Sonntag, 9. Dezember 2012

Die Zeichen deuten auf Krieg

Die Meldungen über angebliche Massenvernichtungswaffen und/oder Chemiewaffen häufen sich, und es sind wieder nur Behauptungen. Nicht ein einziger Beweis für die Existenz solcher Waffen. Das Spiel kennen wir doch schon. So schreibt Reuters: „Größte Sorge der Türkei und ihrer Nato-Verbündeten sind die Chemiewaffen im Besitz des syrischen Militärs unter Kommando von Assad. Die Nato und mehrere westliche Staaten warnten die Regierung in Damaskus davor, derartige Massenvernichtungswaffen gegen die vorrückenden Aufständischen einzusetzen. “ Vielleicht ist die USA und NATO diesmal klüger und findet bei einem möglichen Einsatz in Syrien auch welche.

Die USS-Eisenhower ist derweil auch schon unterwegs, der Flugzeugträger verfügt über acht Bomberschwadronen und 8.000 Mann Besatzung und hat gestern die syrische Küste erreicht. Außer der US-Eisenhower lassen die USA noch weiter die Muskeln spielen. Sollte sich die Obama-Administration zu einer militärischen Intervention entscheiden verfügen die USA, nach DEBKAfile, über 10.000 Soldaten in der Region, 17 Kriegsschiffe, 70 Kampfbomber und zehn Zerstörer und Fregatten.

Die USA ist also bereit für eine Militärintervention und über deutsche Unterstützung an der Nordfront in der Türkei wird wohl endgültig nächste Woche entschieden. „Nach Angaben von Auswärtigem Amt und Verteidigungsministerium sollen bis zu 400 deutsche Soldaten in dem Nato-Land eingesetzt werden. Mit der Entsendung der Batterien entspricht Deutschland einem Wunsch der türkischen Regierung. Nun ist der Bundestag am Zug, der vermutlich kommende Woche über das bis Januar 2014 laufende Mandat entscheiden soll“, so Reuters weiter. Die Regierung hat die Verlegung solcher Abwehrsystem bereits beschlossen. Derweil gehen die Meldungen über Massenvernichtungswaffen weiter, sodass die breite Bevölkerung hinter der Intervention stehen wird, sollte es zu einer kommen.
Wie der Iran in diesem Fall reagieren wird ist nicht klar. Egal dürfte es Präsident Ahmadinedschad aber nicht sein, denn die Wahrscheinlichkeit, dass es dem Iran als nächstes an den Kragen geht ist hoch. Spätestens das dürfte dann verstärkt Russland und China auf die Bühne rufen.

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