Montag, 17. Dezember 2012

Waffenverbot: Die alte Leiher

Mehr Pillen statt Waffen?

Drei Tage sind nun seit dem schrecklichen Massaker in der Sandy-Hook-Grundschule in Connecticut vergangen und wie zu erwarten war ist das Geschrei in den Medien über eine Verschärfung des Waffenrechts in den USA groß. Aber sind es wirklich die Waffen und/oder etwa Killerspiele die für solche Bluttaten verantwortlich sind? Das einzige was eine Verschärfung des Waffenrechtes oder sogar das Verbot von Waffen bringen würde wäre, dass folglich nur noch Kriminelle Waffen besitzen, denen ja das Gesetz per definitionem am Hintern vorbei geht. Warum ist also das Recht auf Waffen unisono in den Medien der Verantwortliche für solche Ereignisse?

Worüber niemand berichtet ist der Faktor der Psychopharmaka. Der Amokläufer von Connecticut hatte, laut seinem älteren Bruder, eine lange Vorgeschichte an psychischen Störungen. Der 24 jährige sagte den Behörden, dass sein kleiner Bruder am Asperger-Syndrom leide und, dass er Autist sei. Menschen mit Asperger-Syndrom haben vor allem Schwächen in den Bereichen der sozialen Interaktion und Kommunikation. Außerdem zeigen sie nur einfache Emotionen, wie Traurigkeit, Glück, Furcht und Wut. Auch Nachbarn beschrieben Lanza als merkwürdig.

Die Fälle von Autismus häuften sich in den letzten Jahren, so einige unabhängige Experten. Das lege unter anderem daran, dass bereits Babys in der Vergangenheit sogenannte Basisimpfungen verpasst wurden. Diese Impfungen schießen gleich auf acht Krankheiten gleichzeitig: Diphtherie, Starrkrampf, Keuchhusten, invasive Infektionen durch Haemophilus influenzae Typ b, Kinderlähmung, Masern, Mumps und Röteln. Diese beachtliche Chemiebombe, die auch noch Quecksilber in Form des Konservierungsstoffes Thimerosal enthält, wird also den noch sehr jungen Körpern kleiner Babys zugemutet.

Autismus wird weitgehend mit SSRI´s (Selective Serotonin Reuptake Inhibitor), also selektiver Serotonin Wiederaufnahme Hemmer, behandelt. Behörden warnen jedoch vor der Verabreichung dieses Medikamentes bei Kindern und Jugendlichen, da eine steigende Korrelation mit suizidalem Verhalten zu beobachten sei. Aber genau diese Medikamente werden in den USA wie Aspirin verschrieben. Das mag auch daran liegen, dass das DSM-IV also das Diagnostic and Statistical Manual of Mental Disorders (Diagnostisches und Statistisches Handbuch Psychischer Störungen) in den letzten Jahren immer umfangreicher geworden ist. Wohl auch unter einem nicht außer Acht zu lassenden Einfluss der Pharma-Lobby, die sich Jahr für Jahr neue Störungen ausdenkt um ihre Pillen an den Mann oder besser an das Kind zu bekommen. Früher sprachen Lehrer mit den Eltern, wenn das Kind in der Schule aufmüpfig war, diese ließen dann ein Donnerwetter hageln und alles war gut. Heute wird das Aufsässigkeits-Trotz-Störung genannt und das ICD 10, ein weiteres Klassifizierungssystem für Krankheiten, versteht darunter ein sich wiederholendes und andauerndes Muster dissozialen, aggressiven oder aufsässigen Verhaltens. Was dagegen unternommen wird ist klar - Pillen. Pillen die in der Lage sind Emotionen abzuschalten, Pillen wie sie auch Soldaten verschrieben werden damit diese mit ihren Tötungen klar kommen. Da wundert es doch nicht, dass Menschen die unter dem Einfluss oder Entzug solcher Medikamente alle Hemmungen verlieren und zu solchen Gräueltaten wie in Connecticut fähig werden. Klar werden noch andere Faktoren eine Rolle spielen, aber das Ausschalten von Emotionen und Mitgefühl dürfte ein starker Faktor sein.

Laut der Citizens Commission on Human Rights (CCHR) wurden die vergangenen Amokläufe an Schulen von Individuen begangen, die unter dem Einfluss von Medikamenten standen. Dabei wurden 109 Personen verletzt und 58 getötet.

Eine Untersuchung der letzten 14 Schießereien durch die CCHR der vergangenen Jahre zeigt, dass sie von denen ausgeübt wurden, die wesensverändernde Medikamente genommen haben oder die unter dem Entzug dieser standen. Dazu kommt noch, von den 14 waren 7 in Behandlung bei einem Psychiater oder Psychologen. Was ihnen nun alles an Psychopharmaka verschrieben wurde kann nur gemutmaßt werden. Die Vorgehensweise der Morde zeigt aber genau das Verhalten, das solche Medikamente hervorrufen - Kälte und Gefühlslosigkeit.

Es kann nicht geleugnet werden, dass die Pharma-Lobby erheblichen Einfluss auf die Ärzte ausübt um ihre Absatzzahlen zu steigern. Von Veranstaltungen in Luxushotel bis hin zu Forschungsgeldern. Die mächtige Pharma-Lobby hat die (meisten) Ärzte, besonders Psychiater, und die Forschungsinstitute fest im finanziellen Griff. Warum wird dieser Faktor nun in den Medien tot geschwiegen und alles dem Recht auf Waffenbesitz zugeschrieben? Es ist ja nicht so, dass die Waffen-Lobby weniger mächtig wäre, aber es gibt einen kleinen, feinen Unterschied: Die Waffenhersteller werben weder im TV noch in den Printmedien. Die Pharmaunternehmen hingegen beanspruchen den größten Teil der Werbeblöcke im TV für sich.

Der Grund warum die Politik nicht einschreitet ist, dass die Regierungen in den USA und hier in Europa ein großes Interesse an der Entwaffnung des Volkes haben. Die Meldungen in den Nachrichten spielen ihnen also nur zu gut in die Hände. In China, wo Waffen fürs Volk generell verboten sind, passierte am Freitag ein Angriff mit einem Messer auf Kinder in einer Schule. Ein Mann verletzte dabei 22 Kinder und einen Erwachsenen, als die Schüler zur ihren Klassen gingen. Dies ist eine weitere Attacke auf Schulen und Kindergärten von einer ganzen Serie, die in letzter Zeit in China passiert sind. 2010 wurden 20 Kinder in ähnlichen Fällen getötet und 50 verwundet. Solche Meldungen schaffen es nicht in den Mainstream weil es nicht in den Plan passt.

In Israel ist es beispielsweise nicht unüblich, dass Lehrer Waffen tragen um ihre Schüler zu schützen, aber im Kampf gegen den Terror ist ja schließlich vieles erlaubt. Generell kann vieles als Waffe benutz werden, Lanza hätte auch mit einem Auto in eine Menschenmenge fahren können. Würde dann eine Debatte über das Verbot von Autos geführt werden? Sehr unwahrscheinlich. Abschließend soll noch erwähnt sein, dass die Waffen-Lobby ein ebenso widerliches Konstrukt wie die Pharma-Lobby ist, aber in diesem Fall geschieht ihr tatsächlich unrecht.

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