Sonntag, 9. Dezember 2012

Der iranische Parlamentspräsident Ali Laridschani sagte, dass Syrien in ein internationales Abenteuer geraten sei

Der iranische Parlamentspräsident Ali Laridschani (Ja, der Iran hat so was!) sagte, dass Syrien in ein internationales Abenteuer geraten sei. „Einige Länder, die noch keine Demokratie erlebt haben, sprechen sich nun für die Demokratie in Syrien aus. […] Dies spricht also dafür, dass andere Faktoren bei der Syrienkrise eine Rolle spielen.“
Laridschani hob hervor, dass sich die Syrien-Frage von den Umwälzungen in Ägypten unterscheide und fuhr fort, dass verschiedene Vorschläge zur Beilegung der Krise in Syrien vorgelegt worden seien. Die IR Iran sei der Ansicht, dass Demokratie nicht durch Waffen und Tötungen hergestellt werden könne und dass zur Umsetzung der Reformen die Strukturen geändert werden müssten. Iran unterstütze die Ausarbeitung der Verfassung in Syrien sowie die Durchführung von Parlaments- und Präsidentschaftswahlen.
Er wies außerdem auf die bestehende Denkweise bezüglich der Palästina-Frage hin und sagte, dass der Westen hinter den Israelis stehe und andere Länder nur reden und nichts für die Palästinenser tun, und in dieser Sparte auch sehr viele islamische Länder seien und nur einige Länder, wie z.B. der Iran, den Palästinensern helfen.
Der Vorsitzende des islamisch-iranischen Parlamentes sagte zu seiner letzten Reise in einige Länder der Region, dass man dabei über Palästina, Syrien, den Libanon und die Türkei diskutiert und konsultiert habe und im Irak auch über die Pilger und die bilateralen wirtschaftlichen Beziehungen sowie über weitere Themen gesprochen wurde.
Ali Laridschani wies auch auf das widersprüchliche Verhalten der USA bezüglich Iran hin und ergänzte: „Es ist die Strategie der USA, Sanktionen gleichzeitig mit Gesprächsangeboten zu machen, dieses Vorgehen basiert auf Dialog und Druck."
Laridschani erinnerte, das die Amerikaner glaubten, dass die Rolle Irans in der Region durch politischen Druck geringer werde, aber die Rolle Irans in der Region sei größer geworden und die Menschen in der Region akzeptieren die Ideologie und den Geist des Widerstandes Irans.
Er sagte auch, dass Iran nicht auf Abenteuer in der Region aus sei und stets die Sicherheit dieses Gebietes im Auge habe und ergänzte: "Niemand ist gegen vernünftige Vorschläge der USA, und wenn sie klare und logische Konzepte haben, können sie diese im Rahmen der Gespäche Irans mit der G5+1 vorlegen."
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