Sonntag, 9. Dezember 2012

Damaskus (SANA) | Mikdad: „Jede Ausländische Aggression Gegen Syrien Wird Katastrophale Auswirkungen Für Die Region Haben.“

Der stellvertretende Außenminister, Dr. Fayssal Mikdad, betonte, dass jede ausländische militärische Aggression gegen Syrien teuer werde und zu katastrophalen Folgen für die Region führe.
In einem Interview mit dem libanesischen TV-Sender al-Manar (Der Leuchtturm) am Donnerstag sagte Mikdad, dass seit Beginn des Jahres 2011 ein psychologischer Krieg gegen Syrien geführt werde, und diejenigen die kriegerische Aggressionen gegen Syrien in Erwägung ziehen, sollten die katastrophalen Folgen für die gesamte Region bedenken.
 Mikdad beschrieb die westliche Kampagne über die Existenz von Chemiewaffen in Syrien als dramatisch. Wenn es solche Waffen gebe, würden diese definitiv nicht gegen das eigene Volk eingesetzt.
Er äußerte Bedenken über ein westliches Konstrukt, das Terroristen mit C-Waffen beliefert um deren Einsatz dann der Syrischen Armee in die Schuhe zu schieben um eine Militärintervention zu rechtfertigen.
Mikdad sagte, dass Israel hinter den Ereignissen in Syrien und der arabischen Region steckt, und fügte hinzu, dass die US-Regierung die Vorwürfe von chemischen Waffen gerne aufnimmt, um Israel aus einer Sackgasse, in die es sich selbst, aufgrund seiner Siedlungspolitik in der arabischen Welt, hinein manövriert hat, zu retten. Dies sein die Hauptursachen, so Mikdad weiter, warum Syrien gedroht wird und aus allen Ländern der Welt Terroristen entsandt werden, besonders aus den arabischen Ländern, die der USA zugesagt haben, die Sicherheit Israels zu gewährleisten.
Er betonte, dass die Lösung in Syrien eine politische sei. Wenn Länder, insbesondere die USA und einige westliche, die Syrien feindselig gegenüber stehen, diese politische Lösung wünschen, dann müssen sie mit der Unterstützung der Terroristen aufhören, die Syrien und seine Bevölkerung ins Ziel genommen haben, da es gegen internationalem Recht verstieße.
Er ergänzte, dass Russland die Türkei aufgefordert habe es sofort zu unterlassen, es den bewaffneten Männern so leicht zu machen die syrische Grenze zu überqueren und sie dabei sogar zu unterstützen.
Mikdad sagte, dass die Wahlurne für alle Parteien das entscheidende Kriterium dafür sei, wer Syrien führen wird. Über Russland meinte er, dass es jegliche militärische Intervention, ganz egal in welchem Land, ablehnt, aber auch, dass Russland keine Verhandlungen im Namen des syrischen Volkes führen könne.
Einige Länder die unter der Fuchtel der Muslim-Bruderschaft stehen, arbeiten daran Syrien zu isolieren, sagte Mikdad und wies darauf hin, dass diese den Terrorismus in seinem Land antreiben, anders als die Menschen die Syrien und die Bevölkerung unterstützen, und diese werden die Realität über diese Gruppen enthüllen.
„Die Anfrage der Türkei, Patriot Missiles an der syrischen Grenze zu installieren, zeigt die Verzweiflung der Türkei“, so Mikdad. Das Problem liege bei der türkischen „Bruderschaft“-Regierung und der Regierung Erdogans der an die NATO appellierte gegen das syrische Volk zu intervenieren, dieses habe eine gute Meinung über das türkische Volk.
Mikdad spricht darüber, dass die Türkei die Terroristen bewaffne und al-Qaeda dazu aufgerufen habe her zu kommen, dann habe die Türkei ihre Grenze geöffnet, damit sie Syrien infiltrieren könne. Die Türkei habe die Terroristen beherbergt, finanziert und ausgebildet, aber all das habe nichts zu erkennen gegeben, was den Eindruck entstehen lasse, das die Erdogan-Regierung ihre Ziele erreichen werde.
In Anbetracht der Zukunft, der jetzigen Geschehnisse in Syrien und des Geständnis von Oqab Saqr, die Terroristen mit Waffen und Geld unterstützt zu haben, wundert sich Mikdad, dass Syrien der Situation einfach nur widersteht und nichts unternimmt, während Saad al-Hariri und Oqab Saqr die Terroristen weiter finanziell und mit Waffen unterstützen um das syrische Volk zu töten.
Er sagte, dass die libanesische Regierung nicht weiter eine Politik der Selbstabgrenzung einschlagen könne während Terroristen bereits im Libanon sein. Wenn sich der Terrorismus in Syrien ausbreite, würde dies auch im Libanon passieren. Die libanesische Regierung solle sich daher der Verantwortung bewusst sein, was es heiße den Terrorismus in Syrien zu unterstützen. „Was hier statt findet ist keine Politik, es ist einfach nur die Tötung des syrischen Volkes“, appelliert Mikdad.
„Bereits vor sieben Monaten haben wir vor solch einer Entwicklung gewarnt und legten entsprechende Dokumente vor. Wir ziehen in Erwägung diese libanesischen Kriminellen auf die internationale Liste der Terroristen zu setzen. Wir ziehen auch die Möglichkeit in Betracht, in dieser Angelegenheit, einen öffentlich Brief an den UN-Sicherheitsrat zu verfassen“, so Mikdad weiter.
Laut Mikdad sei die Haltung Frankreichs abgedroschen und ekelhaft und unterstütze den Terrorismus. Er fügte hinzu, dass all diejenigen, die die Feindseligkeiten gegenüber Syrien schürten, namentlich Chirac oder Sarkozy, verschwunden sein, aber die syrische Regierung weiter Bestand habe.
Der syrische Minister ist der Meinung, dass für den Fall, dass diese Heuchelei Frankreichs weiter anhalte, dies aber trotzdem irgendwann ein Ende haben werde. Wie die Kolonialisierung die, schon lange vor deren Beendigung durch Frankreich, von allen Völkern der Welt verworfen wurde.
„Die aktuelle Haltung Saudi-Arabiens verfügt über keinerlei Logik und es fehlt ihr an jeglichen, angeblichen Interesse am Wohlbefinden und der Souveränität Syriens“, so Mikdad. „Die saudische Herrscherfamilie fördert den Terrorismus in Syrien, deswegen haben wir sie aufgefordert den Kurs zu ändern und von allem Abstand zu nehmen was den Terrorismus voran treibt. Denn diejenigen, die den Terror fördern, werden bald den Geschmack ihrer eigenen Medizin schmecken.“
Die Masse der arabischen Bevölkerung sei aber auf der Seite von Syrien, sagt Mikdad. Die Haltung Arabiens gegenüber Syrien reflektiere nicht die Meinung der Menschen, betonte er.
Mikdad fügte hinzu, dass die arabischen Regierungen zu bloßen Werkzeugen geworden sein um die Entwicklung am Boden zu steuern. Kein Land ohne Verfassung, ohne Parlament habe das Recht ein Land zu kritisieren, das sehr viel für die Etablierung der Demokratie und die Wahrung der Menschenrechte getan habe.
Mikdad bekräftigte, dass die finanzielle Unterstützung, der Waffenschmuggel und die Medienkampagne gegen Syrien nicht verhindern, dass die syrischen Menschen die Verschwörung durchschauen werden. Foto: al-Manar المنار
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