internationalen Finanzlobbyisten, mein Beileid ans griechische Volk
Nun ist es amtlich, der Bundestag hat das nächste Hilfspaket abgenickt das heißt nochmal runde 43,7 Milliarden Euro für die Kompetenzstrick tragenden Kasino-Kapitalmarkt-Zocker, die Griechenland in die Euro-Zone geprügelt und es vergeigt haben, die abgewählt und wiedergewählt wurden. Sie bekommen nochmals Geld, das neue Hilfspaket soll bald an das marode Kabinett Samaras ausgezahlt werden und wieder machen sich die Akteure des Schlamassels die Taschen voll und wieder wird kein griechischer Bürger davon profitieren.
Der Troika-Bericht hatte der griechischen Regierung Wohlverhalten attestiert, was das bedeutet dürfte wohl auf der Hand liegen: Die Sparmaßnahmen, die nichts anderes als Kürzungen sind, wurden eingehalten, Renten zurückgeschraubt und Sozialleistungen gekürzt. Derweil ist die Majorität der griechischen Schulden bei öffentlichen Gläubigern wie EZB und Konsorten geparkt. Eigentlich nötig wäre ein zweiter Schuldenschnitt, der IWF ist dafür, die deutsche Regierung dagegen. Wie solle auch ein deutscher Verlust von 17,5 Milliarden Euro dem Wahlvieh 2013 verkauft werden?!
Der griechische Premier Samaras beschwerte sich vor einiger Zeit entrüstet über die Unfähigkeit der Euro-Zone Kohle locker zu machen, sein Land habe nur noch zwei Wochen. Nun, es ist ja noch rechtzeitig beschlossen worden (ich habe gerade bei Google-Maps nachgesehen – Griechenland ist noch da). Samaras sprach bei der lustigen Diskussionsrunde zwischen IWF-Chefin Lagarde und der Euro-Zone auch die katastrophalen Auswirkungen für ganz Europa an, sollte Griechenland nicht erneut Hilfe bekommen. Nun mal ehrlich, Europa ist doch schon am Ende, in einigen Ländern werden die Ausmaße nur besser verkauft. Gerade dem deutschen Wähler kann, durch daher schwafelnde Experten bei Illner, Maischberger, Will und Lanz, das absolute Obrigkeitsvertrauen immer noch gut verkauft werden.
„Wir haben intensiv diskutiert, weil die Fragen so kompliziert sind“, so die schlimmste Beleidigung aller Rollstuhlfahrer Wolfgang Schäuble. Über was denn bitte? Es ist doch schon bei der ersten „Rettung“ klar gewesen, dass es dazu kommen wird. Was mir immer noch nicht klar ist, ist ob unsere Politiker aus Boshaftigkeit oder Dummheit so handeln. Sie behandeln immer wieder die Symptome ohne sich auch nur eine Sekunde mit der Krankheit zu befassen. Etliche Experten, die nicht die Füße der Großfinanz küssen, haben es gesagt, sagen es immer noch und werden hoffentlich auch nicht damit aufhören. Leider sieht man diese nicht bei N24, mit der Ausnahme des ja doch noch recht zurückhaltenden Dirk Müller, Andreas Popp durfte sich einmal in einem kurzen NTV-Interview zur besten Sendezeit (mitten in der Nacht) äußern.
Warum hilft eigentlich Goldman-Sachs nicht ein wenig aus? Die haben Griechenland schließlich schon einmal mit Swaps unter die Arme gegriffen um sich betrügerisch dick und fett zu provisionieren. Natürlich nicht ohne den angehäuften Forderungsschlamm auf den kleinen Bürger abzusozialisieren. Die dazu notwendigen Statistikfälscher und Zahlentrickser sitzen dazu ja genau an den richtigen Stellen unter Supervision von Samaras. Oder doch unter Merkel? Oder Barroso und van Rompuy? Oder am Ende doch Bernanke?
“There are two ways to conquer and enslave a country. One is by the sword. The other is by debt.” - John Adams. Ist es das was gerade passiert? Versucht die US-Großfinanz die europäische Esperanto-Währung zu schwächen um den bröckelnden Dollar in einem bessern Licht dastehen zu lassen? Apropos USA: Barack Obama hat in seiner ersten Legislatur mehr Schulden für seine Stellvertreterkriege im Nahen und Mittleren Osten gemacht als ganz Europa zusammen. So berichtete Spiegel-Online am 05. September diesen Jahres: „Der Jubelparteitag der US-Demokraten wird von einer Hiobsbotschaft überschattet: Amerikas Staatsschulden sind auf einen Rekordwert (16 Billionen Dollar) geklettert - eine Steilvorlage für die oppositionellen Republikaner. “ Aber niemand würde je den USA Sparmaßnahmen diktieren wie Griechenland. Der USA wird immer Geld geliehen, denn sie haben schlagkräftige Argumente und die heißen USS Enterprise, Nimitz und Eisenhower (Nur eine kleine Auswahl).
Die Amerikaner machen fleißig immer mehr Schulden, während der Europäer sich auch noch das letzte Stückchen Brot abspart. Und der medien-verdummte Deutsche lässt sich einen gefälschten Armutsbericht unterjubeln damit er nicht auch noch das letzte bisschen Vertrauen an diesen kapitalistischen Sozialstaat (Paradoxon) verliert. Dass Deutschland aber immer mehr in Richtung griechisches Niveau steuert kann jeder sehen, der die Augen von der Flimmerkiste lösen kann. Immer mehr Rentner die mit Taschenlampen die öffentlichen Mülleimer durchsuchen um an das heißbegehrte Pfand zu kommen, immer längere Schlangen bei den Tafeln, immer mehr Menschen bei den Pseudo-Behörden der Jobcenter. Deutschland wir sich wohl noch am längsten halten können, aber spätesten wenn der gesamte Rest Europas unter Mutti Merkels Rettungsschirm steht, wird es sehr eng. So lange jedoch die Interessen der Hochfinanz über denen der Bevölkerung stehen, wird sich daran nichts ändern. Aus deren Sicht gesehen machen unserer Brüsseler EU-Diktatoren natürlich einen spitzen Job.
Um es in IT-Sprache zu sagen: „Das System hat einen schwerwiegenden Fehler festgestellt und muss beendet werden.“
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